Tipps für den Weihnachtsbaumtransport

von | 6. Dezember 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

+++ ADAC Nord­bay­ern erklärt die rich­ti­ge Siche­rung im bzw. am Auto +++ Bei Miss­ach­tung dro­hen Geld- und Punk­testra­fen +++

Nord­bay­ern (red). Der Weih­nachts­baum gehört zur Advents­zeit wie Leb­ku­chen und Glüh­wein. Doch der siche­re Trans­port der Tan­ne in die hei­mi­schen vier Wän­de stellt vie­le Men­schen oft­mals vor grö­ße­re Pro­ble­me. Der ADAC Nord­bay­ern gibt ihnen Tipps, wie der Weih­nachts­baum­trans­port mit dem eige­nen Pkw ohne Zwi­schen­fäl­le gelingt.

Vor dem Trans­port des Weih­nachts­baums müs­sen zunächst die Sit­ze im Wagen umge­klappt wer­den. Dabei ist es wich­tig, dass das unte­re Ende des Stam­mes nach vor­ne zeigt und sich vor der Rücken­leh­ne des Vor­der­sit­zes befin­det. Ein Tipp: Damit die Rücken­leh­ne scha­dens­frei bleibt, ist ein Holz­brett zwi­schen Leh­ne und Stamm emp­feh­lens­wert. Liegt der Baum in der kor­rek­ten Trans­port­po­si­ti­on, muss er noch fixiert wer­den, dazu eig­nen sich Spann­gur­te. Bei der Fahrt darf der Baum am Heck bis maxi­mal 1,5 Meter (bei Fahr­ten bis 100 Kilo­me­ter drei Meter) über­ste­hen, ab einem Meter Über­stand sind eine hell­ro­te Fah­ne oder ein Schild bzw. ein hell­ro­ter Zylin­der als zusätz­li­che Kenn­zeich­nung nötig. Ist dies nicht der Fall droht ein Buß­geld von 25 Euro. Ist es wäh­rend des Trans­por­tes dun­kel oder herr­schen schlech­te Sicht­ver­hält­nis­se, ist eine rote Leuch­te sowie ein roter Rück­strah­ler an dem Fahr­zeug anzu­brin­gen. Außer­dem darf der Baum zu kei­nem Zeit­punkt die Rück­leuch­te und das Kenn­zei­chen ver­de­cken. Auch der Kof­fer­raum­de­ckel soll­te
mög­lichst weit geschlos­sen und gesi­chert wer­den.

Wird der Weih­nachts­baum auf dem Dach des Autos trans­por­tiert, muss auch hier das unte­re Ende des Stam­mes nach vor­ne ste­hen. Auch Spann­gur­te soll­ten bei der Fixie­rung auf dem Dach­stän­der zum Ein­satz kom­men. Wer eine Decke oder ähn­li­ches unter den Baum legt, schützt damit den Auto­lack vor Krat­zern und ande­ren Beschä­di­gun­gen.

Egal ob der Baum-Trans­port im Innen­raum oder auf dem Dach des Fahr­zeugs statt­fin­det, eine kor­rek­te Siche­rung ist ele­men­tar wich­tig. Bei Miss­ach­tung der
gel­ten­den Vor­schrif­ten droht ein Buß­geld in Höhe von 35 Euro. Soll­ten ande­re Ver­kehrs­teil­neh­men­de gefähr­det wer­den, dro­hen 60 Euro Buß­geld. Bei einem
Unfall erhöht sich die Stra­fe auf 75 Euro. Für die Ver­ge­hen erhal­ten die Kom­mu­ni­ka­ti­on  betref­fen­den Per­so­nen zusätz­lich jeweils ein Punkt in Flens­burg.

Der ADAC Nord­bay­ern e.V. ist einer von 18 Regio­nal­clubs des ADAC mit Sitz in Nürn­berg und zählt über 1,2 Mil­lio­nen Mit­glie­der. Er unter­hält ein nord­bay­ern­wei­tes Netz aus Geschäfts­stel­len und Rei­se­bü­ros. Zudem betreibt er ein Prüf­zen­trum in Fürth und ein Fahr­si­cher­heits­zen­trum in Schlüs­sel­feld.

Foto: ADAC Nord­bay­ern e.V.