Deftige Abrechnung mit der Politik — Treuchtlinger SPD feierte gelungenes Starkbierfest

von | 15. März 2023 | Altmühlfranken, Treuchtlingen

Wet­tels­heim (do). Wenn „Fran­ko­nia“ ali­as Anet­te Papp­ler in ihre Para­de­rol­le schlüpft und die Poli­tik in ihrer augen­zwin­kern­den Manier aufs Korn nimmt, ist bes­te Stim­mung garan­tiert. Spit­zen ver­teil­te auch die SPD-Lan­des­vor­sit­zen­de Ron­ja End­res beim dies­jäh­ri­gen Stark­bier­fest der Treucht­lin­ger Sozi­al­de­mo­kra­ten, das erst­mals im Gei­ßel­mei­er-Saal in Wet­tels­heim statt­fand. In ihrer enga­gier­ten Rede schlug sie selbst­be­wuss­te Töne an und stimm­te die anwe­sen­den Genos­sen auf die Land­tags­wahl in die­sem Jahr ein.

„Was hat die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung in den letz­ten fünf Jah­ren gemacht“, star­te­te sie ihren Rund­um­schlag gegen die CSU. „Nicht södern, son­dern machen“, lau­te die Devi­se. Die Men­schen in Bay­ern bräuch­ten drin­gend wie­der eine sozia­le Poli­tik. In ihrer enga­gier­ten Rede streif­te sie The­men wie Woh­nungs­not, Kin­der­be­treu­ung, die Zusam­men­le­gung von Kli­ni­ken, den Aus­bau des Per­so­nen­nah­ver­kehrs, Mobi­li­tät, Kli­ma­schutz, Ener­gie­wen­de und Ehren­amt. Zudem sei es wich­tig, dass man sich zum Indus­trie­stand­ort Bay­ern beken­ne. Dazu gehö­re auch, dass die Poli­tik alles tun müs­se, um die­sen zu erhal­ten, aus­zu­bau­en und mit der not­wen­di­gen Ener­gie zu ver­sor­gen. „Wir wol­len regie­ren und auch in schwe­ren Zei­ten Ver­ant­wor­tung über­neh­men und die Zukunft gestal­ten“, moti­vier­te sie die Genos­sen. „Packen wir es gemein­sam an!“

Nach der selbst­be­wuss­ten, for­dern­den und moti­vie­ren­den Rede ergriff „Fran­ko­nia“ das Wort. Wit­zig, groß­ar­tig und extrem unter­halt­sam streif­te sie die Welt- und Bun­des­po­li­tik, nahm vor allem aber die baye­ri­sche, alt­mühl­frän­ki­sche und Treucht­lin­ger Poli­tik aufs Korn. Augen­zwin­kernd und nicht gera­de zim­per­lich beka­men der baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent und auch die Stadt Wei­ßen­burg ihr Fett ab. Sie wür­den von einem Thea­ter von Welt träu­men, das nur viel Geld kos­te. Sie lobe sich den Brand­ner Kas­par, der jedes Jahr, bei dem jedes Jahr viel Geld her­um kom­me. „Das ist die Ver­si­on gemacht für die Fran­ken, da müs­sen wir dem Tho­mas Haus­ner kräf­tig dan­ken“. Bedau­er­lich sei, dass sich in Auern­heim Schlag­loch an Schlag­loch anein­an­der­rei­hen und das Wind­park­pro­jekt in der Ver­sen­kung ver­schwun­den und Win­disch­hau­sen immer noch ein schwar­zes Funk­netz­loch im Land­kreis sei. Wet­tels­heim lob­te sie in den höchs­ten Tönen mit dem Trink­spruch: „Aus tiefs­ter Keh­le kommt ein Schrei: Schüts nei, schüts neu, schützs nei!“ Auch die Treucht­lin­ger Poli­tik trumpf­te „Fran­ko­nia“ so rich­tig auf. Nicht nur die Kos­ten der Ther­me, der Stau am Bau der Sene, auch der Still­stand der Spar­da Bank Are­na am Brühl wur­den hef­tig kri­ti­siert. The­ma war vor allem aber der „Kreis­um­la­gen-Dreh“ der Rat­haus­chefin.

Nicht nur die lau­ni­gen Reden, auch das berühm­te Fas­ten­ge­tränk in den Bier­krü­gen, die dazu ser­vier­ten def­ti­gen Schman­kerl und die Blas­mu­sik sorg­ten für einen stim­mungs­vol­len Abend, locke­re und unge­zwun­ge­ne Gesprä­che zwi­schen und nach den Rede­bei­trä­gen inbe­grif­fen.

Foto: Bri­git­te Dorr

Hier die kom­plet­te Rede von “Fran­ko­nia” ali­as Anet­te Papp­ler (Copy­right Peter Salisch)

Grüß euch Gott in Auer­na. Scho wie­der is a Jahr rum und ich bin wie­der da, um Euch mei­ne Ansich­ten von Poli­tik in der Welt, in Deutsch­land, Bay­ern, Alt­mühl­fran­ken, Treucht­lin­gen und auch über All­täg­li­ches und des Bie­res kund zu tun. Ich bin eure Fran­ko­nia, die Schutz­hei­li­ge Fran­kens und die kommt natür­lich ger­ne ins höchst­ge­le­ge­ne Dorf Mit­tel­fran­kens!

