25. Priesterjubiläum in Plankstetten

von | 6. Oktober 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Klos­ter Plank­stet­ten (red). Am 21. Sep­tem­ber fei­er­te P. Chris­toph Heinz­mann OSB in der Abtei Plank­stet­ten mit sei­nen Mit­brü­dern und meh­re­ren Pries­tern, sei­nen Kol­le­gen von der Alt­mühl­tal-Real­schu­le, mit Ange­hö­ri­gen sei­ner ehe­ma­li­gen Pfar­rei­en Pau­lus­ho­fen und Kirch­buch, Pol­lan­ten und Wei­den­wang und Freun­den aus der Regi­on sein 25. Pries­ter­ju­bi­lä­um.

Dabei zitier­te er in der Fest­pre­digt sei­nen ehe­ma­li­gen Lit­ur­gie-Pro­fes­sor und Pri­miz­pre­di­ger Dr. Karl Schlem­mer (+ 2006): „Die Fest­lich­keit des heu­ti­gen Tages darf
uns nicht rea­li­täts­fern und wirk­lich­keits­fremd sein las­sen. Denn man kann aus einer Beru­fung wie­der her­aus­fal­len, sie um ein Lin­sen­mus ver­schen­ken, man kann sie
auf´s Spiel set­zen oder ver­küm­mern las­sen, ohne dass man es selbst merkt. Und die­se Gefahr ist in der heu­ti­gen Welt und Gesell­schaft nicht gering. Gera­de des­we­gen sind wir alle, beson­ders aber wir Pries­ter, gehal­ten, unse­re Beru­fung stän­dig zu ver­tie­fen und zu ent­fal­ten.“ Im Wei­te­ren gab P. Chris­toph einen klei­nen Über­blick über sei­nen Wer­de­gang und bedank­te sich nament­lich bei all jenen, die ihm wäh­rend sei­nes Diens­tes als Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor zur Sei­te stan­den.

Abschlie­ßend gab er einen Ein­blick in sei­ne „Beru­fung in der Beru­fung“: Das Stu­di­um der Spi­ri­tua­li­tät des öst­li­chen Mönch­tums und der ost­kirch­li­chen Lit­ur­gie, die er mit römi­scher Erlaub­nis regel­mä­ßig in der byzan­ti­ni­schen Ver­klä­rungs­kryp­ta der Abtei Plank­stet­ten fei­ert.

Foto: J. Meindl