Volles Haus beim Sänger- und Musikantentreffen

von | 12. Juni 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

(red). „Wie im Fern­se­hen“ war der Kom­men­tar einer Besu­che­rin des Sän­ger- und Musi­kan­ten­tref­fens in der Hal­le der Fami­lie Gul­den in Wald-Stein­abühl. Die Wal­der Dorf­mu­sik, die Geschwis­ter Reit­ber­ger und die Wal­der Gma­büsch­sän­ger sorg­ten für groß­ar­ti­ge Stim­mung.

Nach vier­jäh­ri­ger coro­nabe­ding­ter Pau­se konn­te Marit­ta Gul­den, die Che­fin der Wal­der Dorf­mu­sik wie­der zum Sän­ger- und Musi­kan­ten­tref­fen begrü­ßen. Dies­mal in der wun­der­schön geschmück­ten Hal­le ihrer eige­nen Fami­lie. Hat­ten doch Sohn Hubert und Schwie­ger­toch­ter Ire­ne erst zwei Wochen vor­her dort ihre Hoch­zeit gefei­ert.

Stadt­rat und Orts­spre­cher Gerald Bren­ner begrüß­te die Gäs­te im Namen der Stadt Gun­zen­hau­sen und zeig­te sich hoch erfreut über die­se hoch­ka­rä­ti­ge Ver­an­stal­tung im Gun­zen­häu­ser Orts­teil Wald-Stein­abühl.

Die drei Musik­grup­pen hat­ten alle auf der Büh­ne Platz genom­men und erzeug­ten so „Wirts­haus­at­mo­sphä­re“.

Die Wal­der Dorf­mu­sik bril­lier­te mit per­fekt gespiel­ter Blas­mu­sik. Die sie­ben Musi­kan­ten ste­hen grö­ße­ren Orches­tern die­ser Art in kei­ner Wei­se nach. So gaben sie unter ande­rem auch sehr schwie­ri­ge Wer­ke wie „Eine letz­te Run­de“ oder „Sor­gen­bre­cher“ zum Bes­ten.

Hand­ge­mach­te Live­mu­sik lässt sich für gewöhn­lich nicht aus der Bahn wer­fen. So gesche­hen beim Auf­tritt der Geschwis­ter Reit­ber­ger, die aus dem Schro­ben­hau­ser Land an den Alt­mühl­see gereist waren. Ein klei­nes tech­ni­sches Pro­blem nah­men sie zum Anlass, kur­zer­hand mit­ten im Saal auf eine Bier­bank zu sprin­gen und ihren Auf­tritt mit­ten im Publi­kum fort­zu­set­zen und die­ses auch zum Mit­ma­chen und Mit­sin­gen auf­zu­for­dern.

Ein­mal mehr brach­ten die Wal­der Gma­büsch­sän­ger ihr breit­ge­fä­cher­tes Reper­toire zu Gehör. In der ers­ten Run­de waren „Beim Hir­scher­wirt“ und „I bin Polier“ mit Andre­as Frey an der Stei­ri­schen zu hören. Anschlie­ßend taten sich die bei­den Wal­der Grup­pen zusam­men und begeis­ter­ten gemein­sam unter ande­rem mit „Las­set uns das Leben genie­ßen“ bis zum stim­mungs­voll vor­ge­tra­ge­nen „Bajaz­zo“.

Die Begeis­te­rung des Publi­kums ani­mier­te die Grup­pen, noch lan­ge nach Ende des offi­zi­el­len Pro­gramms mit­ein­an­der zu sin­gen und zu musi­zie­ren. Der Erfolg und die Freu­de an der Musik ist den Wald­ern sicher­lich Ansporn, im nächs­ten Jahr wie­der zu einem Sän­ger- und Musi­kan­ten­tref­fen ein­zu­la­den.

Tho­mas und Micha­el Pent­za von der Gun­zen­häu­ser Blousn sorg­ten für die Mikro­fon­tech­nik und zeig­ten ein­mal mehr, dass Musi­ker sich gegen­sei­tig hel­fen und unter­stüt­zen. Für das leib­li­che Wohl sorg­te die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wald.

Foto: Inge­borg Herr­mann