Aktion für mehr Nachwuchs — “Gaffen” am 12.10. in Gunzenhausen ausdrücklich erlaubt!

von | 11. Oktober 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Das steckt hin­ter den geheim­nis­vol­len Pla­ka­ten in Gun­zen­hau­sen

Gun­zen­hau­sen (do). 125 Ein­sät­ze, die von den der­zeit 87 akti­ven Mit­lie­dern, davon 14 Frau­en, gemein­sam abge­ar­bei­tet wer­den konn­ten. Bis jetzt hat die Wehr die Hil­fe­leis­tung gewähr­leis­ten und aus­schei­den­de Mit­glie­der kom­pen­sie­ren kön­nen. Doch die Belas­tung steigt und es wird in einer eher ehren­amts­mü­den Gesell­schaft immer schwie­ri­ger, neue Mit­glie­der zu fin­den. Grund für die Wehr, neue Wege zu gehen, um künf­tig noch bes­ser auf­ge­stellt. Die tech­ni­sche Aus­stat­tung der Wehr ist sehr gut, doch für die künf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen bedarf es mehr Ein­satz­kräf­te.

Eini­ge Wochen hin­gen in der Stadt geheim­nis­vol­le Pla­ka­te mit der Auf­schrift „xxxWIR.de“, die neu­gie­rig machen soll­ten. Bei einer Pres­se­kon­fe­renz wur­de das Geheim­nis gelüf­tet. Mit der gestar­te­ten Kam­pa­gne soll die Wehr in der Stadt ins Gespräch gebracht wer­den. Jeder soll etwas davon mit­be­kom­men und sich viel­leicht abge­spro­chen füh­len, ober auch er oder sie sei­nen Teil bei­tra­gen kann. In den kom­men­den Wochen und Mona­ten sind ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen geplant, die deut­lich machen sol­len: Die Feu­er­wehr sucht neue Mit­glie­der, erklärt Phil­ipp Pau­lus, von der Agen­tur „Wei­mer & Pau­lus“, die die Kam­pa­gne zusam­men mit den Brand­schüt­zern ent­wi­ckelt hat. „Die Aktio­nen sol­len die Feu­er­wehr sicht­bar und erleb­bar machen“, erklärt er.

„Gaf­fen erlaubt“ heißt es am Sams­tag, 12. Okto­ber um 16.00 Uhr, auf dem Gun­zen­häu­ser Markt­platz. Bei der gro­ßen Übung mit anschlie­ßen­der Ver­pfle­gung ist gaf­fen aus­drück­lich erlaubt. Am Sonn­tag, 27. Okto­ber, wäh­rend des Simon-Judäi-Mark­tes wird die Wehr mit einem Info­stand auf die Kam­pa­gne auf­merk­sam machen. „Anfass­BAR“ will sich die Gun­zen­häu­ser Wehr am 16. Novem­ber prä­sen­tie­ren. An die­sem Tag kann in der Feu­er­wehr­zen­tra­le in Gun­zen­hau­sen Feu­er­wehr­hand­werk aus­pro­biert wer­den. Ein Jahr lang sol­len wei­te­re Aktio­nen lau­fen. Zusätz­lich sol­len mit Fly­ern, einer Inter­net­sei­te und einer Social-Media-Kam­pa­gne Vor­ur­tei­le abge­baut wer­den.

Die Feu­er­wehr sei eine Pflicht­auf­ga­be der Kom­mu­nen, führ­te Gun­zen­hau­sens Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz (CSU) aus. Dass die­ser Dienst ehren­amt­lich pas­siert, sei vie­len nicht bewusst. Die Stadt unter­stütz­te die Kam­pa­gne, die die Wehr in Auf­trag gege­ben habe. Fin­det die Wehr neue Mit­glie­der, bekommt jeder einen Paten. Zudem hat sich die Wehr als Dan­ke­schön eini­ge Aktio­nen aus­ge­dacht.

