Umbau der Hörnlein-Kreuzung in Weißenburg

von | 19. Februar 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Pres­se­mit­tei­lung zu Aus­sa­gen Land­rat West­phal und OB-Kan­di­dat Kamm


„Rich­tig — den Kreis­tags­gre­mi­en wur­den in den letz­ten Mona­ten Infor­ma­tio­nen zum geplan­ten Umbau der Hörn­lein­kreu­zung gege­ben – aber eben nur zur Maxi­mal­va­ri­an­te mit Stahl­be­ton-Trog­bau­werk und dar­über lie­gen­dem Kreis­ver­kehr“ – dar­auf wei­sen
die Ver­tre­ter des Bür­ger­be­geh­rens „Geld spa­ren – Hei­mat bewah­ren – des­halb Stopp zum Maxi­mal­um­bau der Hörn­lein­kreu­zung“ in einem Pres­se­text hin. Sie reagie­ren dar­in auf die jüngs­te Stel­lung­nah­me von Land­rat West­phal.

Kos­ten­güns­ti­ge­re, umwelt­ver­träg­li­che­re und schnel­ler umsetz­ba­re Lösun­gen wie die opti­mier­te Ampel­kreu­zung sei­en seit der Absichts­er­klä­rung des Kreis­aus­schus­ses im Mai 2016 – also seit zehn Jah­ren — den Kreis­gre­mi­en aber nie mehr unter­brei­tet wor­den. So hät­ten die Kreis­tags­mit­glie­der die erst bei der letz­ten Kreis­tags­wahl 2020 gewählt wor­den sei­en – mit 22 von 60 mehr als ein Drit­tel — daher die Alter­na­ti­ven noch nie offi­zi­ell zu Gesicht bekom­men.

„Seit 2016 hat sich sehr viel ver­än­dert – und wenn sich die Rah­men­be­din­gun­gen ändern – ins­be­son­de­re die Finan­zen auf allen Ebe­nen ins Rut­schen kom­men — dann muss man poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen eben auch immer wie­der ändern“, so die Ver­tre­ter des Bür­ger­be­geh­rens Rein­hard Ebert, Mar­git Klee­mann und Wal­ter Ben­gel. Noch­mals beto­nen sie, dass ihr Ziel nicht sei die Kreu­zung unver­än­dert zu belas­sen. Es gehe dar­um mit klu­gen, finan­zi­ell und umwelt­tech­nisch ver­tret­ba­ren Lösun­gen die Unfall­zah­len zu redu­zie­ren und den Ver­kehrs­fluss zu opti­mie­ren. Dies las­se sich z.B. auch mit einer opti­mier­ten Ampel­lö­sung errei­chen, was die sei­ner­zeit im Kreis­aus­schuss im Mai 2016 vor­ge­stell­ten Ana­ly­sen des Stra­ßen­bau­am­tes beleg­ten.

Den Vor­wurf des Wei­ßen­bur­ger OB-Kan­di­da­ten der CSU, Tobi­as Kamm es gehe um „Stim­mungs­ma­che“ wei­sen Ebert, Klee­mann und Ben­gel klar zurück. „Die Men­schen durch ein Bür­ger­be­geh­ren in der­art bedeu­ten­de Ent­schei­dun­gen ein­zu­bin­den ist zutiefst demo­kra­tisch. Dies zu unter­stüt­zen stün­de auch der CSU gut zu Gesicht“, so der Pres­se­text. Als Beleg dafür ver­wei­sen die drei auf die vor sie­ben Jah­ren geplan­te Ver­le­gung der B13 nörd­lich von Gun­zen­hau­sen-Schlun­gen­hof. Bei einem 2019 eben­falls von der ÖDP initi­ier­ten Bür­ger­ent­scheid lehn­ten acht­zig Pro­zent der Abstim­men­den die Plä­ne ab.

Gez. Rein­hard Ebert — Namens der 3 Ver­tre­ter des Bübeg Hörn­lein­kreu­zung

Foto: Bri­git­te Dorr