Weißenburg (red). Aktuell können die Wissenschaftler lediglich etwa 4 % der gesamten im Universum vorhandenen Materie, auch mit den besten Instrumenten, die den Astrophysikern zur Verfügung stehen, wahrnehmen. Auch im einsehbaren Teil des Kosmos scheinen riesige Areale „leer“ zu sein. Die Genetiker forschen zurzeit an Ähnlichkeiten zwischen den Erbanlagen aller lebenden Wesen und ist dabei neue Erkenntnisse über die Evolution von Lebewesen zu erlangen.
Dies ist die Ausgangslage für die offene Diskussion, zu der die Stiftung St. Andreas Weißenburg und das Evangelische Bildungswerk Jura-Altmühltal-Hahnenkamm für Montag, den 4. November 2024, um 18:30 Uhr in das Gemeindehaus St. Andreas einlädt.
Als Referenten konnten gewonnen werden: Professor emeritus Hans Ulrich, Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, Praktische Theologie und Ethik und
Professor emeritus Walter Doerfler, früher Institut für Genetik Universität zu Köln (1972–2002) und zuvor Rockefeller Universität, New York (1966–1978), jetzt Gast-Professur FAU Erlangen-Nürnberg, Molekulare Genetik, seit 2002.
Was „Natur“ ist und was „Natur“ in der Sicht des Menschen ist, haben die Wissenschaften und die Theologie immer gefragt. Es gibt eine Reihe von „Fragen“ zum Verstehen von „Natur“, die in den Religionen und ihren Theologien und in den Wissenschaften in einer langen Geschichte gemeinsamen Fragens und Forschens verhandelt worden sind.
Einige dieser Fragen, wie die nach der Entstehung „des Lebens“ oder „was ist Leben“, der Entstehung des Menschen und seiner Besonderheit oder Einmaligkeit oder des kosmischen Universums sind durch tiefgreifende wissenschaftliche Entdeckungen akut und so auch in der Theologie neu verhandelt worden. Das zeigen neu gefasste Zugänge zur biblischen Überlieferung.
Der Eintritt ist frei — es ist keine Anmeldung notwendig.
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