Auernhammer in den Ältestenrat gewählt

von | 16. Mai 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, Weißenburg

Ber­lin (red). Der CSU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Artur Auern­ham­mer wur­de von der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on in den Ältes­ten­rat des Deut­schen Bun­des­ta­ges gewählt.

Der Ältes­ten­rat besteht aus der Bun­des­tags­prä­si­den­tin, ihren Stell­ver­tre­te­rin­nen und ‑ver­tre­tern sowie wei­te­ren Abge­ord­ne­ten. Dabei
han­delt es sich nicht um die ältes­ten Par­la­men­ta­ri­er, wohl aber um sehr erfah­re­ne.

Der Ältes­ten­rat tagt in jeder Sit­zungs­wo­che. Er unter­stützt die Bun­des­tags­prä­si­den­tin bei ihrer Arbeit und sorgt für einen koor­di­nier­ten und
mög­lichst rei­bungs­lo­sen Arbeits­ab­lauf im Bun­des­tag. Er legt bei­spiels­wei­se auf län­ge­re Sicht die Ter­mi­ne für die Sit­zungs­wo­chen fest und einigt sich dann fort­lau­fend über die Tages­ord­nung. Außer­dem ist der Ältes­ten­rat der Ort, an dem auf­ge­tre­te­ne Strei­tig­kei­ten bespro­chen und geschlich­tet wer­den. Wegen der Auf­ga­ben­fül­le setzt der Ältes­ten­rat Kom­mis­sio­nen ein, die ihn fach­lich unter­stüt­zen.

Den Sit­zungs­saal für eines der wich­tigs­ten par­la­men­ta­ri­schen Gre­mi­en, den Ältes­ten­rat, hat der Emetz­hei­mer Künst­ler Georg Karl Pfah­ler gestal­tet. In Fort­ent­wick­lung von Pfah­lers Serie der „Espan“-Bilder schei­nen far­bi­ge Recht­ecke, mit einer geschick­ten opti­schen Täu­schung insze­niert, von den Wän­den her­ab­zu­fal­len und über die blau­en Holz­pa­nee­le hin­weg­zu­tan­zen. So reagiert der Künst­ler sou­ve­rän auf die vor­ge­ge­be­nen stark­far­bi­gen und star­ren Holz­pa­nee­le, indem er ihnen ein durch­dach­tes eige­nes Farb­kon­zept ent­ge­gen­setzt, das vom Gegen- und Mit­ein­an­der­spie­len der Far­ben, ihrer Über­la­ge­rung und Wei­ter­ent­wick­lung lebt und auf die­se Wei­se eine eige­ne Farb­räum­lich­keit schafft. Durch Pfah­lers spe­zi­fisch frän­ki­schen Akzent ist das Reichs­tags­ge­bäu­de um einen hei­ter-fest­li­chen Raum rei­cher gewor­den.

Artur Auern­ham­mer ist stolz und freut sich, dass das Gre­mi­um in die­sem Saal tagt, in dem die Wer­ke eines bekann­ten Künst­lers aus dem Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen hän­gen. Er betont: „Ich freue mich, dass unse­re Regi­on in einem für den par­la­men­ta­ri­schen All­tag so wich­ti­gen Saal, prä­sent ver­tre­ten ist. Viel­leicht kön­nen die Kunst­wer­ke bei fest­ge­fah­re­nen Ver­hand­lun­gen dabei hel­fen, neue Per­spek­ti­ven ein­zu­neh­men!“

Zur Info: Karl Georg Pfah­ler wur­de 1926 in Emetz­heim gebo­ren und ist 2002 dort ver­stor­ben. Er war ein deut­scher Maler, Künst­ler und Kunst­pro­fes­sor.

Foto: Büro MdB Artur Auern­ham­mer