68 Staatlich anerkannte Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter
68 neue Fachkräfte feierten in Triesdorf ihren erfolgreichen Abschluss als „Staatlich anerkannte Hauswirtschafterin“ bzw. „Staatlich anerkannter Hauswirtschafter“. Regierungsvizepräsidentin Birgit Riesner überreichte die Urkunden und würdigte die Leistung der jungen Fachkräfte.
„Hauswirtschaft bedeutet, Menschen in ihrem Alltag zu begleiten. Wer in diesem Bereich arbeitet, übernimmt eine große soziale Verantwortung. Hier greifen Fachlichkeit und Menschlichkeit ineinander“, betonte die Regierungsvizepräsidentin in ihrer Ansprache.
Die Wege zum erfolgreichen Abschluss gestalteten sich bei den jungen Fachkräften sehr individuell: Einige absolvierten die dreijährige duale Ausbildung, andere besuchten die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Ansbach oder Nürnberg und legten dort ihre Prüfung ab. Eine weitere Gruppe wurde aufgrund mehrjähriger Berufserfahrung zur Abschlussprüfung zugelassen. Zur Vorbereitung besuchten diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Landwirtschaftsschulen, Abteilung Hauswirtschaft, in Ansbach und Fürth oder einen Vorbereitungskurs des DHB – Netzwerk Haushalt in Erlangen. Die Abschlussprüfung umfasst drei schriftliche, eine praktische Prüfung und einen betrieblichen Auftrag.
Als beste Absolventin der dualen Ausbildung wurde Maria Ferber aus Munningen im Landkreis Donau-Ries geehrt. Den besten Abschluss an der Berufsfachschule erzielte Sophia Meier aus Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Aus der Gruppe mit mehrjähriger Berufserfahrung wurde Lena Ebersberger aus Nürnberg für das beste Prüfungsergebnis in Mittelfranken ausgezeichnet.
In ihrer Festrede unterstrich Susanne Gast, Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin und Absolventin der Fachakademie Triesdorf, die Unverzichtbarkeit der Hauswirtschaft für das gesellschaftliche Zusammenleben und sprach den Absolventinnen und Absolventen Anerkennung für ihre Berufswahl aus.
Bildunterschrift: Abschlussfeier im Beruf Hauswirtschaft. Foto: Hans Böll