Oh! Halt! Da stimmt was net!

Dös war der Anfang von 2020! Dazwi­schen kam Coro­na und hat alles ver­än­dert.

An der Stel­le habe ich mal eine Fra­ge in die Run­de:

Weiß jemand, ob wir uns schon duschen kön­nen oder waschen wir uns wei­ter­hin nur die Hän­de?”

Neben­bei bemerkt: Die Toi­let­ten­pa­pier­kri­se hat zeigt, dass wir mehr Arsch­lö­cher haben, als wir dach­ten.

Zwoa Jahr hab ich net auf­tre­ten dür­fen. Ich bin noch hal­ber ein­ge­ros­tet. Auch mit dem Rei­men will es noch nicht so klap­pen. Und über­haupt – wo bin ich denn?

Ach so, in Wet­tels­heim – also vom höchst­ge­le­ge­nen Orts­teil in den größ­ten Orts­teil. Na dös ist doch auch amal ein Fort­schritt!

Am Nock­her­berg hat man die Bava­ria in Ren­te geschickt,

auf unse­rem Stark­bier­fest die Fran­ko­nia wei­ter­hin auf­tritt!

Die Münch­ner und Ober­bay­ern in höchs­ter Not,

hol­ten sich den Ober­all­gäu­er Maxi Schaf­roth!

Des­sen Dia­lekt klingt dort exo­tisch,

mein frän­kisch dage­gen fast ero­tisch!

Wir wer­den nie­mals nicht so tief sin­ken

und uns auch noch einen Ober­pfäl­zer her­zu­win­ken!

Also der Nor­bert Neu­girg kann gern bei sei­ner Alt­nei­hau­ser Feu­er­wehr­kap­pelln bleim. Prost!

Apro­pos ero­tisch: Fragt der Leh­rer in der Schu­le: “Kin­der, was ist die ero­tischs­te Zahl die ihr kennt?”. Es mel­det sich klein Erna: “218.593”. Der Leh­rer ist ganz erstaunt und fragt nach: “Wie­so denn das?”. Erna erklärt: “Herr Leh­rer, das ist doch ganz ein­fach. Wenn 2 sich 1 sind und nicht 8 geben, dann mer­ken sie spä­tes­tens nach 5 Wochen, dass sie in 9 Mona­ten 3 sind.”

Dann lasst mich mal rum­schau­en. Wer is denn heut alles da und war­tet drauf, dass ich nen der­bleck — ja da hockn scho a paar Frei­bier­lätschn. Aber net jeder ist so schön, dass er bei mir auch dran kommt. Aber ich sags euch gleich: bloß da sein langt da net, da muss man sich schon des gan­ze Jahr über anstren­gen.

So wie die Ron­ja End­res! Über die hat die SZ geschrie­ben, sie sei die lei­se SPD-Vor­sit­zen­de. Des kann ich etz grad ned bestä­ti­gen, weil lei­se wars ned grod.

Seit 2021 ist sie Co-Vor­sit­zen­de der Bay­ern­SPD zusam­men mit dem Flo­ri­an von Brunn. Mit dem war sie auch in Veits­höch­heim am Fasching. Die waren da als Sher­lock Hol­mes und Dr. Wat­son.

Wisst ihr, was denen da pas­siert ist?

Der Sher­lock Hol­mes und Dr. Wat­son sind gemein­sam zel­ten gewe­sen. Mit­ten in der Nacht weckt Sher­lock Hol­mes den Dr. Wat­son auf und fragt: „Was sehen Sie, Wat­son?“

Ich sehe Ster­ne am Him­mel.“ „Und was fol­gern Sie dar­aus?“

Wat­son sin­niert: „Dass es im Uni­ver­sum vie­le Pla­ne­ten gibt. Die Ster­ne sagen mir auch, wo Nor­den ist und dass das schö­ne Wet­ter noch ein paar Tage anhält.“

Hol­mes: „Blöd­sinn, Wat­son. Man hat uns gera­de das Zelt geklaut.“

Nix für ungut Ron­ja! Prost!

Ach und da sitzt ja auch der lie­be Hari Dösel!

Der Harald ist ein fei­ner Mann,

der eine Sach nicht las­sen kann.

Er kan­di­diert zum drit­ten Mal

bei der dies­jäh­ri­gen Land­tags­wahl.

Dafür zol­le ich ihm mei­nen Respekt,

und trag auch wie­der aus den Wahl­pro­spekt.

Doch eines ärgert Fran­ko­nia und auch die Kreis-Genos­sen,

wenn unse­re Leu­te immer auf die hin­te­ren Plät­ze wer­den geschos­sen.

Da ist es kein Wun­der, dass das Per­so­nal schwin­det

und man kei­ne Kan­di­da­ten mehr fin­det.

