Weißenburger Wanderfalke verunglückt

von | 28. Mai 2024 | Weißenburg

(red). Am Sams­tag gegen 12°° Uhr wur­de von einem Mit­ar­bei­ter der städ­ti­schen Ver­kehrs­über­wa­chung ein ver­letz­ter jun­ger Wan­der­fal­ke gefun­den. Er muss bei einem sei­ner ers­ten Flug­ver­su­che ver­un­glückt sein. Spe­ku­la­tio­nen das ein Uhu ihn ange­grif­fen hät­te, kön­nen aus­ge­schlos­sen wer­den. Der klei­ne Wan­der­fal­ke wur­de gebor­gen und unter­sucht. Nach Rück­spra­che und Abwä­gung mit den Spe­zia­lis­ten wur­de beschlos­sen, den Vogel wie­der in den Nist­kas­ten auf der Spi­tal­kir­che ein­zu­set­zen. Gene­rell ist es das Bes­te den mensch­li­chen Kon­takt so gering als mög­lich zu hal­ten. Lei­der wur­de er nicht mehr von sei­nen Eltern gefüt­tert und konn­te nicht mehr ste­hen. Im Lauf des Sonn­tag­mor­gens wur­de erneut berat­schlagt und ent­schie­den den Jung­vo­gel wie­der aus dem Nist­kas­ten zu ent­neh­men. Er wur­de umge­hend zur Betreu­ung nach Pflaum­feld gefah­ren und von dort zur Greif­vo­gel­auf­fang­sta­ti­on Schwar­zen­bruck gebracht. Dort wur­de er noch­mals ein­ge­hend unter­sucht. Lei­der waren die Brü­che der­art gra­vie­rend, dass er letzt­end­lich erlöst wer­den muss­te. Lei­der ist dies kei­ne Sel­ten­heit. Gene­rell über­le­ben ledig­lich rund vier von zehn Jung­tie­ren das ers­te Lebens­jahr. Am frü­hen Mor­gen des 28.05.2024 wur­den die rest­li­chen drei Jun­gen, sowie bei­de Eltern­tie­re gesich­tet. Alle sind wohl­auf. Die Stadt Wei­ßen­burg dankt den Hel­fern und Spe­zia­lis­ten für ihre groß­ar­ti­ge ehren­amt­li­che Unter­stüt­zung und Arbeit. Zwei erfreu­li­che Nach­rich­ten gibt es den­noch. Am Abend des 25. Mai wur­den die fünf Turm­fal­ken­kü­ken beringt, sie sind alle gesund und mun­ter. Erstaun­li­cher Wei­se schei­nen sich die bei­den Eltern­tie­re erneut zu paa­ren, dies wäre schon eine Sel­ten­heit.

Foto: Stadt Wei­ßen­burg