Frühlingssonne – Sonnenschutz nicht vergessen:

von | 22. Mai 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Kom­pe­ten­te Bera­tung gibt es in der Apo­the­ke vor Ort

Wei­ßen­burg – Pünkt­lich im Mai locken Son­ne und war­me Tem­pe­ra­tu­ren nach drau­ßen. „Doch gera­de jetzt dür­fen wir die Kraft der Son­ne nicht unter­schät­zen. Wer kei­nen Son­nen­schutz auf­trägt, hat hin­ter­her schnell einen Son­nen­brand. Der kann nicht mehr rück­gän­gig gemacht wer­den“, erklärt Apo­the­ke­rin Kat­rin Bin­kert, Pres­se­spre­che­rin der Apo­the­ker im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen.

„Um son­nen­be­ding­te Haut­schä­den gar nicht erst ent­ste­hen zu las­sen und das Risi­ko für Haut­krebs zu ver­mei­den, ist es wich­tig, aus­rei­chend Son­nen­schutz mit dem rich­ti­gen Licht­schutz­fak­tor auf die Haut auf­zu­tra­gen. Eine kom­pe­ten­te und indi­vi­du­el­le Bera­tung zum rich­ti­gen Son­nen­schutz bie­ten die Apo­the­ken vor Ort“, so Apo­the­ke­rin Bin­kert wei­ter.

Die Son­ne hat posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf unse­re Gesund­heit: Sie hebt die Stim­mung und regt die Vit­amin-D-Pro­duk­ti­on an. Beson­ders nach den lan­gen Win­ter­mo­na­ten genie­ßen jetzt vie­le Men­schen die ers­ten län­ge­ren Auf­ent­hal­te im Frei­en. „Doch bereits im Mai kann die UV-Strah­lung sehr inten­siv sein“, sagt Apo­the­ke­rin Bin­kert und ergänzt: „Wir Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker möch­ten mit fünf wich­ti­gen Tipps dazu bei­tra­gen, Haut­schä­den vor­zu­beu­gen.“

Fünf Tipps für den rich­ti­gen Son­nen­schutz im Mai

  1. Gewöh­nen Sie Ihre Haut lang­sam an die Son­ne, denn auch im Früh­jahr ist die UV-Belas­tung bereits hoch.
  2. Ver­wen­den Sie eine Kopf­be­de­ckung und den­ken Sie auch an eine Son­nen­bril­le zum Schutz der Augen
  3. Tra­gen Sie auf alle unbe­deck­ten Kör­per­stel­len wie Nase, Ohren, Lip­pen und Wan­gen groß­zü­gig Son­nen­schutz­mit­tel auf. Wich­tig ist außer­dem das Son­nen­schutz­mit­tel etwa 20 bis 30 Minu­ten vor dem Auf­ent­halt im Frei­en auf­zu­tra­gen.
  4. Ver­wen­den Sie einen zum Haut­typ pas­sen­den Licht­schutz­fak­tor und regel­mä­ßig cre­men – beson­ders nach dem Schwim­men oder star­kem Schwit­zen.
  5. Den­ken Sie dar­an: Auch im Schat­ten erreicht bis zu 50 Pro­zent der UV-Strah­lung die Haut. Son­nen­schutz ist daher auch dort not­wen­dig.

Spe­zi­el­le Son­nen­creme für Kin­der
„Kin­der­haut ist dün­ner, durch­läs­si­ger und emp­find­li­cher, des­halb soll­ten Eltern für ihre Kin­der spe­zi­el­le Son­nen­schutz­mit­tel ver­wen­den“, so Apo­the­ke­rin Bin­kert. „Geeig­net sind vor allem Cremes mit hohem Licht­schutz­fak­tor, die auf Duft­stof­fe mög­lichst ver­zich­ten. Zusätz­lich soll­ten Kin­der in der Son­ne immer eine Kopf­be­de­ckung und schüt­zen­de Klei­dung tra­gen.“

Medi­ka­men­te und Son­ne – hier ist beson­de­re Vor­sicht gebo­ten
Eini­ge Arz­nei­mit­tel machen die Haut licht­emp­find­li­cher. Medi­ka­men­te gegen Blut­hoch­druck, Anti­bio­ti­ka oder Psy­cho­phar­ma­ka bei­spiels­wei­se kön­nen die Son­nen­emp­find­lich­keit erhö­hen. Auch bei eini­gen frei ver­käuf­li­chen Arz­nei­mit­teln ist die Wir­kung mit der Son­ne nicht zu unter­schät­zen. „Wer Medi­ka­men­te ein­nimmt, soll­te sich also unbe­dingt in der Apo­the­ke vor Ort zum Son­nen­schutz indi­vi­du­ell bera­ten las­sen“, so Apo­the­ke­rin Bin­kert.

Foto: Pix­a­bay