Weltkrebstag: Vorsorge stärkt die Chance auf Heilung

von | 3. Februar 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Krebs gehört zu den häu­figs­ten Erkran­kun­gen älte­rer Men­schen – und ist heu­te in vie­len Fäl­len sehr gut behan­del- und heil­bar, wenn er früh erkannt wird. Moder­ne Dia­gnos­tik, ste­tig ver­bes­ser­te The­ra­pien und eine inten­si­ve For­schung haben die Über­le­bens­chan­cen von Pati­en­ten mit Krebs­dia­gno­se in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich erhöht und geben Betrof­fe­nen begrün­de­te Hoff­nung.

Wie Krebs ent­steht

Krebs ent­steht, wenn sich gene­tisch ver­än­der­te Kör­per­zel­len unkon­trol­liert tei­len und nicht mehr dem nor­ma­len „Repa­ra­tur­pro­gramm“ des Kör­pers fol­gen. Wenn­gleich eine Krebs­er­kran­kung jeden tref­fen kann, weiß man jedoch, dass die beschrie­be­nen Ver­än­de­run­gen unter ande­rem durch Rau­chen, über­mä­ßi­gen Alko­hol­kon­sum, unge­sun­de Ernäh­rung, Bewe­gungs­man­gel, Über­ge­wicht, star­ke Son­nen­be­las­tung sowie bestimm­te Infek­tio­nen und erb­li­che Fak­to­ren begüns­tigt wer­den.
Je mehr die­ser Risi­ken zusam­men­tref­fen, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, im Lau­fe des Lebens zu erkran­ken.

Die Wich­tig­keit der Vor­sor­ge

Das Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken macht anläss­lich des Welt­krebs­tags dar­auf auf­merk­sam, dass Vor­sor­ge- und Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen (wie zum Bei­spiel eine Darm­spie­ge­lung ab 50 Jah­ren) der wirk­sams­te Schutz sind, um Krebs in einem heil­ba­ren Sta­di­um zu ent­de­cken. Vie­le Men­schen ver­spü­ren jedoch Unsi­cher­heit oder Angst, wenn es um Krebs­vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen geht. Häu­fig liegt das an der Sor­ge vor einem mög­li­chen Befund oder an der Vor­stel­lung, dass die Unter­su­chun­gen schmerz­haft oder unan­ge­nehm sein könn­ten. Dabei sind die meis­ten Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen heu­te dank moder­ner Metho­den scho­nend, schnell und mit sehr gerin­gem Risi­ko ver­bun­den. Vor allem aber gilt: Früh­erken­nung ret­tet Leben.

Wird Krebs im Früh­sta­di­um erkannt, sind die Hei­lungs­chan­cen in den meis­ten Fäl­len deut­lich höher. “Vor­sor­ge bedeu­tet, Ver­ant­wor­tung für die eige­ne Gesund­heit zu über­neh­men”, meint Prof. Dr. Ulrich Fetz­ner, Chef­arzt der Allgemein‑, Vis­ze­ral- und mini­mal­in­va­si­ven onko­lo­gi­schen Chir­ur­gie am Stand­ort Wei­ßen­burg.

Im Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken ist man mit der Behand­lung ver­schie­dens­ter Tumor­er­kran­kun­gen bes­tens ver­traut. Die moder­ne Tumor­be­hand­lung besteht heu­te meist aus einer soge­nann­ten mul­ti­mo­da­len The­ra­pie, das bedeu­tet, der Tumor wir kom­bi­niert chirurgisch–onkologisch und/oder strah­len­the­ra­peu­tisch behan­delt.


Die Krebs­chir­ur­gie befasst sich mit der ope­ra­ti­ven Behand­lung von Tumor­er­kran­kun­gen und der Ver­sor­gung von Pati­en­ten, die unter einer Krebs­er­kran­kung lei­den. Ein beson­de­rer Schwer­punkt des Kli­ni­kums ist die Krebs­chir­ur­gie mit all ihren Facet­ten.

Die meis­ten Tumo­re ent­ste­hen in den Orga­nen des Bau­ches und Brust­kor­bes. Die kom­plet­te Ent­fer­nung ist dabei das Haupt­ziel einer Ope­ra­ti­on. Manch­mal ist die­ses Ziel jedoch nicht zu errei­chen, eine Ope­ra­ti­on kann aber wie­der zu mehr Lebens­qua­li­tät oder zur Lin­de­rung der Beschwer­den füh­ren.

In enger Koope­ra­ti­on mit einer Viel­zahl von Spe­zia­lis­ten (Inne­re Medi­zin, Onko­lo­gie, Radio­lo­gie, Strah­len­the­ra­pie, Patho­lo­gie, Pal­lia­tiv­me­di­zin) bie­tet das Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken sei­nen Pati­en­ten eine maß­ge­schnei­der­te Behand­lung der Krebs­er­kran­kun­gen an. Dabei wer­den — soweit mög­lich und sinn­voll — scho­nen­de, mini­mal­in­va­si­ve Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren (Schlüs­sel­loch­chir­ur­gie) ange­wandt. Im Mit­tel­punkt steht ein indi­vi­du­el­ler Behand­lungs­plan, der sich an Tumor­art, Sta­di­um und den per­sön­li­chen Bedürf­nis­sen der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten ori­en­tiert.

„Krebs ist heu­te in vie­len Fäl­len eine gut behan­del­ba­re Erkran­kung, vor­aus­ge­setzt, wir nut­zen die Vor­sor­ge­an­ge­bo­te“, appel­liert Chef­arzt Fetz­ner. “Neh­men Sie die fäl­li­gen Vor­sor­ge- und Kon­troll­ter­mi­ne (z.B. Darm­spie­ge­lung, Check-ups, gynä­ko­lo­gi­sche und uro­lo­gi­sche Vor­sor­ge) unbe­dingt wahr und Warn­si­gna­le wie bei­spiels­wei­se Leis­tungs­ab­fall, Hus­ten, Schluck­be­schwer­den, Stuhl­gangs­ver­än­de­run­gen, Blu­tun­gen, Gewichts­ver­lust, Schwel­lun­gen und vie­le mehr ernst. Ärzt­li­cher Rat ist hier uner­läss­lich”, so Fetz­ner wei­ter.

Wer sei­ne Gesund­heit aktiv im Blick behält, ver­bes­sert sei­ne Chan­cen erheb­lich – und kann im Ernst­fall auf moder­ne Medi­zin und ein erfah­re­nes Behand­lungs­team vor Ort ver­trau­en.

Bild­un­ter­schrift: Am 4. Febru­ar ist Welt­krebs­tag. Ziel ist es, die Vor­beu­gung, Erfor­schung und Behand­lung von Krebs­er­kran­kun­gen ins öffent­li­che Bewusst­sein zu rücken und die Bevöl­ke­rung dazu auf­zu­ru­fen, sich über die Prä­ven­ti­ons­mög­lich­kei­ten zu infor­mie­ren. Bild: KI-gene­riert