1200 Jahre Gunzenhausen – farbenfrohes Momoshi-Kunstwerk für das Rathausfoyer

von | 10. März 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). „Über­ra­schend“, „ein­neh­mend“, „fes­selnd“ oder „ein­fach toll“ – die ers­ten Besu­che­rin­nen- und Besu­cher­stim­men zur Momo­shi-Kunst im Foy­er des Gun­zen­häu­ser Rat­hau­ses hät­ten eupho­ri­scher nicht sein kön­nen. „Es ist ein klei­nes Spiel mit den Wider­sprü­chen, denn eine Behör­de gilt eher als spaß­be­frei­ter Raum“, so Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „In Gun­zen­hau­sen möch­ten wir die­ses Vor­ur­teil aus­he­beln. Unser Rat­haus soll für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, aber auch für alle Gäs­te ein ange­neh­mer und sym­phy­ti­scher Ort der Begeg­nung sein.“ Wie das gelin­gen kann? Anläss­lich des Gun­zen­häu­ser Stadt­ju­bi­lä­ums hat der renom­mier­te Street­art- und Mul­ti­me­dia­künst­ler Momo­shi eine Wand im Ein­gangs­be­reich in sei­ner ganz eige­nen Momo­shi-Art bemalt und gestal­tet. Her­aus­ge­kom­men ist ein­zig­ar­ti­ge moder­ne Kunst im öffent­li­chen Raum.

Der gebür­ti­ge Ungar küm­mert sich nicht um künst­le­ri­sche Kon­ven­tio­nen oder Vor­ga­ben. Sei­ne Bil­der strot­zen nur so vor Details, es gibt über­all etwas zu ent­de­cken. Es fin­den sich klei­ne Gesich­ter, Zahn­rä­der oder Her­zen – eigent­lich sind es vie­le Bil­der in einem Bild. Mit einem kur­zen Blick ist es in der Regel nicht getan, ein „Momo­shi“ muss wir­ken und ent­wi­ckelt dadurch sei­ne ganz eige­ne Stim­mung. „Der Künst­ler hat sich wirk­lich selbst über­trof­fen“, betont Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „Wer am Kunst­werk vor­bei­läuft, muss ein­fach lächeln, so lebens­be­ja­hend und fröh­lich wirkt das Motiv. Für unser Stadt­ju­bi­lä­um hät­ten wir uns kein schö­ne­res Bild wün­schen kön­nen.“

Das Momo­shi-Kunst­werk im Rat­haus-Foy­er kann zu den gewohn­ten Öff­nungs­zei­ten kos­ten­los besich­tigt wer­den. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zur Stadt­ver­wal­tung Gun­zen­hau­sen erhal­ten Sie unter www.gunzenhausen.de. Alles rund um das Stadt­ju­bi­lä­um fin­den Sie unter www.1200-gunzenhausen.de. Auf der Home­page ist zudem ein Zeit­raf­fer-Video vom Ent­ste­hungs­pro­zes­ses des Kunst­werks zu sehen.

Bild­un­ter­schrift: (v.l.) „Momoshi1“: Künst­ler Momo­shi erklärt Stadt­bau­meis­te­rin Simo­ne Teu­fel, Tou­ris­mus­chef Wolf­gang Ecker­lein und dem Ers­ten Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz sein Kunst­werk. Foto: Stadt Gun­zen­hau­sen