Weißenburger Pfarrkapitel im Europarlament

von | 12. November 2023 | Altmühlfranken, Weißenburg

(red). Es war ein bewe­gen­der Moment, als sich das Pfarr­ka­pi­tel des Deka­nats­be­zir­kes Wei­ßen­burg anläss­lich sei­nes Besu­ches von Straß­burg und des Elsass vor den Fah­nen der Mit­glied­staa­ten der EU im Straß­bur­ger Par­la­ments­ge­bäu­de ein­fand.

Sofort war sie gegen­wär­tig, die ver­hei­ßungs­vol­le Euro­pa­hym­ne: Freu­de, schö­ner Göt­ter­fun­ken, Toch­ter aus Ely­si­um, Wir betre­ten feu­er­trun­ken, Himm­li­sche, dein Hei­lig­t­hum! Dei­ne Zau­ber bin­den wie­der was die Mode streng geteilt; Alle Men­schen wer­den Brü­der, wo dein sanf­ter Flü­gel weilt.

 Wel­che Visi­on!

Der Euro­pa­rat nahm am 19. Janu­ar 1972 die Melo­die (Schil­ler 1785,Ludwig van Beet­ho­ven, 4. Satz 9. Sin­fo­nie 1824) als eige­ne Hym­ne an und beauf­trag­te den Diri­gen­ten Her­bert von Kara­jan mit dem Arran­ge­ment. 1985 wur­de die Instru­men­tal­ver­si­on von den Staats- und Regie­rungs­chefs der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten als offi­zi­el­le Hym­ne der EG ange­nom­men. Sie ersetzt nicht die Natio­nal­hym­nen der Mit­glied­staa­ten, son­dern ist Aus­druck der Wer­te.

Bild­un­ter­schrift: Wei­ßen­burg im Euro­pa­par­la­ment. Foto: pri­vat