27,42 Millionen Euro für das Klinikum Altmühlfranken Weißenburg

von | 22. Juli 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Frei­staat setzt star­kes Zei­chen für die Gesund­heits­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum

Gute Nach­rich­ten für das Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken in Wei­ßen­burg: Der Baye­ri­sche Minis­ter­rat hat heu­te die Auf­nah­me des zwei­ten Bau­ab­schnitts zur Sanie­rung des Kli­nik­stand­orts Wei­ßen­burg in das Jah­res­kran­ken­haus­bau­pro­gramm 2029 beschlos­sen. Für den Umbau und die Sanie­rung des Bestands­trakts sind för­der­fä­hi­ge Kos­ten in Höhe von 27,42 Mil­lio­nen Euro vor­ge­se­hen. Das hat nun der Stimm­kreis­ab­ge­ord­ne­te Hel­mut Schnotz (CSU) mit­ge­teilt.

Der Frei­staat Bay­ern unter­streicht mit der heu­ti­gen Ent­schei­dung erneut sei­nen Schwer­punkt bei der Kran­ken­haus­för­de­rung. Ins­ge­samt hat der Minis­ter­rat 13 neue Kran­ken­haus­bau­vor­ha­ben in die Bau­pro­gram­me der Jah­re 2027 bis 2031 auf­ge­nom­men. Damit wer­den Inves­ti­tio­nen von rund 600 Mil­lio­nen Euro ange­sto­ßen. Zusam­men mit den bereits lau­fen­den Pro­jek­ten sind bay­ern­weit För­der­mit­tel von ins­ge­samt rund 6,2 Mil­li­ar­den Euro für Kran­ken­haus­bau­maß­nah­men ein­ge­plant.

„Gera­de im länd­li­chen Raum ist eine star­ke Kran­ken­haus­struk­tur von zen­tra­ler Bedeu­tung. Mit der Auf­nah­me des zwei­ten Bau­ab­schnitts in das Kran­ken­haus­bau­pro­gramm setzt der Frei­staat Bay­ern daher ein star­kes Signal für die Zukunft des Kli­nik­stand­orts in Wei­ßen­burg und schafft eine Grund­la­ge dafür, dass die Men­schen in der Regi­on auch künf­tig auf eine moder­ne, leis­tungs­fä­hi­ge und wohn­ort­na­he medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung ver­trau­en kön­nen,“ so Schnotz. Dass mehr als 60 Pro­zent aller im Kran­ken­haus­bau­pro­gramm ver­an­schlag­ten För­der­gel­der auf Kran­ken­häu­ser außer­halb der Bal­lungs­räu­me ent­fal­le, zei­ge zudem: Bay­ern steht zum länd­li­chen Raum. 

Zugleich gehe es bei sol­chen Inves­ti­tio­nen nicht allein um Gebäu­de und Tech­nik, betont der Abge­ord­ne­te wei­ter. Sie ver­bes­ser­ten die Abläu­fe im Kran­ken­haus­all­tag, erhöh­ten die Ver­sor­gungs­qua­li­tät für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten und stärk­ten zugleich die Attrak­ti­vi­tät des Kli­ni­kums als Arbeit­ge­ber. „Wer qua­li­fi­zier­te Ärz­tin­nen und Ärz­te sowie Pfle­ge­kräf­te gewin­nen und lang­fris­tig bin­den möch­te, muss ihnen auch zeit­ge­mä­ße Arbeits­be­din­gun­gen bie­ten. Auch dafür schafft die­se För­de­rung die rich­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen“, erklärt Schnotz abschlie­ßend.

Foto: MdL Hel­mut Schnotz