Verschärfung des Waffenrechts

von | 27. Januar 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Aktu­ell sorgt ein Ent­wurf zur Ver­schär­fung des Waf­fen­rechts des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des Innern und für Hei­mat bei Jäge­rin­nen und Jägern sowie bei Sport­schüt­zin­nen und Sport­schüt­zen für Unru­he. SPD-Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser hat­te nach den Kra­wal­len in der Sil­ves­ter­nacht in Ber­lin einen eben sol­chen Vor­schlag vor­ge­legt.

Artur Auern­ham­mer, Agrar­spre­cher der CSU-Lan­des­grup­pe und Obmann der CDU/C­SU-Bun­des­tag­frak­ti­on im Aus­schuss für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft lehnt die­ses Vor­ha­ben inhalt­lich ab. Der Refe­ren­ten­ent­wurf zur Ver­schär­fung des Waf­fen­rechts in Deutsch­land sei sei­ner Mei­nung nach unnö­ti­ger Aktio­nis­mus. Nicht ein löch­ri­ges Waf­fen­ge­setz sei ein Pro­blem für die Sicher­heits­la­ge in Deutsch­land. “Die größ­te Gefahr geht ein­deu­tig vom ille­ga­lem Waf­fen­be­sitzt aus”, so Artur Auern­ham­mer, der Mit­glied im Par­la­ments­kreis Jagd ist. Er for­dert daher die effek­ti­ve­re Durch­set­zung des gel­ten­den Waf­fen­rechts anstel­le einer wei­te­ren Ver­schär­fung.

Hoff­nung auf ein Umden­ken der zustän­di­gen Innen­mi­nis­te­rin schöpft Auern­ham­mer auf­grund der deut­lich gewor­de­nen Unei­nig­keit inner­halb der Ampel-Regie­rung bezüg­lich des Refe­ren­ten­wurfs. Die FDP habe wei­te­re Abstim­mun­gen des Refe­ren­ten­wurfs gestoppt. “Im Rah­men mei­ner oppo­si­tio­nel­len Mit­wir­kungs­rech­te im Bun­des­tag setz­te ich mich dafür ein, dass der lega­le Waf­fen­be­sitz durch eine über­trie­be­ne Reform nicht grund­los kri­mi­na­li­siert wird. Es kann nicht sein, dass vie­le Unschul­di­ge für das Fehl­ver­hal­ten der unwür­di­gen Kra­wall­ma­cher in der Ber­li­ner Sil­ves­ter­nacht beein­träch­tigt wer­den!”, unter­streicht Auern­ham­mer abschlie­ßend.

Bild­un­ter­schrift: MdB Artur Auern­ham­mer: Gel­ten­des Recht durch­set­zen anstatt ver­schär­fen! Foto: Tobi­as Koch