Aus­gangs­si­tua­ti­on

Die letz­ten Jah­re haben gezeigt, dass die Feu­er­wehr im Wan­del ist und des­halb einen nicht uner­heb­li­chen Bedarf an wei­te­ren ehren­amt­li­chen Mit­glie­dern für den Ein­satz­dienst benö­tigt. Dies liegt zum einen an einem immer brei­ter wer­den­den Auf­ga­ben­spek­trum. Die Zeit, in der die Feu­er­wehr aus­schließ­lich zur Bekämp­fung von Brän­den zustän­dig war, ist längst vor­bei. Fort­schrit­te im vor­beu­gen­den Brand­schutz und tech­ni­sche Errun­gen­schaf­ten wie Rauch­mel­der sor­gen heut­zu­ta­ge für weni­ger aktu­te Brän­de. Gro­ße Feu­er wie zuletzt in Lau­ben­ze­del sei­en zum Glück eher die Aus­nah­me.

Dies bedeu­tet jedoch kei­nes­falls, dass die Feu­er­wehr hier­durch ent­las­tet wird. Das Gegen­teil ist der Fall. Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tun­gen, vom Ver­kehrs­un­fall über Ölspu­ren bis hin zur Öff­nung von Türen bei ver­mu­te­ten medi­zi­ni­schen Not­fäl­len beschäf­ti­gen die Feu­er­wehr zuneh­mend.

Aber auch gesell­schaft­li­che Ver­pflich­tun­gen für die Gemein­schaft beschäf­ti­gen die Feu­er­wehr. Ver­kehrs­ab­si­che­rung für die Abho­lung des Ker­wa­baums, den Kirch­weih­um­zug, ver­schie­de­ne Later­nen­um­zü­ge oder den Kon­fir­ma­ti­ons­um­zug: Die Feu­er­wehr unter­stützt aus Über­zeu­gung tra­di­tio­nel­le Ver­an­stal­tun­gen.

Im Jahr 2023 hat­te die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Gun­zen­hau­sen 125 Ein­sät­ze, die von der der­zeit 87 akti­ven Mit­glie­dern, davon 14 Frau­en, gemein­sam abge­ar­bei­tet wur­den. All das ehren­amt­lich und kos­ten­frei für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Gun­zen­hau­sen.

Die Aus­füh­rungs­ver­ord­nung zum Baye­ri­schen Feu­er­wehr­ge­setz sieht für eine Feu­er­wehr wie Gun­zen­hau­sen auf­grund der tech­ni­schen Aus­stat­tung und des Gefah­ren­po­ten­ti­als jedoch eine Soll-Mann­schafts­stär­ke von 153 Per­so­nen vor. Es besteht also durch­ge­hend Bedarf an wei­te­rem Feu­er­wehr­per­so­nal.

Mit allen Anstren­gun­gen haben ver­schie­de­ne Teams der Feu­er­wehr für Nach­wuchs und Zuwachs bei den Akti­ven gewor­ben. Tag der offe­nen Tür, Social Media, Anschrei­ben an Neu­bür­ger und eini­ges mehr. Lei­er hat dies nicht den gewünsch­ten Erfolg erzielt. Posi­tiv ist, dass durch die­se Aktio­nen zumin­dest der Bestand an Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den gesi­chert wer­den konn­te.

Um für die Zukunft noch bes­ser auf­ge­stellt zu sein, braucht die Feu­er­wehr drin­gend mehr Ein­satz­kräf­te. In Sum­me aller Umstän­de, der höher wer­den Belas­tung der ein­zel­nen Mit­glie­der und des Wan­dels im Feu­er­wehr­we­sen, fiel der Ent­schluss, sich durch ein pro­fes­sio­nel­les und erfah­re­nes Mar­ke­ting­bü­ro bei der Auf­ga­ben­stel­lung „Mit­glie­der­wer­bung“ unter­stüt­zen zu las­sen. Das Büro Wei­mer & Pau­lus aus Dach­au erhielt hier­für den Zuschlag. Unter­stützt wird die Kam­pa­gne von der Stadt Gun­zen­hau­sen, die den finan­zi­el­len Ein­satz zum Groß­teil abdeckt.

Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Gun­zen­hau­sen hat eine sehr gute tech­ni­sche Aus­stat­tung, für die die Stadt Gun­zen­hau­sen zustän­dig ist. Im Ein­zel­fall müs­sen aber aus­schließ­lich ehren­amt­li­che Mit­glie­der den Ein­satz­auf­trag abar­bei­ten. Und das zu jeder Tages- und Nacht­zeit. Egal ob Weih­nach­ten, Sil­ves­ter oder am Geburts­tag eines Fami­li­en­mit­glie­des.

Ver­ges­sen darf man aber auch nicht, dass ein Teil der Mit­glie­der gar nicht in Gun­zen­hau­sen arbei­tet und somit wäh­rend der Arbeits­zeit nicht für Ein­satz­kräf­te zur Ver­fü­gung steht. Hin­zu kom­men pri­va­te Abwe­sen­hei­ten wie Urlaub oder auch Krank­heit, nicht zuletzt fami­liä­re Ver­pflich­tun­gen, die eine Teil­nah­me am Ein­satz unmög­lich machen.

Eine Ver­bes­se­rung für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hat sich in den letz­ten Jah­ren sei­tens des Gesetz­ge­bers erge­ben. Die Hilfs­frist, die als Pla­nungs­grund­la­ge dient, hat sich durch eine neue Defi­ni­ti­on von zehn auf acht Minu­ten ver­kürzt. Inner­halb die­ser acht Minu­ten fah­ren die Mit­glie­der zum Feu­er­wehr­haus, zie­hen sich um, rücken aus und müs­sen noch inner­halb der Frist am Ein­satz­ort sein. Je nach Ein­sat­zört­lich­keit und Wohn­ort ist dies eine sport­li­che Vor­ga­be.

Die moder­ne Aus­stat­tung und die gro­ße Ein­satz­zen­tra­le im Süden der Stadt las­sen vie­le Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger ver­mu­ten, dass es sich in Gun­zen­hau­sen um eine Berufs­feu­er­wehr han­delt. Dies ist ein oft gehör­tes Argu­ment, war­um man sich selbst noch nie Gedan­ken über den Bei­tritt zur Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr gemacht hat, auch wenn die Frei­wil­lig­keit bei jeder Gele­gen­heit betont wird. Die­ses frei­wil­li­ge Ehren­amt besteht in Gun­zen­hau­sen bereits seit der Grün­dung des Feu­er­wehr­we­sens im Jahr 1865. Zum Ver­gleich: Berufs­feu­er­weh­ren gibt es in Städ­ten ab rund 100.000 Ein­woh­ner, wie bei­spiels­wei­se Mün­chen, Nürn­berg und Fürth. Selbst Ans­bach hat kei­ne Berufs­feu­er­wehr.

Wer­be­kam­pa­gne Feu­er-WIR

Die Wer­be­kam­pa­gne soll die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Gun­zen­hau­sen in der Stadt zum Gespräch machen. Jeder soll etwas davon mit­be­kom­men uns sich über­le­gen, ob er sei­nen Teil bei­tra­gen will und kann.

Daher wur­de die etwas pro­vo­ka­ti­ve Vor­pha­se mit den Wer­be­ban­nern in der Stadt mit der Auf­schrift xxx-wir.de initi­iert. Die­se wur­de teil­wei­se zum Stadt­ge­spräch. Und in der Fol­ge wird die Feu­er­wehr über ver­schie­de­ne Kanä­le und Mit­tel für Auf­klä­rung sor­gen.

Unter dem Mot­to „WIR für Gun­zen­hau­sen“ soll zum Aus­druck gebracht wer­den, dass im Fall der Fäl­le Nach­barn, Arbeits­kol­le­gen, Bekann­ten, Gäs­ten sowie Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gern gehol­fen wer­den kann. Denn jeder kann zu jeder Zeit unver­mit­telt in eine Not­la­ge gera­ten.

