Umgestaltung von Saumarkt und Weißenburger Straße – Restarbeiten stehen an

von | 14. April 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen — Die Bau­stel­le „Wei­ßen­bur­ger Stra­ße, Sau­markt, Son­nen­stra­ße“ ist nahe­zu abge­schlos­sen. Im Rah­men der umfang­rei­chen Arbei­ten wur­den u.a. der Kanal ertüch­tigt, die Strom­ver­sor­gung erneu­ert und Glas­fa­ser­ka­bel ver­legt. Der letz­te Bau­ab­schnitt wid­me­te sich in den letz­ten Wochen schwer­punkt­mä­ßig der Umge­stal­tung des Mün­dungs­be­reichs Markt­platz Aus­gang Sau­markt. Die Aus­fahrt aus der Innen­stadt wird nach Fer­tig­stel­lung des Aus­baus nun ein­spu­rig, dazu wird eine Ein­bie­ge­spur für Rad­fah­ren­de vom Sau­markt Rich­tung Markt­platz instal­liert.

Trotz des guten Bau­fort­schritts müs­sen noch Rest­ar­bei­ten durch­ge­führt wer­den. Die Ver­kehrs­frei­ga­be ver­schiebt sich daher um eine Woche auf vor­aus­sicht­lich Frei­tag, 8. Mai 2026 (Ursprüng­lich kom­mu­ni­zier­ter Ter­min war „Ende April 2026“). Zu den Grün­den: Unter dem alten Geh­steig auf Höhe Café „Am Wehr­gang“ wur­den im Zuge der Arbei­ten Hohl­räu­me ent­deckt, die über die letz­ten Jahr­zehn­te ent­stan­den sind und nun zwin­gend aus­ge­gli­chen wer­den muss­ten. Nach Her­stel­lung der voll­ge­bun­de­nen Bau­wei­se in der Fahr­bahn und im Geh­weg wer­den ca. vier Wochen Zeit benö­tigt um aus­zu­här­ten. Schä­den an der neu­en Bau­sub­stanz sol­len unbe­dingt ver­mie­den wer­den, daher ist das Befah­ren der behan­del­ten Flä­chen in der Aus­här­te­pha­se nicht mög­lich.

Die zusätz­li­che Maß­nah­me ist lei­der unver­meid­bar und dient der lang­fris­ti­gen Trag­fä­hig­keit sowie der Sicher­heit der neu her­ge­stell­ten Stra­ße. Wäh­rend des Aus­här­te­pro­zes­ses ruht die Bau­stel­le, die Ver­kehrs­flä­chen wer­den erst nach posi­ti­ver Rück­mel­dung des Pro­jekt­lei­ters für die Öffent­lich­keit frei­ge­ge­ben.

In der Zwi­schen­zeit wer­den noch die bestehen­den Ent­wäs­se­rungs­rin­nen in der Son­nen­stra­ße saniert sowie die Ergän­zung der Rol­la­tor­spur zur Pro­me­na­de (Höhe Spiel­platz „Platz für Alle“) fer­tig­ge­stellt.

Wir dan­ken für das Ver­ständ­nis, für die Geduld und für die Koope­ra­ti­on. Wir wis­sen, dass die Sper­rung Ihren All­tag um Mona­te belas­tet hat. Als Gun­zen­häu­se­rin­nen und Gun­zen­häu­ser betrifft uns das alle, denn wenn an einer solch wich­ti­gen Ver­kehrs­ader gebaut wird, schränkt das das gesell­schaft­li­che Leben in irgend­ei­ner Form immer ein. Den­noch waren und sind die Bau­ar­bei­ten not­wen­dig, han­delt es sich doch nicht nur um eine loka­le Ver­kehrs­maß­nah­me. Viel­mehr wird sich das Pro­jekt lang­fris­tig auf zahl­rei­che Berei­che des gesell­schaft­li­chen Lebens aus­wir­ken. Ein paar Bei­spie­le: Die Kana­ler­tüch­ti­gung ver­hin­dert wie­der­hol­te Repa­ra­tu­ren und schont damit in Zukunft öffent­li­che Mit­tel. Die über­ar­bei­te­te Zufahrt für Fahr­rad­fah­ren­de bringt All­tags­taug­lich­keit, redu­ziert Stress und erhöht die Sicher­heit. Gun­zen­hau­sen ist eine attrak­ti­ve Stadt, die attrak­tiv blei­ben soll. Dazu gehört eine all­tags­taug­li­che, funk­ti­ons­fä­hi­ge und attrak­ti­ve Infra­struk­tur mit Auf­ent­halts­qua­li­tät.  

Foto: Bri­git­te Dorr