Bundestagsdebatte anlässlich des 77. Geburtstags des Grundgesetzes würdigt bürgerschaftliches Engagement Anlässlich des 77. Geburtstags des Grundgesetzes am morgigen Samstag, 23. Mai 2026, gab es im Bundestag am Donnerstag eine Plenardebatte mit dem Titel „Zusammenhalt durch Engagement – das Ehrenamt als Rückgrat unserer Gesellschaft“, mit der das Ehrenamt gewürdigt und in seiner Bedeutung für das Land gewürdigt wurde.
Artur Auernhammer freut sich in diesem Zusammenhang: „Es ist richtig und wichtig, dass wir uns die Zeit genommen haben, das Ehrenamt in seiner Gänze zu würdigen und auf seine Bedeutung für die Gesellschaft hinzuweisen. Und es ist auch ein wichtiges Zeichen, dass die Debatte im Kontext mit dem Ehrentag, der am morgigen Samstag vom Bundespräsidenten veranstaltet wird, stattfindet, denn dieser steht dieses Jahr unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ und beschreibt damit die Essenz des Ehrenamts sehr gut. Gerade bei uns im ländlichen Raum ist das Ehrenamt eine tragende Säule der Gesellschaft, die ich nicht missen möchte und die Aufgaben übernimmt, die der Staat nicht leisten kann. Egal ob man bei der Freiwilligen Feuerwehr, der Landjugend, den Landfrauen, einem Heimat- oder Sportverein aktiv ist: Jedes Engagement und jedes Ehrenamt machen unser Zusammenleben vielfältiger, attraktiver und es stiftet Gemeinschaft und Zusammenhalt. Ohne das Ehrenamt wäre das Leben bei uns nur halb so schön! Von daher kann ich nur ein herzliches Danke an alle ehrenamtlich Engagierten sagen! In der Koalition wissen wir aber auch, dass Dank allein nicht alle Herausforderungen löst. Deshalb haben wir nicht nur das Amt der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt geschaffen, sondern auch mit der Anhebung der Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale und dem Abbau von bürokratischen Pflichten im Vereinsrecht schon erste wichtige Schritte unternommen, das Ehrenamt spürbar zu entlasten. Unser Ziel ist es, dass sich die Engagierten auf ihr eigentliches Amt konzentrieren können und nicht die Arbeit mit dem Ausfüllen von Formularen und anderen bürokratischen Pflichten verbringen müssen. Aber wir wissen auch, dass das Ehrenamt vor allem Planbarkeit und verlässliche Förderstrukturen braucht. Diese zu erhalten, auch und gerade in der derzeit angespannten Haushaltslage, ist mein Anspruch und Ziel.“
Foto: Büro MdB Artur Auernhammer/ Tobias Koch