Doch lie­ber Hari: schon aus der Bibel ist es bekannt:

Der Pro­phet gilt eben nichts im eige­nen Land.

Etz schaun mer mal, was in der gro­ßen, wei­ten Welt los ist:

Welt­po­li­tisch kom­men mir in den Sinn,

Putin, Erdo­gan, Kim und Xi Jin­ping

Sie tun Ihre Völ­ker stramm regie­ren,

bei uns wür­de man sagen: drang­sa­lie­ren,

Sie beschrän­ken sich nicht auf Ihr Volk allein,

sie schlie­ßen auch gern die Nach­barn mit ein.

Sie hul­di­gen dem Zweck der schon uralt

und bist du nicht wil­lig gebrauch ich Gewalt!

Aber es gibt auch klei­ne Licht­bli­cke!

Aus der zwei­ten Rei­he der Auto­kra­ten,

sind drei ver­schwun­den, sie dür­fen raten!

Es raff­te Trump, John­son und Bol­so­n­a­ro aus Ihren Ämtern dahin,

jedoch haben alle ein Come­back im Sinn!

Donald Trump glaubt bis heu­te nicht die Wahl ver­lo­ren zu haben, er denkt auch heu­te noch die Erde ist eine Schei­be und er der nächs­te Mann im Mond! Wäre er doch nur schon dort!

Von Söders Bava­ria One hört man gar nichts mehr,

dabei soll­te das Ding doch ganz fix her.

Hät­ten wir es zur Ver­fü­gung,

gönn­ten wir uns eine Ver­gnü­gung!

Zu schie­ßen Putin, Xi, Kim und Erdo­gan

in eine Mond­um­lauf­bahn,

in einer beson­de­ren Spar­te,

näm­lich ohne Rück­fahr­kar­te!

Beim Han­del mit Bit­co­ins wie wir wis­sen,

wer­den ganz vie­le Leu­te kräf­tig beschis­sen!

Es fehlt jeg­li­che staat­li­che Kon­trol­le,

so dass man­che kri­mi­nel­le Trol­le,

sich stop­fen voll die Hosen­ta­schen voll Gier

und nie­mand hat sie im Visier!

Fast alle Trans­ak­tio­nen die­nen kri­mi­nel­len Zwe­cken,

man kann sich im Net doch sehr gut ver­ste­cken!

Die gan­ze Sach frisst auch noch sehr viel Strom,

im Jahr so viel wie ganz Spa­ni­en schon.

Also ich wür­de die Bit­co­ins und all die ande­ren ver­bie­ten und mich wun­dert, dass kei­ne unse­rer Demo­kra­tien, kei­ne USA und kei­ne EU das tun! Und nicht unse­re Bun­des­re­gie­rung und auch nicht der Mag­gus! Da wäre viel Strom gespart und die Finan­zie­rung von kri­mi­nel­len Machen­schaf­ten erschwert!

Jetzt schaun mer mal in die Bun­des­po­li­tik

Die pari­tä­ti­sche Beset­zung ist schön und gut,

doch manch­mal treibt einen das auch in die Wut!

Den­ke ich an die Chris­ti­ne in der Syl­ves­ter­nacht,

dann bin ich um den Schlaf gebracht!

Das wich­tigs­te Kri­te­ri­um soll­te doch die Kom­pe­tenz sein

und wenn ich da an die Vor­gän­ge­rin­nen den­ke, fällt mir gar nichts mehr ein!

Von der Ley­en und Kramp – Kar­ren­bau­er oh Schreck,

zum Glück sind alle drei nun weg!

Die Anne­gret ist ganz ver­schwun­den,

die Kano­nen Uschi hat man nach Brüs­sel durch gewun­ken.

Drei Minis­te­ri­en hat sie in Deutsch­land fast rui­niert,

dabei tat sie das alles fröh­lich und unge­niert!

Hat man die höchs­te Stu­fe der Inkom­pe­tenz erklom­men,

wird man in Brüs­sel als EU – Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin genom­men! Prost!

Nun zur CDU!

Armin Laschet ist gegan­gen,

der Frit­ze Merz hat ange­fan­gen!

Kei­ner hat­te mehr dar­an gedacht,

im drit­ten Anlauf hat er es geschafft!

Hat er doch Ansich­ten aus dem vori­gen Jahr­hun­dert

Da brau­chen wir uns nicht zu wun­dern!

Kom­men wir nach Bay­ern!

Söder auf allen Fern­seh­ka­nä­len,

was tat der Arme sich und uns da quä­len!

Bei der Pres­se­kon­fe­renz zur Coro­nalage frech und keck,

unser Minis­ter­prä­si­dent immer vor­ne­weg,

tat er ver­kün­di­gen, was alle beschlos­sen,

besprach sich in Mün­chen mit sei­nen Genos­sen,

dann wur­de der baye­ri­sche Son­der­weg ver­hängt,

und die Bevöl­ke­rung zu schär­fe­ren Regeln gedrängt!

Jedoch der viel geprie­se­ne Son­der­weg

war meis­tens dann doch sehr schräg!

Denn die Zahl der Infi­zier­ten, oh Schreck,

lie­fen den Bay­ern ein­fach weg.

