Wo Genuss zu Hause ist: Absberg wurde in München gekürt

von | 10. Oktober 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red).  Bay­ern ist nicht nur für sei­ne Königs­schlös­ser, für male­ri­sche Land­schaf­ten und kul­tur­rei­che Städ­te bekannt, son­dern auch für sei­ne kuli­na­ri­schen Schät­ze. Über­all in Alt­bay­ern, Schwa­ben und in Fran­ken gibt es loka­le Spe­zia­li­tä­ten und hand­werk­lich her­ge­stell­te Genuss­ar­ti­kel. In Ver­tre­tung der Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Michae­la Kani­ber hat Mar­tin Schöf­fel, Staats­se­kre­tär im Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und für Hei­mat, die Markt­ge­mein­de Abs­berg und damit auch Kal­ben­stein­berg und Igels­bach “Genus­sOrt“ aus­ge­zeich­net. Anläss­lich der fei­er­li­chen Urkun­den­ver­lei­hung gra­tu­lier­te Minis­te­rin Kani­ber den ins­ge­samt 44 Orten des Wett­be­werbs: “Bay­erns kuli­na­ri­scher Reich­tum ist weit über die Gren­zen des Frei­staa­tes bekannt und hoch­ge­schätzt. Das Genuss­land Bay­ern ist ein wah­rer Publi­kums­ma­gnet. Jeder der aus­ge-zeich­ne­ten Orte trägt dazu bei, unse­re Genuss­kul­tur und Tra­di­ti­on zu bewah­ren und macht sie für alle erleb­bar. Das ver­dient gro­ße Aner­ken­nung und unser aller Dank.” Eine Jury aus 15 Ver­tre­tern der Berei­che Land­wirt­schaft, Tou­ris­mus und Gas­tro­no­mie, aber auch der Medi­en sowie Ver-brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen wähl­ten die bes­ten “Genus­sOr­te” Bay­erns aus.

Dabei wur­de ins­be­son­de­re auf regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten, hand­werk­li­che Her­stel­lung und erleb­ba­ren Genuss vor Ort – sei es durch Füh­run­gen, Direkt­ver­mark­tung oder Gas­tro­no­mie – geach­tet. Für Abs­berg sprach die seit Jah­ren erfolg­rei­che Inwert­set­zung der Kir­schen, ins­be­son­de­re die Ver­ede­lung alter Kirsch­sor­ten und damit die Erhal­tung die­ses Kul­tur­er­bes mit den Hoch­stäm­men und Streu­obst­wie­sen. Im Mit­tel­punkt ste­hen über­all die enga­gier­ten Genuss­ma­che­rin­nen und ‑macher – von den Brom­b­ach­seer Obst­bau­ern bis zu ober­baye­ri­schen Alm­bau­ern sowie die lei­den­schaft­lich enga­gier­ten Gast­ge­ber aus ganz Bay­ern. Die Minis­te­rin beton­te : “Ich hof­fe, dass mög­lichst vie­le Orte in Bay­ern beson­de­re Genuss­erleb­nis­se für ihre Gäs­te ent­wi­ckeln, die die­se ver­zau­bern und ihnen damit gleich­zei­tig viel­fäl­ti­ge kuli­na­ri­sche Rei­se­an­läs­se bie­ten.” Denn es sind ja gera­de vie­le Genus­sOr­te aus­ge­zeich­net wor­den, weil sie ihre regio­na­len Pro­duk­te auch mit Genuss­wan­de­run­gen und ‑wochen oder über Genuss-Ver­kos­tun­gen beson­ders pro­fi­liert haben. Dazu zäh­len z.B. die Mar­ke­ting­ak­ti­vi­tä­ten der „Echt Brom­b­ach­seer“, die Ver­kos­tun­gen und Füh­run­gen in der Pru­no­thek oder im Kal­ber Obstreich. “Sol­che attrak­ti­ven Ange­bo­te wol­len wir zukünf­tig wei­ter aus­bau­en. Inso­fern ist es wich­tig, dass wir gemein­sam die­se Chan­ce erken­nen und nut­zen, um die baye­ri­schen Regio­nen noch inter­es­san­ter für Gäs­te und Ein­hei­mi­sche zu machen”, beton­te Minis­te­rin Kani­ber. Der Wett­be­werb Genus­sOr­te ist ein Bau­stein der Pre­mi­um­stra­te­gie für baye­ri­sche Lebens­mit­tel, mit der Staats­mi­nis­te­rin Kani­ber den Absatz hoch­wer­ti­ger Spe­zia­li­tä­ten ver­bes­sern will. Detail­in­for­ma­tio­nen zu die­ser Pre­mi­um­stra­te­gie gibt es unter https://s.bayern.de/premiumstrategie . Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Genus­sOr­ten gibt es aber auch unter www.genussorte.bayern .

Um die beson­de­re Publi­ci­ty aus die­ser Aus­zeich­nung auch den Akteu­ren vor Ort anzu­bie­ten und damit unse­ren „Genus­sOrt“ noch mehr zu kom­mu­ni­zie­ren, wird die Markt­ge­mein­de allen Betrie­ben, die über das Jahr Kir­schen, also auch in ver­edel­ter Form anbie­ten, die Nut­zung des „Genus­sOr­te-Labels“ ermög­li­chen und die­se in Kür­ze ent­spre­chend infor­mie­ren.
1.Bürgermeister Hel­mut Schm­au­ßer ist stolz, dass Abs­berg mit die­ser wert­vol­len Aus­zeich­nung dafür belohnt wur­de, die ört­li­chen Obst­bau­ern, Kel­te­rer, Bren­ne­rei­en sowie Gas­tro­no­mie und Han­del gezielt zu moti­vie­ren, sich dem The­ma der Obst­baum­pfle­ge, der hoch­wer­ti­gen hand­werk­li­chen Ver­ar­bei­tung und dem krea­ti­ven Kir­schen­mar­ke­ting zu stel­len. Die Bemü­hun­gen die­ser nun schon rund 10jährigen Akti­vi­tä­ten haben mit die­ser Aus­zeich­nung eine in hohem Maße berech­tig­te Wür­di­gung erhal­ten und spor­nen nun zu wei­te­ren Inno­va­tio­nen rund um unse­re Süß­kir­schen – Fran­kens fri­sche Frücht­chen – an.

Bild­un­ter­schrift: Abs­berg hat die­sen Erfolg sei­nen Bemü­hun­gen um die Erhal­tung der Süß­kir­schen­kul­tur und der mit ihnen ver­bun­de­nen Streu­obst­flä­chen zu ver­dan­ken.: (v. l.). Dr. J.Niggl, Abt.Tourismus, StM­ELF; Staats­se­kre­tär M. Schöf­fel; H. Schm­au­ßer (1.Bürgermeister), R.Jäger ( Kal­ber Obstreich); Prof. Dr. R. Bal­ling, Abt. Ernäh­rung, StM­ELF. Foto: Die­ter Popp — Echt Brom­b­ach­seer eG