Arzt-Patienten-Verhältnis als Kern der Medizin

von | 3. März 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Fei­er­li­che Ein­füh­rung des neu­en Chef­arz­tes der Allgemein‑, Vis­ze­ral- und mini­mal­in­va­si­ven onko­lo­gi­schen Chir­ur­gie am Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken

Wei­ßen­burg (red). Anfang Febru­ar trat der neue Chef­arzt der Allgemein‑, Vis­ze­ral- und mini­mal­in­va­si­ven onko­lo­gi­schen Chir­ur­gie, Prof. Dr. Ulrich Fetz­ner, sei­nen Dienst am Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken an. Seit­her konn­te sich der gebür­ti­ge Unter­fran­ke bereits ein ers­tes Bild von sei­nem neu­en Arbeits­platz, dem Team und sei­ner Wahl­hei­mat machen. Bei der fei­er­li­chen Ein­füh­rung wur­de der 50-Jäh­ri­ge den nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten sowie Ver­tre­tern aus Poli­tik und dem Ver­wal­tungs­rat vor­ge­stellt.

Die Kli­nik­lei­tung um Vor­stand Chris­toph Schnei­de­win hat­te für die offi­zi­el­le Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tung des erfah­re­nen Medi­zi­ners Prof. Dr. Ulrich Fetz­ner das anspre­chen­de Ambi­en­te des Goti­schen Rat­hau­ses in Wei­ßen­burg gewählt. In dem his­to­ri­schen Gebäu­de fan­den sich neben zahl­rei­chen Ärz­ten auch Ver­tre­ter aus Poli­tik, dem Ver­wal­tungs­rat sowie dem För­der­ver­ein des Kli­ni­kums ein — alle­samt mit dem Ziel, den neu­en Mann an der Spit­ze der chir­ur­gi­schen Abtei­lung ken­nen­zu­ler­nen.

Schnei­de­win hat­te nicht zu viel ver­spro­chen: Neben sei­nem beein­dru­cken­den medi­zi­ni­schen Lebens­lauf über­zeug­te Fetz­ner durch sei­ne ange­neh­me, boden­stän­di­ge Art. Die­se unter­strich auch ein beson­de­rer Ehren­gast: Prof. Dr. Bert­hold Ger­des, Direk­tor des Johan­nes Wes­ling Kli­ni­kums, Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum der Ruhr­uni­ver­si­tät Bochum, nahm den lan­gen Weg von Min­den in Nord­rhein-West­fa­len auf sich, um sei­nen ehe­ma­li­gen Geschäfts­füh­ren­den Ober­arzt und lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­ten gebüh­rend zu ver­ab­schie­den und ihm für sei­ne neue Posi­ti­on die bes­ten Wün­sche mit auf dem Weg zu geben.

Renom­mier­te Bewer­ber als Zei­chen der Attrak­ti­vi­tät des Kli­ni­kums

Im Rah­men sei­ner Begrü­ßung ging Kli­nik-Chef Chris­toph Schnei­de­win auch auf die Her­aus­for­de­run­gen der Kli­nik­re­form ein und wies auf die gro­ße Zahl der Medi­zi­ner hin, die sich trotz der gra­vie­ren­den Ver­än­de­run­gen in der Kli­nik­land­schaft auf die Chef­arzt­po­si­ti­on in Alt­mühl­fran­ken bewor­ben hat­ten: “Wir hat­ten acht geeig­ne­te Kan­di­da­ten; die meis­ten davon hat­ten bereits eine Chef­arzt­po­si­ti­on inne. Wir ver­ste­hen die hohe Bewer­ber­zahl als Zei­chen der Attrak­ti­vi­tät unse­res Kli­ni­kums sowie unse­rer früh­zei­tig getrof­fe­nen Spe­zia­li­sie­run­gen.”

Attrak­tiv scheint das Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken aus medi­zi­ni­scher Sicht in der Tat: “Ich war von der moder­nen medi­zin­tech­ni­schen Aus­stat­tung durch­aus beein­druckt”, so der neue Chef­arzt.” Auch dass sein neu­er Arbeits­platz eine durch­aus über­schau­ba­re Grö­ße auf­weist, stört den 50-Jäh­ri­gen kei­nes­wegs. “Ich fin­de es toll, alle Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten täg­lich zu sehen; es herrscht eine sehr fami­liä­re Atmo­sphä­re im Haus.”

Fetz­ners Men­tor und ehe­ma­li­ger Vor­ge­setz­te Prof. Dr. Ger­des hat­te nur loben­de Wor­te für ihn im Gepäck: “Das Arzt-Pati­en­ten­ver­hält­nis bleibt stets Kern der Medi­zin, auch in der Chir­ur­gie; Pati­en­ten sind kei­ne Objek­te, wel­che nur ope­riert wer­den, es sind Men­schen, die man für die Zeit der Behand­lung und dar­über hin­aus beglei­tet. Mit Pro­fes­sor Dr. Fetz­ner konn­ten Sie einen star­ken Ver­tre­ter die­ser Ein­stel­lung gewin­nen.”

Land­rat über­reicht Bild­band von Alt­mühl­fran­ken

Land­rat Manu­el West­phal brach­te in sei­nem Gruß­wort eben­falls gro­ße Freu­de über die neue Per­so­na­lie am Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken zum Aus­druck: “Pro­fes­sor Fetz­ner bringt nicht nur eine beein­dru­cken­de aka­de­mi­sche Lauf­bahn mit, son­dern auch eine Lei­den­schaft für die Medi­zin, die sich in sei­ner bis­he­ri­gen Art wider­spie­gelt. Mit sei­ner Exper­ti­se wird er unser Kli­ni­kum berei­chern und dazu bei­tra­gen, die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung in unse­rer Regi­on wei­ter zu ver­bes­sern.” Als Will­kom­mens­ge­schenk über­reich­te West­phal einen Bild­band von Alt­mühl­fran­ken an den neu­en Chef­arzt, der in Kür­ze auch sei­ne Fami­lie in die Regi­on nach­ho­len möch­te.

Bevor es zum locke­ren Aus­tausch bei Fin­ger­food und Geträn­ken ging, infor­mier­ten Ger­des und Fetz­ner die Anwe­sen­den noch mit zwei inter­es­san­ten Vor­trä­gen aus der Ent­wick­lung der All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie. Dar­aus ging aber­mals die gro­ße Bedeu­tung der Medi­zin­tech­nik her­vor, die Fetz­ner unter ande­rem mit dem Zei­gen hoch­auf­lö­sen­der Bil­der unter­strich: “Die Zukunft der Chir­ur­gie liegt neben der wach­sen­den Bedeu­tung der Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät unter ande­rem in der ste­tig fort­schrei­ten­den Tech­ni­sie­rung bzw. Digi­ta­li­sie­rung”.

Bild­un­ter­schrift: (v. l. n. r.):  Ehren­gast Prof. Dr. Bert­hold Ger­des, Chef­arzt Prof. Dr. Ulrich Fetz­ner, Land­rat Manu­el West­phal und Kli­nik-Vor­stand Chris­toph Schnei­de­win bei der fei­er­li­chen Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tung im his­to­ri­schen Ambi­en­te des Goti­schen Rat­hau­ses in Wei­ßen­burg. Foto: Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken