Weißenburger Kläranlage besichtigt

von | 15. Juni 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, Weißenburg

Wei­ßen­burg (red). Anfang Juni öff­ne­te die Klär­an­la­ge in Wei­ßen­burg auf Ein­la­dung des Evang. Bil­dungs­werks Jura-Alt­mühl­tal-Hah­nen­kamm ihre Türen für Besu­che­rin­nen und Besu­cher, um einen Ein­blick in die wich­ti­ge Arbeit der Abwas­ser­be­hand­lung zu gewäh­ren.

Wäh­rend der Füh­rung erhiel­ten die Teil­neh­men­den einen umfas­sen­den Ein­blick in die ver­schie­de­nen Schrit­te der Abwas­ser­rei­ni­gung, begin­nend mit der mecha­ni­schen Vor­rei­ni­gung, gefolgt von der bio­lo­gi­schen und che­mi­schen Behand­lungs­stu­fe. Beson­ders inter­es­sant ist auf der Klär­an­la­ge Wei­ßen­burg das Baye­ri­sche Pilot­pro­jekt zur wei­ter­ge­hen­den Abwas­ser­be­hand­lung. Seit dem Jahr 2017 fließt das gerei­nig­te Abwas­ser der Klär­an­la­ge Wei­ßen­burg zusätz­lich der soge­nann­ten vier­ten Rei­ni­gungs­stu­fe zu, in wel­cher Spu­ren­stof­fe wie Medi­ka­men­ten­rück­stän­de und Haus­halts­che­mi­ka­li­en eli­mi­niert wer­den. Das Pilot­pro­jekt des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz wur­de wis­sen­schaft­lich und inge­nieur­tech­nisch beglei­tet und lie­fert umfang­rei­che Erkennt­nis­se für die Umset­zung wei­te­rer Anla­gen zur Spu­ren­stoff­ent­fer­nung in Bay­ern. Somit konn­ten sich die Anwe­sen­den über die Bedeu­tung der Klär­an­la­ge für den Schutz der Gewäs­ser infor­mie­ren und erfuh­ren, wie das gerei­nig­te Abwas­ser der Stadt Wei­ßen­burg in die Schwä­bi­sche Rezat zurück­ge­führt wird.

Die Ver­an­stal­tung wur­de von gro­ßem Inter­es­se beglei­tet und zeig­te, wie wich­tig eine moder­ne und effi­zi­en­te Abwas­ser­be­hand­lung für die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der Regi­on ist. Zum Abschluss wur­den die Besu­che­rin­nen und Besu­cher mit einem tol­len Rund­blick von der
Spit­ze des Schlamm­be­häl­ters belohnt.

Das EBW JAH bedankt sich herz­lich bei Betriebs­lei­ter Tobi­as Früh­auf für die infor­ma­ti­ve und kurz­wei­li­ge Füh­rung.

Foto: EBW JAH/ Ingrid Gott­wald-Weber