Bundesregierung plant Verschärfung des Waffenrechts

von | 31. Januar 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Wei­ßen­burg (red). Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser hat ange­kün­digt, das Waf­fen­recht ver­schär­fen zu wol­len. Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter und innen­po­li­ti­scher Spre­cher der FREIE WÄH­LER-Land­tags­frak­ti­on Wolf­gang Hau­ber äußert sich zu die­sem Vor­schlag wie folgt:

„Die aktu­el­len Ereig­nis­se rund um die Reichs­bür­ger­sze­ne und die Über­grif­fe an Sil­ves­ter auf unse­re Beam­tin­nen und Beam­te sind nicht trag­bar. Sie haben gezeigt, wie wich­tig die Sicher­heit unse­rer Ein­satz­kräf­te ist. Den­noch leh­ne ich eine Ver­schär­fung des Waf­fen­rechts – wie von Fae­ser geplant — ab. Unsach­li­che Ver­bots­be­stre­bun­gen und ideo­lo­gi­sche Sym­bol­po­li­tik sind nicht mei­ne Auf­fas­sung einer frei­heit­lich demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung. Leid­tra­gen­de einer wei­te­ren Ver­schär­fung des Waf­fen­rechts sind nicht die Reichs­bür­ge­rin­nen und ‑bür­ger, son­dern vor allem unse­re Jäger und Sport­schüt­zen. Der rich­ti­ge Weg wäre eine ange­mes­se­ne Balan­ce zwi­schen bür­ger­li­cher Frei­heit und inne­rer Sicher­heit her­zu­stel­len.

Dies gelingt nicht durch Zwang und Ver­bo­te. Denn dadurch wer­den sich die Chao­ten unse­rer Gesell­schaft nicht ändern las­sen. Die­se tref­fen ledig­lich die rechts­treu­en und enga­gier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Die Ber­li­ner Ampel stellt damit aktio­nis­ti­sche Sym­bol­kraft über Volks­nä­he und Bür­ger­freund­lich­keit. Das wider­spricht mei­ner poli­ti­schen Über­zeu­gung. Daher schla­ge ich vor, Fach­ver­bän­de stär­ker in die Ertei­lung von Waf­fen­er­laub­nis­sen ein­zu­bin­den.“

Bild­un­ter­schrift: MdL Wolf­gang Hau­ber: Fach­ver­bän­de soll­ten stär­ker in die Ertei­lung von Waf­fen­er­laub­nis­sen ein­be­zo­gen wer­den. “Unse­re Jäger und Schüt­zen gehö­ren zu Bay­ern, wie der Senf zur Weiß­wurst!“ Foto: Bri­git­te Dorr