Trump kommt — was jetzt getan werden muss

von | 7. November 2024 | Gunzenhausen, Treuchtlingen

Gun­zen­hau­sen (red). Zum Ent­set­zen vie­ler Lin­ker und Grü­ner ist das Undenk­ba­re ein­ge­tre­ten: der neue US-Prä­si­dent heißt Trump und nicht Har­ris. Jetzt ist die Not groß! Eine nüch­ter­ne Ana­ly­se der neu­en Situa­ti­on kommt aber zu fol­gen­den Ergeb­nis­sen:

Es gibt einen glo­ba­len Rechts­ruck von Nord- und Süd­ame­ri­ka (Argen­ti­ni­en) bis Euro­pa und Japan, der die links/grüne Domi­nanz in der west­li­chen Welt prak­tisch abge­löst hat. Offen­bar ging den meis­ten Men­schen die gan­ze Ent­wick­lung von gen­dern, woke, que­er samt den Kli­makle­bern, der neu­en „bun­ten“ Gesell­schaft und der Will­kom­mens­kul­tur für zu viel Migran­ten sowie dem Ver­bren­ner­ver­bot „auf den Wecker“. Zumin­dest geht ihnen die­se Ten­denz viel zu schnell und die­se Vor­ha­ben sind offen­sicht­lich auch nicht finan­zier­bar und stran­gu­lie­ren die Wirt­schaft und damit den Wohl­stand unse­res Lan­des.

Wie­der ein­mal zeigt sich: lin­ke Poli­ti­ker haben Pro­ble­me beim Umgang mit dem Steu­er­geld: immer, wenn Sozi­al­de­mo­kra­ten regie­ren, geht das Geld aus. Der ein­zi­ge Sozi­al­de­mo­krat, der den Mut hat­te, gegen die Par­tei­mei­nung dem Gemein­wohl zu die­nen, war Ger­hard Schrö­der mit sei­ner Agen­da 2010. Der heu­ti­ge Sozi­al­de­mo­krat Huber­tus Heil woll­te die­sen „Makel“ hei­len, indem er die Schrö­der­sche Agen­da durch ein sog. Bür­ger­geld ersetz­te. Er bewirk­te damit ein Desas­ter son­der­glei­chen, ja ein neu­es Mil­li­ar­den­loch mit dra­ma­ti­schen Fol­gen für den gan­zen Staats­haus­halt. Die Wahl Trumps wird in Deutsch­land zu einem frü­he­ren Regie­rungs­wech­sel füh­ren. Im bes­ten Fall gibt es eine neue Regie­rung aus nur zwei Par­tei­en näm­lich eine Koali­ti­on aus CDU/CSU und FDP.

Euro­pa muss sich jetzt ganz neu auf­stel­len: wir müs­sen den Mut haben, die EU mit allem aus­zu­stat­ten, was für einen glo­bal respek­tier­ten Play­er, man kann auch sagen für eine glo­ba­le „Welt­macht“, erfor­der­lich ist. Dazu gehört natür­lich eine eige­ne kraft­vol­le Ver­tei­di­gung, eine stra­te­gisch ange­leg­te gemein­sa­me Außen­po­li­tik, die sofor­ti­ge Ankur­be­lung der Wirt­schaft mit nied­ri­ge­ren Ener­gie­kos­ten, rigo­ro­sem Abbau der Büro­kra­tie (Lie­fer­ket­ten­ge­setz) und bezahl­ba­ren Steu­ern. Unter­neh­me­ri­sches Han­deln und unter­neh­me­ri­sche Initia­ti­ven sind jetzt unbe­dingt nach­drück­lich zu unter­stüt­zen. Der knall­har­te glo­ba­le Wett­be­werb erlaubt uns, ob wir es bedau­ern oder nicht, kei­ner­lei sozia­le Wohl­ta­ten mehr. Das gan­ze Gere­de von Vier­ta­ge­wo­che, frü­he­rem Ren­ten­be­ginn und ähn­li­chen Sozi­al­leis­tun­gen kön­nen wir ange­sichts die­ser glo­ba­len Ent­wick­lun­gen ver­ges­sen. Es ste­hen uns stür­mi­sche Zei­ten bevor und da gilt es „den Helm enger schnal­len“ und recht­zei­tig von Schön­wet­ter auf Sturm umzu­schal­ten.

Foto: Dr. Ingo Fried­rich