Altmühltaler Mineralbrunnen in Treuchtlingen lockt mit spannenden Berufen zum Girls‘ Day

von | 13. Mai 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Acht Mäd­chen nutz­ten den Girls‘ Day, um ihre Talen­te und indi­vi­du­el­len Stär­ken zu ent­de­cken.

Treucht­lin­gen (red). Tol­le Beru­fe wie Fach­kraft für Lebens­mit­tel­tech­nik und Lager­lo­gis­tik oder Fachinformatiker/in für Sys­tem­in­te­gra­ti­on begeis­ter­ten genau­so wie Industriemechaniker/in.

Zuerst durf­ten die jun­gen Frau­en eine Betriebs­be­sich­ti­gung erle­ben und bestau­nen. „So wer­den Fla­schen mit Geträn­ken befüllt! Das hät­te ich mir so nie vor­stel­len kön­nen. Krass!“ so eine begeis­ter­te Schü­le­rin.

Nach den neu­en Erfah­run­gen in der Pro­duk­ti­on tausch­ten sich die Schü­le­rin­nen bei einem Früh­stück mit Bre­zeln und jeder Men­ge Soft-Drinks und ver­schie­de­nen Was­ser­ge­trän­ken aus. Nach­dem die Aus­bil­der eini­ges über die Fir­ma Alt­mühl­ta­ler erzählt hat­ten, gin­gen die auf­ge­reg­ten Girls’ in die jewei­li­gen Aus­bil­dungs­be­rei­che.

Im Lebens­mit­tel­la­bor wur­den Schutz­bril­len und Hand­schu­he ver­teilt. Dann ging es los: Es wur­den ver­schie­de­ne Lau­gen und Säu­ren bestimmt. Dann durf­ten die Mädels ein Rezept für ein Süß­ge­tränk abwie­gen. Anschlie­ßend kam die Fla­schen­kon­trol­le: Prü­fung auf Eti­ket­tie­rung, Ver­schluss­de­ckel, Kon­trol­le des Innen­drucks und CO²-Gehalts. Zucker und Säu­ren muss­ten dann auch noch über­prüft wer­den. Die Schü­le­rin­nen waren begeis­tert.

Bei den Indus­trie­me­cha­ni­kern wur­de flei­ßig gesägt und geschlif­fen. Hier stell­ten die Mäd­chen eige­ne Schlüs­sel­an­hän­ger und Wür­fel aus Alu­mi­ni­um her. Die Unter­wei­sung mit dem hei­ßen Draht erin­ner­te eini­ge an den Phy­sik­un­ter­richt in der Schu­le.

Im voll­au­to­ma­ti­schen Hoch­re­gal­la­ger brach­ten die Aus­bil­der zur Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik die Mäd­chen zum Stau­nen: „So viel High­tech muss man erst mal begrei­fen!“. Hier lern­ten die Girls’ den Ablauf der An- und Abmel­dung der Spe­di­tio­nen ken­nen sowie die Bedie­nung und Über­wa­chung der Kom­mis­sio­nier­an­la­ge. Zum Schluss das Ab- und Ver­la­den der Ware mit­tels Lang­ga­bel­stap­ler.

In der Abtei­lung der Fach­in­for­ma­ti­ker für Sys­tem­in­te­gra­ti­on wur­de ein Note­book kon­fi­gu­riert und in der Inven­tar­lis­te auf­ge­nom­men. Sodann wur­den ver­schie­de­ne Doku­men­te für die inter­ne Wei­ter­ver­ar­bei­tung erstellt und Pro­gram­me und Soft­ware wur­den erklärt und instal­liert.

„Auch im Hin­blick auf Viel­falt und Chan­cen­gleich­heit ist unse­re Fir­ma her­vor­ra­gend auf­ge­stellt. Wir freu­en uns immer dar­auf, mit­ein­an­der wei­ter zu kom­men!“ so der Geschäfts­füh­rer Alex­an­der Pascher.

Bild­un­ter­schrift: Fach­kraft für Lebens­mit­tel­tech­nik; Foto: Mir­jam Eischer