Ieses WIR steht für eine Mann­schaft aus Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den aus ver­schie­de­nen Alters­grup­pen, ver­schie­de­nen Beru­fen und ver­schie­de­nen Cha­rak­te­ren. Wirk­lich jeder kann Teil die­ses !“WIR“ wer­den, kei­ner braucht sich fürch­ten vor der Tech­nik, der Aus­bil­dung oder den Ein­sät­zen.

Nach einer prak­ti­schen und theo­re­ti­schen Grund­aus­bil­dung, die vor Ort durch­ge­führt wird, darf und kann jeder sich in den Ein­satz­dienst ein­brin­gen. Auch WIR haben mal alle als „Neu­lin­ge“ ange­fan­gen und sich jetzt froh, Teil der Mann­schaft zu sein.

Neben Jugend­li­chen für die Jugend­feu­er­wehr liegt das Haupt­au­gen­merk im Rah­men der Feu­er-WIR-Kam­pa­gne auch auf Quer­ein­stei­gern. Feu­er­wehr­dienst kann der­zeit bis zum 65. Lebens­jahr geleis­tet wer­den. Ein Quer­ein­stieg ist also auch mit 40 oder 50 nicht nur mög­lich, son­dern aus­drück­lich erwünscht. Auch Vor­kennt­nis­se sind nicht not­wen­dig.

Die vor­ste­hen­den Argu­men­te wer­den bei eini­gen Ver­an­stal­tun­gen und Mar­ke­ting­maß­nah­men in den nächs­ten zwölf Mona­ten ver­stärkt ver­mit­telt.

WIR für Gun­zen­hau­se­ner

Um die Mit­glie­der­ge­win­nung span­nend zu machen, wur­de gemein­sam mit dem Mar­ke­ting­bü­ro eine Chall­enge aus­ge­ar­bei­tet. Je nach Anzahl neu­er Mit­glie­der soll den Bür­gern der Stadt etwas zurück­ge­ge­ben wer­den.

Bei neun neu­en Mit­glie­dern (ein Feu­er­wehr­au­to voll) wäscht Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz gemein­sam mit der Wehr Ihr Auto.

Bei 15 neu­en Mit­glie­dern darf man gespannt sein. Die Wehr hält alle Inter­es­sier­ten auf der Kam­pa­gnen-Web­sei­te auf dem Lau­fen­den.

Bereits geplan­te Aktio­nen

Am Sams­tag, 12. Okto­ber, wird um 16.00 Uhr am Markt­platz eine gro­ße prak­ti­sche Übung abge­hal­ten. Im Rah­men der Übung soll gezeigt wer­den, was die Feu­er­wehr bei einem Brand macht. Die Akti­ven ste­hen auch rund um die Übung für Fra­gen zur Ver­fü­gung. Im Anschluss ist für eine klei­ne Ver­pfle­gung gesorgt, um den Aus­tausch ange­neh­mer zu gestal­ten.

Am Sonn­tag, 27. Okto­ber, wird sich die Feu­er­wehr mit Schutz­aus­rüs­tung am Simon- und Judä­i­markt prä­sen­tie­ren.

Am Sams­tag, 16. Novem­ber, will sich die Feu­er­wehr Anfass­BAR machen. Am Nach­mit­tag wird in der Feu­er­wehr­zen­tra­le im Hol­ler­feld ein Mit­mach-Par­cour für Jung und Alt auf­ge­baut. Jeder kann selbst das Feu­er­werk­hand­werk aus­pro­bie­ren und tes­ten. Abge­run­det wird die Ver­an­stal­tung, die bis in den spä­ten Abend geht, durch Essen, Trin­ken und eine Bar.

Auch am Weih­nachts­markt in Gun­zen­hau­sen will die Wehr prä­sent sein mit einer unge­wöhn­li­chen Art von Lot­te­rie.

