Beschäftigte imDurchschnitt an 21 Tagen krankgeschrieben

von | 12. Februar 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg


Land­krei­se Ans­bach und Wei­ßen­burg:  Kran­ken­stand lag 2025 mit 5,6 Pro­zent höher als 2024
Mus­kel-Ske­lett-Erkran­kun­gen ver­ur­sach­ten die meis­ten Fehl­ta­ge

Ans­bach — Der Kran­ken­stand in den Land­krei­sen Ans­bach und Wei­ßen­burg ist 2025 im Ver­gleich zum Vor­jahr ange­stie­gen. DAK-ver­si­cher­te Beschäf­tig­te waren durch­schnitt­lich an 21 Kalen­der­ta­gen krank­ge­schrie­ben. Die meis­ten Fehl­ta­ge gin­gen auf das Kon­to von Mus­kel-Ske­lett-Erkran­kun­gen. Wei­te­re wich­ti­ge Ursa­chen waren Psy­chi­sche Erkran­kun­gen auf Rang zwei und Atem­wegs­pro­ble­me auf Rang drei. Das zeigt eine neue Ana­ly­se der DAK-Gesund­heit. Die Kran­ken­kas­se hat alle Krank­schrei­bun­gen
ihrer Ver­si­cher­ten in der Regi­on vom Ber­li­ner IGES Insti­tut aus­wer­ten las­sen.

„Der Kran­ken­stand hat sich mit 5,6 Pro­zent auf einem hohen Niveau ein­ge­pen­delt“, kom­men­tiert Jochen And­res, Chef in Ans­bach. „Des­we­gen ist es rich­tig und not­wen­dig, eine fun­dier­te Ursa­chen­for­schung vor­an­zu­trei­ben.“ Ein Kran­ken­stand von 5,6 Pro­zent bedeu­tet, dass an jedem Kalen­der­tag im Durch­schnitt 56 von 1.000 Beschäf­tig­ten krank­ge­schrie­ben waren. Ursa­che Num­mer eins für Krank­schrei­bun­gen waren 2025 Mus­kel-Ske­lett-Erkran­kun­gen Sie ver­ur­sach­ten 445 Fehl­ta­ge je 100 erwerbs­tä­tig Ver­si­cher­te (Vor­jahr: 348 Fehl­ta­ge). Auf Platz zwei kamen Psy­chi­sche Erkran­kun­gen mit 368 Tagen je 100 Erwerbs­tä­ti­gen (Vor­jahr: 316 Tage). Es folg­ten Atem­wegs­er­kran­kun­gen mit 320 Tagen je 100 Ver­si­cher­te (Vor­jahr: 317 Tage).

Arbeits­aus­fall im Ver­gleich zum Lan­des­durch­schnitt

Die Fehl­zei­ten in den Land­krei­sen Ans­bach und Wei­ßen­burg bewe­gen sich über dem Niveau der Fehl­zei­ten auf Lan­des­ebe­ne: Im
Lan­des­durch­schnitt hat­ten DAK-ver­si­cher­te Beschäf­tig­te 2025 pro Kopf in Bay­ern rund 17 krank­heits­be­ding­te Fehl­ta­ge. In der Regi­on waren es durch­schnitt­lich rund 21 Tage.

Chan­cen im betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ment

Mit Blick auf den Kran­ken­stand sieht die DAK-Gesund­heit im betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ment gro­ße Chan­cen. „Ein star­kes
betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment schafft die Basis dafür, dass Mit­ar­bei­ten­de gesund, moti­viert und leis­tungs­fä­hig arbei­ten kön­nen – somit ist es zugleich eine Inves­ti­ti­on in die Zukunfts­fä­hig­keit des Unter­neh­mens“, sagt Jochen And­res. „Wir unter­stüt­zen Arbeit­ge­ber dabei, arbeits­be­ding­te Belas­tun­gen pass­ge­nau zu ver­rin­gern und ein nach­hal­ti­ges Gesund­heits­ma­nage­ment auf­zu­bau­en“ so And­res.

Die DAK-Gesund­heit ist eine der größ­ten gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen Deutsch­lands und enga­giert sich beson­ders im betrieb­li­chen
Gesund­heits­ma­nage­ment (BGM). Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum BGM der Kas­se gibt es online unter: www.dak.de/bgm.

Foto: Pix­a­bay