Da, wo die Ber­ge mit am höchs­ten,

war die Zahl der Infi­zier­ten oft am größ­ten!

Einen schö­nen Gruß nach Berch­tes­ga­den!

Ja der Söder — In Veits­höch­heim ist er als Stam­mes­äl­tes­ter erschie­nen. Man konn­te ihn aber auch für Zeus oder Judas hal­ten! Mich hat des Kos­tüm ganz stark an die Hol­ly­wood-Legen­de Charl­ton Hes­ton als Moses erin­nert. Das hät­te auch bes­ser gepasst, weil der Söder sich ja auch sei­ne Gebo­te sel­ber macht.

In der Bibel heißt es: Ich bin dein Gott, du sollst kei­ne ande­ren Göt­ter neben mir haben.

Die 10 Gebo­te waren für Moses die Auf­ga­ben,

doch der Mar­kus Söder auf der hie­si­gen Welt,

sich schon sel­ber für den Weiß­wurst­mes­si­as hält.

Ja dann bist Du ange­kom­men im Him­mel der Bay­ern

und kannst mit der CSU wei­ter rum­ei­ern!

Dann war da noch eine Bun­des­tags­wahl,

die geriet für unsern Mag­gus zur Höl­len­qual.

Mein Platz ist in Bay­ern hat­te er immer ganz laut getönt!

Trotz­dem hat er den Armin Laschet ver­höhnt!

Er regie­re Bay­ern viel bes­ser, als der NRW,

das kön­ne doch jeder im Lan­de sehn!

Auch sei­en die Coro­na­zah­len in Bay­ern nied­ri­ger,

in NRW dafür umso wid­ri­ger.

Er sei der bes­se­re Kan­di­dat,

der Armin sei doch nur mala­de.

Nur mit ihm kön­ne die Uni­on gewin­nen,

doch Armin tat auf Rache sin­nen.

Und wie sein Vor­gän­ger der Che­rus­ker, die Römer ver­nich­tet hat,

ser­vier­te er den omni­po­ten­ten Mar­kus ver­dat­tert ein­fach ab.

Wenn der Horst See­ho­fer als Dreh­ho­fer bezeich­net wur­de, weil er so schnell sei­ne Mei­nung und Über­zeu­gung änder­te, wie eine Wind­müh­le, so ändert der Mar­kus sei­ne Mei­nung mit der Geschwin­dig­keit eines Tur­bo­la­ders!

Lei­der, lei­der, lei­der muss die Fran­ko­nia sich über man­ches Wahl­er­geb­nis wun­dern. 9 Pro­zent für die AfD. Das lässt mir kei­ne Ruhe! Aber da bin ich nicht allei­ne und ich konn­te bei einem Kol­le­gen fol­gen­des hören:

Ja, der Herr straft noch auf Erden,

die schwar­zen Scha­fe sei­ner Her­den.

Doch am schnells­ten ist er da zur Stell,

bei denen mit dem brau­nen Fell

Der Wolf im Schafs­pelz hebt die Tat­ze

und man erkennt die Nazi-Frat­ze

Selbst ver­lo­gen und mit viel Schmutz,

ein Fall für den Ver­fas­sungs­schutz.

Mit Scheiß­haus­pa­ro­len wird den Leu­ten Angst gemacht

und dann wars wie­der kei­ner, so über Nacht!

Die Masche haben wir schon lan­ge erkannt,

da ste­cken die den Kopf schnell in den Sand.

Doch wer den Kopf in den Sand steckt, muss eines ver­ste­hen,

der Arsch bleibt immer noch deut­lich zu sehen!

Kei­ne Sor­ge – mehr sag ich dazu nicht! Ich mei­ne: Deutsch­land ist schön und unser Fran­ken­land erst recht. Uns geht’s alle mit­er­nan­der gut – ich brauch kei­ne Alter­na­ti­ve! Und ihr hof­fent­lich auch nicht!

Prost!

Jetzt schau­en wir mal in den Land­kreis!

Der Plein­fel­der Bahn­hof ist fer­tig und nun bar­rie­re­frei,

nur lei­der läuft das Was­ser in die Unter­füh­rung nei!

Wenn man durch­läuft, kriegt man nas­se Bei­ne,

und zwar alle, nicht einer allei­ne!

Was kann man schnell dage­gen tun?

Man ver­legt Euro­palet­ten im nu!

Da ist dann nix mehr mit bar­rie­re­frei,

das gleicht schon eher Was­ser­tre­te­rei.

Die Bun­des­bahn ließ sich nicht lum­pen,

ließ ein­bau­en stär­ke­re Abwas­ser­pum­pen.

Der Erfolg war lei­der nur von kur­zer Dau­er,

das Was­ser wie­der da, nun schau­te man genau­er!

Schuld ist der Markt Plein­feld nun,

das hat mit den Abwas­ser­roh­ren zu tun,

die Bahn behaup­tet sie sind zu gering dimen­sio­niert,

wes­halb es mit dem Abfluss nicht funk­tio­niert!

Also in der alten Unter­füh­rung ist kein Was­ser gestan­den, mal schaun, wie das wei­ter geht!

Im Berg­wald­thea­ter in Wei­ßen­burg spiel­ten sie vor Jah­ren den Leb­ku­chen­mann,

geschrie­ben von einem Stadt­schrei­ber­ling,

der vie­len auf den Sen­kel ging!

Die Sto­ry war doch sehr ver­wir­rend,

tat sie quer durch die Jahr­hun­der­te irren!

Letz­tes Jahr war der Größ­te Glücks­keks dran,

als Stadt­schrei­ber ging ein and­rer ran.

Die Geschich­te konn­te man bes­ser ver­ste­hen,

auch wenn eini­ges konn­te nur fik­tiv gesche­hen.

Wei­ßen­burg soll­te in Chi­na neu erste­hen,

und dabei min­des­tens dop­pelt so schön!

Ihr lie­ben Wei­ßen­bur­ger lasst euch sagen,

die Chi­ne­sen haben ande­re Pla­gen!

Also ich mei­ne: Wei­ßen­burg ist für Chi­na so inter­es­sant, wie wenn da ein Sack Reis umfällt! Also das inter­es­siert dort kei­ne alte Sau!

Der hei­li­ge Trin­ker durf­te sich im Brun­nen waschen und baden,

auch konn­te er dort küh­len sei­ne Wadeln,

auch durf­te er Zäh­ne put­zen und sich rasie­ren,

was wür­de pas­sie­ren, wenn wir das pro­bie­ren?

Blitz­schnell wür­de uns abho­len die Poli­zei

und wir kämen alle in die Arrest­zel­le nei!

Sie träum­ten von einem Thea­ter von Welt,

doch kos­te­te es bloß einen Hau­fen Geld!

Da lob ich mir den Brand­ner Kas­par, der jedes Jahr,

von der Wei­ßen­bur­ger Büh­ne auf­ge­führt wird für­wahr.

Meist vor über tau­send begeis­ter­ten Zuschau­ern im Audi­to­ri­um,

da kommt für die Büh­ne und die Stadt ein Hau­fen Geld dabei rum!

Das ist die Ver­si­on gemacht für die Fran­ken,

da müs­sen wir dem Tho­mas Haus­ner kräf­tig dan­ken! Prost!

In Auern­heim bau­en sie seit vie­len Jah­ren,

über die Straß kannst du kaum noch fah­ren,

Schlag­loch an Schlag­loch sich dort anein­an­der reiht,

wenn jetzt end­lich gebaut wird, man sich dort freut!

Bis die jedoch fer­tig wer­den, das kann dau­ern,

man kann die Leu­te wirk­lich nur bedau­ern!

Auch die ver­bo­te­nen Wind­rä­der, vor Jah­ren in der Ver­sen­kung ver­schwun­den,

hat man sie nach der Söder­schen Wen­de viel­leicht wie­der gefun­den?

Sie könn­ten Bay­erns aktu­el­len Strom­man­gel lin­dern,

wenn sie schnell genug gebaut an das Netz gin­gen.

Doch dies ver­hin­dert der baye­ri­sche Amts­schim­mel,

im immer grö­ße­ren Para­gra­phen­ge­wim­mel!

Was ist in den andern Dör­fern los? Vor drei Jah­ren sag­te ich:

Win­disch­hau­sen bleibt das abso­lu­te schwar­ze Funk­netz­loch im Land­kreis! Die krie­gen erst einen eige­nen Funk­mast, wenn 50% SPD wäh­len! – Also nie!!

Da sieht man, wie man sich täu­schen kann!

Der Funk­mast ist geneh­migt und wird gebaut,

ihr Wind­schief­hau­se­ner seid nett und schaut,

dass ihr bei der herbst­li­chen Bay­ern­wahl

erhöht für die SPD die Stim­men­zahl!

Weil wir im Kreis­tag den Bau mit unse­ren Stim­men unter­stütz­ten,

könnt Ihr für eine not­lei­den­de Par­tei auch mal was nüt­zen,

ver­dop­pelt die Anzahl der Stim­men hier,

unter dem Strich wären das statt zwei dann vier!

Mein Gott sind wir beschei­den! Prost

Wet­tels­heim ist ein wun­der­schö­ner Ort,

hat man doch alles zum Leben dort!

Das Wich­tigs­te ist eine gute, schö­ne Braue­rei,

die das Bier füllt in Fäs­ser und Fla­schen nei!

Auch Metz­ger und Bäcker fin­dest du frei­lich

und Wirt­schaf­ten hat es auch ganz reich­lich!

Und hier ein neu­er Trink­spruch:

Aus tiefs­ter Keh­le kommt ein Schrei: Schütts nei, schütts nei, schütts nei!

Man hat beschlos­sen zu bau­en eine Nah­wär­me­ver­sor­gung,

das ist begrü­ßens­wert und in Ord­nung,

doch war­um muss dann schlie­ßen die Küch­les­bä­cke­rei?

Pass­te die nicht ins Kon­zept hin­ein?

Ja ich weiß, die schlie­ßen alters­hal­ber, aber trau­rig ist das schon, dass sich da nie­mand fin­det, der das wei­ter betreibt, denn die Küch­le waren abso­lut lecker!

Und nun ins schö­ne Scham­bach!

Scham­bach hat eine schö­ne Zier,

es gibt einen Blu­men­la­den hier.

Bei der Orts­ver­samm­lung jedoch war die Stim­mung schlecht,

denn der Schü­ler­steg wur­de der Prü­fung nicht gerecht!

Es wur­de von der Ver­wal­tung daher beschlos­sen,

er wird wegen Bau­fäl­lig­keit abge­bro­chen.

Da zwei Brü­cken oder Ste­ge ste­hen nahe bei,

woll­te man ihn auch nicht bau­en neu!

Die Scham­ba­cher dage­gen laut pro­tes­tier­ten für­wahr,

der Steg steht doch schon seit Ewig­kei­ten da!

Und der, der am meis­ten dage­gen schrie,

ging selbst eigent­lich nur ganz sel­ten nach dort hin.

Dort sieht ihn näm­lich kei­ne alte Sau,

nein, auf der Stra­ßen­brü­cke läuft sei­ne Schau!

Dort grüßt er alle die Ihm begeg­nen,

winkt huld­voll, fast so wie ein Segen.

Er braucht das für sei­ne Eitel­keit,

am Schü­ler­steg käme er damit nicht weit.

Zwi­schen­zeit­lich hat man eine Lösung gefun­den, die ist geni­al

das THW wird bau­en als Übung eine neu­en Steg optio­nal!

In Gun­dels­heim vor Jah­ren, ein Feu­er­wehr­au­to vor einem Blit­zer stand,

die Diet­fur­ter sind schon wei­ter, denn da ist letz­tens einer abge­brannt!

Gera­de zur Kirch­weih ist das gesche­hen,

wer dran schuld war, das hat man nicht gese­hen!

Viel­leicht hat er ja zu oft geblitzt

und sich am Ende dabei selbst über­hitzt?

Oder kam ein Geblitz­ter flugs zurück

und hat als Rache ange­zündt das gute Stück?

Der Scha­den ist immens, wie wir haben erfah­ren,

für den Anhän­ger muss man 250.000 Euro spa­ren!

Der Bau des Dat­tel­berg­tun­nels liegt in wei­ter Fer­ne,

das hören die Diet­fur­ter gar nicht ger­ne!

Das Bau­amt übt sich im lavie­ren,

die Diet­fur­ter dage­gen pro­tes­tie­ren!

Es bleibt also dabei, stellts a Schild auf: Letz­te Orts­durch­fahrt vor der Adria!

Und jetzt nach Treucht­lin­gen:

Die schwar­zen Brü­der und Schwes­tern blie­sen zum Sturm,

auf den schö­nen Treucht­lin­ger Rat­haus­turm!

Eigent­lich hät­te der Oppo­si­ti­ons­füh­rer Namens Linss,

der auf den Pres­se­fo­tos meis­tens grinst,

antre­ten müs­sen zu der Wahl,

aber er erspar­te sich die­se Qual,

er konn­te wohl für einen Sieg kei­ne Chan­ce erken­nen

und schick­te des­halb eine and­re in das Ren­nen!

Das Vor­ha­ben tat Ihnen auch noch gelin­gen,

denn jetzt sitzt eine schwar­ze Bür­ger­meis­te­rin drin­nen!

Der Linss als Füh­rer der schwar­zen Frak­ti­on,

hat ein Fai­ble fürs Spa­ren aus Tra­di­ti­on,

am liebs­ten dort bei Bil­dung und Kul­tur,

da knau­sert er kräf­tig und ist ganz stur!

Beson­ders bei der städ­ti­schen Biblio­thek,

viel­leicht ver­wech­selt er die mit einer Dis­ko­thek?

Auch dar­über muss sich die Fran­ko­nia schon sehr wun­dern:

Man­ches Haar hat er über den Treucht­lin­ger Haus­halt ver­lo­ren,

lag dem Vor­gän­ger im Amt als Oppo­si­ti­on in den Ohren!

Die Schul­den im Haus­halt sei­en viel zu hoch,

trotz­dem for­der­te auch er Inves­ti­tio­nen jedoch!

Doch seit der Wen­de hört man dazu wenig Kri­tik,

bei der Schul­den­auf­nah­me stim­men alle fröh­lich mit.

Auch die, die vor­her so vehe­ment gegen Schul­den waren,

zei­gen auf ein­mal ein ganz ande­res geba­ren.

Da sage ich nur: Wer vor­her Was­ser pre­digt und hin­ter­her Wein säuft,

braucht sich nicht wun­dern, wenn er in die Unglaub­wür­dig­keit läuft!

Also für a biss­erle Luxus das sich unse­re Bür­ger­meis­te­rin für Treucht­lin­gen zu leis­ten erlaubt, sind die Kos­ten unse­rer Ther­me schon ver­dammt hoch!

Unse­re neue Bür­ger­meis­te­rin ziem­lich stur,

trägt ihre Bril­le meist in den Haa­ren nur,

manch­mal steckt sie auch in ihrem Aus­schnitt drin,

jedoch macht das alles gar kei­nen Sinn!

Lie­be Kris­ti­na, lass dir sagen:

Die Bril­le muss man auf der Nase tra­gen!

Denn nur dort trägt sie dazu bei den Durch­blick zu behal­ten!

Viel­leicht hät­te ihr das auch gehol­fen, um im Gewim­mel der Zah­len bezüg­lich Kreis­um­la­ge den Durch­blick zu behal­ten.

Der Haus­halt des Land­krei­ses wur­de vom Land­rat und sei­ner Ver­wal­tung erstellt

und eine Kreis­um­la­ge von 40,9 % in die­sen ein­ge­stellt.

Das rief die Bür­ger­meis­ter der drei gro­ßen Städ­te auf den Plan,

dass man die­se Kreis­um­la­ge in der Höhe nicht zah­len kann!

Fitz, Schröp­pel und auch Becker ver­wie­sen auf die Schul­den­stän­de ihrer Stadt,

von denen Treucht­lin­gen bekann­ter­ma­ßen den höchs­ten hat!

Das war im Dezem­ber und die Stim­mung war mies,

vor allem in der Kreis-CSU: der Land­rat gegen zwei sei­ner Leu­te, das ist fies.

Doch dann kam das neue Jahr und die Gesprä­che wur­den fort­ge­führt,

plötz­lich aus Treucht­lin­gen man ganz ande­re Töne hört!

Man kön­ne sich doch auf die 40,9 % ein­las­sen,

da dach­te man­cher schon, der Mei­nungs­wan­del ist doch nicht zu fas­sen.

Im eige­nen Haus­halt ließ Frau Bür­ger­meis­ter aller­dings 40,5 beschlie­ßen,

das taten auch alle Stadt­rä­te begrü­ßen.

Doch in der Abstim­mung im Kreis­tag dann

sich Frau Becker wahr­schein­lich nicht mehr erin­nern kann.

Stimm­te gegen den 40,5 ‑Kom­pro­miss der SPD,

das war ein wei­te­rer Kreis­um­la­gen-Dreh.

Ein Kol­le­ge hat das Ver­hal­ten sehr treff­lich beschrie­ben:

Man­cher sei als Tiger in die Haus­halts­ver­hand­lun­gen gestie­gen,

um dann als Bett­vor­le­ger zu lan­den.

Die Bür­ger­meis­te­rin fühl­te sich dadurch miss­ver­stan­den.

Ob sie mit Ihrem neu­en Job glück­lich ist, wur­de sie nie gefragt,

der alte in einer Münch­ner Kanz­lei war sicher­lich bes­ser bezahlt!

Die Spar­da Bank Are­na am Brühl steht still,

weil es das Land­rats­amt wegen des Lär­mes es so will!

Die­ser wur­de im Bau­an­trag nicht erwähnt

und wird daher auch nicht gewährt!

Auch wenn der Lärm gewährt wür­de, es ist zu laut,

die Fran­ko­nia schlägt vor, dass man was baut!

Ein Lärm­schutz­wall könn­te hel­fen, wie an Auto­bah­nen,

der Lärm wür­de gelenkt in ande­re Bah­nen!

Doch wer soll das bezah­len? Alle haben kein Geld! Die Stadt nicht, auch nicht der Kreis!

Und För­der­gel­der gibt es zu Recht auch nicht!

Das sag­te ich vor drei Jah­ren:

Zwei lan­ge Jah­re dau­er­te der Stau

an dem Sene­fel­der Schu­le Bau!

Am ers­ten Abschnitt soll es nun wei­ter­ge­hen,

die Fer­tig­stel­lung ist im Som­mer zu sehen!

Es sol­len noch fol­gen Abschnitt zwei und drei,

wie lan­ge ist man am Bau­en da dabei?

Geht es mit den Ver­zö­ge­run­gen so wei­ter,

wird die Sache gar nicht hei­ter!

Der Abschluss könn­te dann nicht ganz genau genom­men,

irgend­wann um das Jahr 2027 kom­men!

Was ist zwi­schen­zeit­lich gesche­hen?

Wir taten Undicht­hei­ten an den Flach­dä­chern sehen!

Die Bau­kos­ten dadurch durch die Decke gehen!?

Das Bau­en­de rutscht noch ein Jahr nach hin­ten,

und im letz­ten Abschnitt las­sen sich sicher neue Pro­ble­me fin­den!

Wech­seln wir nur die Stra­ßen- und Fluß­sei­te!

Die Alt­mühl­ther­me ist die ewi­ge Bau­stel­le,

jetzt ganz ohne die gro­ße Was­ser­wel­le!

Deren Instand­set­zung wäre zu teu­er nun

und des­we­gen lässt man die Sache ein­fach ruhn!

Man kann wie­der drin­nen sau­nie­ren,

doch das wich­tigs­te ist das sanie­ren,

das dau­ert noch Jah­re, wie wir wis­sen,

und auf die stei­gen­den Kos­ten wird ein­fach gesch…

Kaum konn­te man Innen wie­der schwim­men,

tat man außen mit dem Sanie­ren begin­nen.