Jeder kann unter www.feuer-wir.de infor­mie­ren oder ein­fach auch per Whats­App unter 0174 600 5065 oder über die sozia­len Medi­en mit der Gun­zen­häu­ser Wehr in Kon­takt tre­ten.

Vor­aus­set­zung und Aus­bil­dung für die Wehr

Es ist noch kein Meis­ter vom Him­mel gefal­len, auch kein Brand­meis­ter. Am Anfang stan­den alle Feu­er­wehr­dienst­leis­ten­de bei „0“. Und das ist auch der Grund, war­um nie­mand Angst haben muss, Teil des Teams zu wer­den.

Man braucht etwas Zeit und Enga­ge­ment und im Ein­satz­fall auch etwas Spon­ta­ni­tät. Zusätz­lich muss man in Gun­zen­hau­sen woh­nen oder arbei­ten. Akti­ver Dienst kann ab 16 Jah­ren geleis­tet wer­den. Ab 12 Jah­ren kann man schon in die Jugend­feu­er­wehr ein­tre­ten. Der­zeit liegt die Höchst­al­ters­gren­ze bei 65 Jah­re.

Auch wenn man mei­nen könn­te, dass der nor­ma­le Ein­stieg in die Feu­er­wehr nur über die Jugend­feu­er­wehr geht, so kann ganz deut­lich gesagt wer­den: Quer­ein­stei­ger sind aus­drück­lich erwünscht. Man kann auch mit 45 Jah­ren ohne Vor­er­fah­rung noch 20 Jah­re guten und wert­vol­len Ein­satz­dienst leis­ten.

Jede Ein­satz­kraft muss eine Grund­aus­bil­dung absol­vie­ren. Die­se besteht aus Lehr­gän­gen auf Land­kreis­ebe­ne und Übun­gen und Aus­bil­dun­gen bei der Feu­er­wehr-Dienst­al­ter

Die Grund­aus­bil­dung (soge­nann­te MTA-Aus­bil­dung) befä­higt zur Ein­satz­teil­nah­me. Sie umfasst sie­ben Abend- und zwei Sams­tags­aus­bil­dun­gen inner­halb von zwei Wochen. Nach die­sem Lehr­gang darf man bereits mit zum Ein­satz. Im wei­te­ren Ver­lauf fol­gen wei­te­re Lehr­gän­ge, wie Funk­aus­bil­dung oder Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger-Aus­bil­dung. Auch im Bereich der Füh­rungs­lehr­gän­ge ste­hen alle Wege offen. Nach der Grund­aus­bil­dung erfolgt die Wei­ter­bil­dung zeit­lich auch unter Beach­tung pri­va­ter oder beruf­li­cher Belan­ge und per­sön­li­chem Inter­es­se.

Im Übri­gen ist die Feu­er­wehr ein sehr spar­sa­mes Hob­by. Die Teil­nah­me an den Lehr­gän­gen kos­tet nichts. Auch die per­sön­li­che Schutz­klei­dung wird zu 100 Pro­zent gestellt. Und es gibt kei­ne monat­li­chen oder jähr­li­chen Mit­glieds­bei­trä­ge.

Bei Ein­sät­zen wäh­rend der Arbeits­zeit wird man dank des Baye­ri­schen Feu­er­wehr­ge­set­zes von der Arbeits­leis­tung frei­ge­stellt, so dass man ohne Ein­bu­ßen bei Lohn und Gehalt Feu­er­wehr­dienst leis­ten kann. Der Arbeit­ge­ber kann das wei­ter bezahl­te Ent­gelt bei der Gemein­de wie­der ein­for­dern.

Bild­un­ter­schrift: Im Feu­er­wehr­haus Gun­zen­hau­sen wur­de das Geheim­nis gelüf­tet und die Kam­pa­gne der Wehr vor­ge­stellt. Foto: Bri­git­te Dorr