Zeichen für Tierwohl und Regionalität

von | 25. Juni 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Betrieb Zie­gl­mei­er erhält Wei­de­ta­fel

Schaf­hau­sen (Kin­ding) — Um sein Enga­ge­ment im Pro­jekt „Alt­mühl­ta­ler Wei­de­rind“ auch direkt an den Wei­de­flä­chen sicht­bar zu machen, hat der Betrieb Zie­gl­mei­er in Schaf­hau­sen bei Kin­ding vom Natur­park Alt­mühl­tal eine Wei­de­ta­fel erhal­ten.

Die­se weist dar­auf hin, dass auf den betref­fen­den Flä­chen Rin­der aus dem Pro­jekt „Alt­mühl­ta­ler Wei­de­rind“ gehal­ten wer­den.
Mit dem Pro­jekt haben sich Land­wir­te im Natur­park Alt­mühl­tal zusam­men­ge­schlos­sen, um eine beson­ders tier­ge­rech­te und nach­hal­ti­ge Form der Rin­der­hal­tung zu för­dern. Die Tie­re ver­brin­gen einen Groß­teil ihres Lebens auf der Wei­de und wer­den aus­schließ­lich mit hof­ei­ge­nen Fut­ter­mit­teln ver­sorgt.

Das Kon­zept ver­bin­det Tier­wohl und Regio­na­li­tät mit den Zie­len des Natur‑, Land­schafts- und Kli­ma­schut­zes. Von der regio­na­len Auf­zucht über die exten­si­ve Wei­de­hal­tung bis hin zur stress­ar­men, hof­na­hen Schlach­tung mit kur­zen Trans­port­we­gen setzt das Pro­jekt auf eine durch­gän­gi­ge regio­na­le Wert­schöp­fungs­ket­te.

„Mit dem Pro­jekt „Alt­mühl­ta­ler Wei­de­rind“ zei­gen unse­re Land­wir­te, dass Tier­wohl, Regio­na­li­tät, Kli­ma- und Natur­schutz erfolg­reich mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen“, betont Kat­ja Mül­ler, Natur­park­ran­ge­rin im Natur­park Alt­mühl­tal.
Mit der Über­ga­be der Wei­de­ta­fel wird das Enga­ge­ment des Betriebs Zie­gl­mei­er für eine nach­hal­ti­ge und tier­ge­rech­te Land­wirt­schaft sicht­bar gemacht.

Bild­un­ter­schrift: (v. l.) Kat­ja Mül­ler (Natur­park Alt­mühl­tal), Johann Zie­gl­mei­er, Hans Huss (Pro­jekt­ma­nage­ment).
Foto: Andrea Spran­ger, Ver­ein Natur­park Alt­mühl­tal (SF) e.V.