Landkreise Ansbach und Weißenburg: Krankenstand lag 2025 mit 5,6 Prozent höher als 2024
Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachten die meisten Fehltage
Ansbach — Der Krankenstand in den Landkreisen Ansbach und Weißenburg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 21 Kalendertagen krankgeschrieben. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren Psychische Erkrankungen auf Rang zwei und Atemwegsprobleme auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen
ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen.
„Der Krankenstand hat sich mit 5,6 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Jochen Andres, Chef in Ansbach. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 5,6 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 56 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 Muskel-Skelett-Erkrankungen Sie verursachten 445 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 348 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Psychische Erkrankungen mit 368 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 316 Tage). Es folgten Atemwegserkrankungen mit 320 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 317 Tage).
Arbeitsausfall im Vergleich zum Landesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in den Landkreisen Ansbach und Weißenburg bewegen sich über dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: Im
Landesdurchschnitt hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf in Bayern rund 17 krankheitsbedingte Fehltage. In der Region waren es durchschnittlich rund 21 Tage.
Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes
betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Jochen Andres. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Andres.
Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen
Gesundheitsmanagement (BGM). Weitere Informationen zum BGM der Kasse gibt es online unter: www.dak.de/bgm.
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