Freistaat setzt starkes Zeichen für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum
Gute Nachrichten für das Klinikum Altmühlfranken in Weißenburg: Der Bayerische Ministerrat hat heute die Aufnahme des zweiten Bauabschnitts zur Sanierung des Klinikstandorts Weißenburg in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2029 beschlossen. Für den Umbau und die Sanierung des Bestandstrakts sind förderfähige Kosten in Höhe von 27,42 Millionen Euro vorgesehen. Das hat nun der Stimmkreisabgeordnete Helmut Schnotz (CSU) mitgeteilt.
Der Freistaat Bayern unterstreicht mit der heutigen Entscheidung erneut seinen Schwerpunkt bei der Krankenhausförderung. Insgesamt hat der Ministerrat 13 neue Krankenhausbauvorhaben in die Bauprogramme der Jahre 2027 bis 2031 aufgenommen. Damit werden Investitionen von rund 600 Millionen Euro angestoßen. Zusammen mit den bereits laufenden Projekten sind bayernweit Fördermittel von insgesamt rund 6,2 Milliarden Euro für Krankenhausbaumaßnahmen eingeplant.
„Gerade im ländlichen Raum ist eine starke Krankenhausstruktur von zentraler Bedeutung. Mit der Aufnahme des zweiten Bauabschnitts in das Krankenhausbauprogramm setzt der Freistaat Bayern daher ein starkes Signal für die Zukunft des Klinikstandorts in Weißenburg und schafft eine Grundlage dafür, dass die Menschen in der Region auch künftig auf eine moderne, leistungsfähige und wohnortnahe medizinische Versorgung vertrauen können,“ so Schnotz. Dass mehr als 60 Prozent aller im Krankenhausbauprogramm veranschlagten Fördergelder auf Krankenhäuser außerhalb der Ballungsräume entfalle, zeige zudem: Bayern steht zum ländlichen Raum.
Zugleich gehe es bei solchen Investitionen nicht allein um Gebäude und Technik, betont der Abgeordnete weiter. Sie verbesserten die Abläufe im Krankenhausalltag, erhöhten die Versorgungsqualität für die Patientinnen und Patienten und stärkten zugleich die Attraktivität des Klinikums als Arbeitgeber. „Wer qualifizierte Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte gewinnen und langfristig binden möchte, muss ihnen auch zeitgemäße Arbeitsbedingungen bieten. Auch dafür schafft diese Förderung die richtigen Voraussetzungen“, erklärt Schnotz abschließend.
Foto: MdL Helmut Schnotz


