Pressemitteilung zu Aussagen Landrat Westphal und OB-Kandidat Kamm
„Richtig — den Kreistagsgremien wurden in den letzten Monaten Informationen zum geplanten Umbau der Hörnleinkreuzung gegeben – aber eben nur zur Maximalvariante mit Stahlbeton-Trogbauwerk und darüber liegendem Kreisverkehr“ – darauf weisen
die Vertreter des Bürgerbegehrens „Geld sparen – Heimat bewahren – deshalb Stopp zum Maximalumbau der Hörnleinkreuzung“ in einem Pressetext hin. Sie reagieren darin auf die jüngste Stellungnahme von Landrat Westphal.
Kostengünstigere, umweltverträglichere und schneller umsetzbare Lösungen wie die optimierte Ampelkreuzung seien seit der Absichtserklärung des Kreisausschusses im Mai 2016 – also seit zehn Jahren — den Kreisgremien aber nie mehr unterbreitet worden. So hätten die Kreistagsmitglieder die erst bei der letzten Kreistagswahl 2020 gewählt worden seien – mit 22 von 60 mehr als ein Drittel — daher die Alternativen noch nie offiziell zu Gesicht bekommen.
„Seit 2016 hat sich sehr viel verändert – und wenn sich die Rahmenbedingungen ändern – insbesondere die Finanzen auf allen Ebenen ins Rutschen kommen — dann muss man politische Entscheidungen eben auch immer wieder ändern“, so die Vertreter des Bürgerbegehrens Reinhard Ebert, Margit Kleemann und Walter Bengel. Nochmals betonen sie, dass ihr Ziel nicht sei die Kreuzung unverändert zu belassen. Es gehe darum mit klugen, finanziell und umwelttechnisch vertretbaren Lösungen die Unfallzahlen zu reduzieren und den Verkehrsfluss zu optimieren. Dies lasse sich z.B. auch mit einer optimierten Ampellösung erreichen, was die seinerzeit im Kreisausschuss im Mai 2016 vorgestellten Analysen des Straßenbauamtes belegten.
Den Vorwurf des Weißenburger OB-Kandidaten der CSU, Tobias Kamm es gehe um „Stimmungsmache“ weisen Ebert, Kleemann und Bengel klar zurück. „Die Menschen durch ein Bürgerbegehren in derart bedeutende Entscheidungen einzubinden ist zutiefst demokratisch. Dies zu unterstützen stünde auch der CSU gut zu Gesicht“, so der Pressetext. Als Beleg dafür verweisen die drei auf die vor sieben Jahren geplante Verlegung der B13 nördlich von Gunzenhausen-Schlungenhof. Bei einem 2019 ebenfalls von der ÖDP initiierten Bürgerentscheid lehnten achtzig Prozent der Abstimmenden die Pläne ab.
Gez. Reinhard Ebert — Namens der 3 Vertreter des Bübeg Hörnleinkreuzung
Foto: Brigitte Dorr


