40 und 50 Jahre Examen: Klassentreffen am Klinikum Altmühlfranken

von | 7. November 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Mehr oder weni­ger dem Zufall war es geschul­det, dass sich an einem Sams­tag Mit­te Okto­ber nicht nur die 19 ehe­ma­li­gen Pfle­ge­kräf­te des Jahr­gangs 1981 bis 1984 zum Klas­sen­tref­fen ver­ab­re­de­ten, son­dern sich zugleich sechs Kol­le­gin­nen des Jahr­gangs 1971 bis 1974 hin­zu­ge­sell­ten.

Ros­wi­tha Herr­mann, lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin am Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken und erst seit Som­mer des Jah­res in Ruhe­stand, kam bei einem spon­ta­nen Gespräch mit ihrer ehe­ma­li­gen Kol­le­gin Chris­ta Sei­bert auf das nahen­de Klas­sen­tref­fen zu spre­chen. Kur­zer­hand ent­schlos­sen sie sich, der Ein­la­dung von Kli­nik-Vor­stand Chris­toph Schnei­de­win als Grup­pe nach­zu­kom­men und die 40- und 50-jäh­ri­gen Jubi­la­re zusam­men­zu­fas­sen.

Auch der dama­li­ge Schul- und Klas­sen­lei­ter Man­fred Rie­del wur­de vor Ort begrüßt. Eine Zeit­rei­se durch bis zu 50 Jah­re im Zei­chen der Pfle­ge konn­te begin­nen.

Zeit­rei­se durch vie­le Jah­re in der Pfle­ge

Bei einem Glas Sekt wur­de die 25-köp­fi­ge Grup­pe von Bereichs­lei­te­rin Anja Fischer sowie Char­lot­te Loy-Roma­now­ski und Susan­ne Rei­ni­ger herz­lich begrüßt. Anschlie­ßend stell­te Anja Fischer im Rah­men einer Prä­sen­ta­ti­on die bei­den Kli­nik­stand­or­te Gun­zen­hau­sen und Wei­ßen­burg vor. “Sie wer­den stau­nen, was sich in den letz­ten Jah­ren alles ver­än­dert hat”, so die Bereichs­lei­te­rin. Das Stau­nen in Hin­blick auf die vie­len bau­li­chen Ver­än­de­run­gen war anschlie­ßend tat­säch­lich groß. Wäh­rend die Jubi­la­rin­nen und Jubi­la­re des Jahr­gangs 1971 den Neu­bau des Kran­ken­hau­es am Reut­berg noch live mit­er­lebt hat­ten, konn­ten ein paar Kol­le­gin­nen des Kur­ses 1981 von der Gene­ral­sa­nie­rung berich­ten, die im Jahr 2021 voll­stän­dig abge­schlos­sen wer­den konn­te.

Bei der auf zwei Grup­pen auf­ge­teil­ten Füh­rung durch das Haus wur­den ins­be­son­de­re die Aus­stat­tung der Ein- und Zwei­bett­kran­ken­zim­mer sowie die hel­len Räu­me und der äußert gepfleg­te Gesamt­ein­druck her­vor­ge­ho­ben. Dar­über hin­aus erreg­te der Sta­ti­ons­be­reich als auch die Endo­sko­pie und der Herz­ka­the­ter viel Auf­merk­sam­keit bei den ehe­ma­li­gen Pfle­ge­kräf­ten. Wäh­rend die exami­nier­ten Fach­kräf­te des Jahr­gangs 1971 bis zu ihrem Ruhe­stand alle­samt der Pfle­ge treu blie­ben, ori­en­tier­ten sich eini­ge Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen des Kur­ses 1981 um und ver­lie­ßen den medi­zi­ni­schen Bereich. Ganz gleich, wel­cher Weg ein­ge­schla­gen wur­de: Die Freu­de über die Ein­la­dung und das Wie­der­se­hen war groß.

Bereits wäh­rend des Rund­gangs durch das sanier­te Haus wur­den bei gelös­ter Stim­mung etli­che Anek­do­ten über ver­gan­ge­ne Zei­ten aus­ge­tauscht. Wer sich lan­ge Jah­re nicht oder nur kaum gese­hen hat, hat erfah­rungs­ge­mäß viel zu bespre­chen: Bei Kaf­fee und Kuchen sowie dem anschlie­ßen­den gemein­sa­men Abend­essen konn­ten die ehe­ma­li­gen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wei­ter über alte Zei­ten ins Gespräch gehen und das bei der Kli­nik-Füh­rung Gese­he­ne auf sich wir­ken las­sen. “Herz­li­chen Dank der Kli­nik­lei­tung für die Gast­freund­schaft – es ist spit­ze, dass wir unser Tref­fen nach so vie­len Jah­ren wie­der am Ort unse­res Wir­kens ver­an­stal­ten durf­ten”, resü­mier­te Ros­wi­tha Herr­mann im Namen der Grup­pe zum Ende der Ver­an­stal­tung.

Bild­un­ter­schrift: 40 bzw. sogar 50 Jah­re liegt ihr Examen bereits zurück: 25 ehe­ma­li­ge Pfle­ge­kräf­te waren zum Klas­sen­tref­fen in “ihr” Kli­ni­kum ein­ge­la­den und zeig­ten sich ob der vie­len bau­li­chen Ver­än­de­run­gen mehr als beein­druckt. Foto: Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken