Zukunft der Mobilität im Fokus: Verkehrspolitischer Abend der SPD in Weißenburg

von | 27. Januar 2025 | Allgemein, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Wei­ßen­burg – Gro­ßes Inter­es­se an Ver­kehrs­po­li­tik: Die Napo Bar in Wei­ßen­burg war gut gefüllt, als die SPD zu einem infor­ma­ti­ven Abend rund um die Zukunft der Mobi­li­tät ein­lud. Die Ver­an­stal­tung stand im Zei­chen der Ver­kehrs­po­li­tik und wur­de von den SPD-Kreis­vor­sit­zen­den Tan­ja Tüt­ken und Harald Dösel mode­riert. Pro­mi­nen­te Gäs­te waren Jan Plob­ner, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter und Mit­glied des Ver­kehrs­aus­schus­ses, sowie Dani­el Mir­lach, SPD-Direkt­kan­di­dat für den Wahl­kreis Ans­bach/­Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen.

In sei­nem Vor­trag beleuch­te­te Dani­el Mir­lach ins­be­son­de­re die Bedeu­tung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs (ÖPNV) für länd­li­che Regio­nen. „Der ÖPNV kann künf­tig ein zen­tra­ler Pfei­ler der Mobi­li­tät sein, wenn wir pass­ge­naue Ange­bo­te schaf­fen, die den Bedürf­nis­sen der Men­schen vor Ort gerecht wer­den“, so Mir­lach. Er hob her­vor, dass ein gut aus­ge­bau­ter und bar­rie­re­frei­er ÖPNV eine wich­ti­ge Rol­le bei der Stär­kung der Lebens­qua­li­tät in der Regi­on spie­len kann.

Jan Plob­ner, der als Mit­glied des Ver­kehrs­aus­schus­ses aus ers­ter Hand über die Arbeit im Bun­des­tag berich­te­te, leg­te den Fokus auf die hand­fes­te Ver­kehrs­po­li­tik der ver­gan­ge­nen Jah­re. Er beton­te, dass poli­ti­sche Aus­hand­lungs­pro­zes­se oft lang­wie­rig und kom­plex sei­en, sich der Ein­satz jedoch loh­ne. Als Bei­spie­le für erfolg­rei­che Initia­ti­ven nann­te er das 49-Euro-Ticket, das Pend­le­rin­nen und Pend­ler spür­bar ent­las­te, sowie die Novel­le der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung (StVO), die Kom­mu­nen mehr Hand­lungs­spiel­raum bei der Ver­kehrs­pla­nung gibt. „Die­se Fort­schrit­te zei­gen, dass wir auf dem rich­ti­gen Weg sind, auch wenn noch viel zu tun bleibt“, so Plob­ner.

Im Anschluss an die Vor­trä

Eva Reich­stadt, SPD-Kan­di­da­tin für das Amt der Ober­bür­ger­meis­te­rin in Wei­ßen­burg, betei­lig­te sich enga­giert an den Gesprä­chen. Sie hob her­vor, dass eine nach­hal­ti­ge Ver­kehrs­po­li­tik nicht nur auf den Aus­bau des ÖPNV beschränkt sein dür­fe. „Es braucht ein Zusam­men­spiel aus ver­schie­de­nen Maß­nah­men – vom Aus­bau der Rad- und Fuß­we­ge bis hin zu fle­xi­blen Mobi­li­täts­an­ge­bo­ten wie Ruf­bus­sen oder Car­sha­ring-Model­len“, erklär­te Reich­stadt. Gemein­sam mit den Anwe­sen­den dis­ku­tier­te sie kon­kre­te Ideen, wie Wei­ßen­burg von inno­va­ti­ven Ver­kehrs­pro­ge hat­ten die zahl­rei­chen Gäs­te Gele­gen­heit, sich in einer leb­haf­ten Dis­kus­si­ons­run­de ein­zu­brin­gen. Beson­ders die Bar­rie­re­frei­heit des Wei­ßen­bur­ger Bahn­hofs und inno­va­ti­ve Ansät­ze für die Ver­kehrs­pla­nung der Zukunft stan­den im Mit­tel­punkt der Debatte.jekten pro­fi­tie­ren könn­te. Ihr pra­xis­ori­en­tier­ter Blick auf die loka­len Her­aus­for­de­run­gen hin­ter­ließ einen blei­ben­den Ein­druck. „Die Zukunft der Mobi­li­tät in Wei­ßen­burg aktiv mit­zu­ge­stal­ten, ist eine Chan­ce, die wir nut­zen soll­ten“, beton­te Reich­stadt.

Die Ver­an­stal­tung mach­te deut­lich, dass Ver­kehrs­po­li­tik nicht nur ein bun­des­po­li­ti­sches The­ma ist, son­dern vor allem auch vor Ort kon­kre­te Lösun­gen erfor­dert.

Mit die­ser gelun­ge­nen Ver­an­stal­tung unter­strich die SPD ihre Bereit­schaft, sich den Her­aus­for­de­run­gen der Ver­kehrs­po­li­tik anzu­neh­men und Bür­ger­nä­he zu zei­gen. Die Dis­kus­sio­nen und Impul­se des Abends wer­den in die wei­te­ren Pla­nun­gen ein­flie­ßen und die Debat­te um eine nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät in der Regi­on wei­ter beflü­geln.

Foto: BayernSPD/ Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ans­bach