Fer­tig wer­den woll­te man zum Som­mer in die­sem Jahr,

jetzt steht fest, auch das wird nicht wahr!

Eine klei­ne Emp­feh­lung am Ran­de: Pap­pen­heim hat ein wun­der­ba­res Frei­bad mit einer sehr schö­nen gro­ßen Lie­ge­flä­che – auch Treucht­lin­ger sind herz­lich will­kom­men!

Der Wei­ßen­bur­ger Stadt­rat hat fol­gen­des beschlos­sen,

die Moge­tis­sa Ther­me bleibt wegen hoher Sanie­rungs­kos­ten geschlos­sen!

Die eine Mil­li­on für das Bie­be­les­bad, wären für Treucht­lin­gen nur Gro­schen!

Die Moge­tis­sa Ther­me ist eigent­lich gar kei­ne, da ist näm­lich kein Ther­mal­was­ser drin. Denn das Was­ser aus der Küh­le­bach­quel­le spü­len die Wei­ßen­bur­ger lie­ber zu 90% durch das Klo!

Wenn die Wei­ßen­bur­ger Stadt­rä­te den Treucht­lin­ger Haus­halt beschlie­ßen müss­ten, wür­den sie sich alle die Kugel geben!

Mit Geist und Witz wollt’ ich Euch zei­gen,

dass auch Groß­kop­fer­te dazu nei­gen,

ihr Hand­werk nur mit Was­ser zu betrei­ben.

Und dass das, was raus­kommt, manch­mal dep­pert ist,

weil man dabei den Ver­stand ver­misst.

Des gan­ze Elend kann man doch nur mit einem guten Trunk aus­hal­ten!

Das ist das ist das Stich­wort für die Über­lei­tung zum Stark­bier– dem Getränk der Fas­ten­zeit!

Wer je den Durst mit Bier gelöscht,

wird wie­der danach stre­ben!

Ein guter Trunk ist nie­mals schlecht,

drum woll’n wir noch ein’ heben! Prost!

Ja, mir Fran­ken sind schon ein spe­zi­el­les Volk, mit einem Hang zur Eigen­brö­te­lei.

Das kann man sehr gut an der Brat­wurst sehen. A rich­ti­ge frän­ki­sche Brod­wurscht, die muss baa uns grob, dau­men­dick sei und a Mase­ru ghärt nei! Für unse­re Aus­wär­ti­gen: Mase­ru is der Majo­ran.

Sin­gen: „Wenns frän­kisch Bier reg­net und Brat­würschtl schneit, dann bitt ich den Herr­gott, daß das Wet­ter so bleibt! Hol­la­di­hia, hol­la­di­ho, hol­la­di­hia, hol­la­dio“

Ja, essen tut die Fran­ko­nia ger­ne und die ein oder ande­re vo Eich wahr­schein­lich aa. Des­halb hab ich mir was für des Joar vur­gn­um­ma:

Ich wieg mich nim­mer – ab sofort – ich schwör!

Scho wid­der auf die Rippn a Pfünd­la mehr!

Der­weil schränk ich mich beim Essn so ei,

höchs­tens öfter mal a Stück­la Tortn zwi­schen­nei.

Aber die Fre­cker-Sah­net­ortn, so is es und so woars

Aa Sek­undn has­tes auf der Zun­ga – a Ewig­keit am Oarsch!

So unter­schied­lich wir Men­schen auch sind – uns ver­bin­det der Humor und das Lachen! Lachen über­win­det alles: egal wo du her­kummst, ob aus Alt­mühl­fran­ken oder vo woan­ders, egal an was du glaubst oder ob du Männ­la oder Wei­b­la bist oder was auch immer du sei moogst. Und ich bin sicher, dass Lachen und Lie­be immer sie­gen gegen Tren­nung und Hass!

So jetzt gehen mir lang­sam die Sprüch­li aus

Und aus die­sem Grun­de gehe ich dann nach Haus,

ich mach Schluss mit dem gan­zen quat­schen

hat es euch gefal­len, dann könnt ihr dann klat­schen!

Zum Schluss sagt Euch die Fran­ko­nia:

Gemüt­lich­keit wird dort emp­fun­den,

wo Bier, Durst und Humor ver­bun­den.

Der lie­be Gott hat nicht gewollt,

daß edler Reben­saft ver­der­ben sollt-

drum hat er uns nicht nur die Reben ,

son­dern auch den nöt­gen Durst gege­ben!

Lasst uns alle die Krü­ge erhe­ben,

auf dass wir noch vie­le Stark­bier­fes­te erle­ben!

Men­schen­kind beden­ke wohl, dein größ­ter Feind heißt Alko­hol, doch in der Bibel steht geschrie­ben, du sollst auch dei­ne Fein­de Lie­ben. – Prost!-

Damit wünscht Euch Eure Fran­ko­nia alles Gute und denkt immer dran – mir sin Fran­ken und da sim­mer der­hamm!