Die Kommunen brauchen in der Migrationskrise dringend Hilfe

von | 14. April 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Die CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on hat am 30. März 2023 mehr als 400 Gäs­te zum Kom­mu­nal­gip­fel zur Asyl- und Flücht­lings­po­li­tik emp­fan­gen, dar­un­ter zahl­rei­che Land­rä­te, Ober­bür­ger­meis­ter und Bür­ger­meis­ter.

Dazu erklärt der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Artur Auern­ham­mer: “Der Kom­mu­nal­gip­fel der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on zur Asyl- und Flücht­lings­po­li­tik hat die ange­spann­te Lage in den Kom­mu­nen noch­ein­mal deut­lich gezeigt. Vor Ort fehlt es an Wohn­raum, an Kapa­zi­tä­ten für die Inte­gra­ti­on, an Kita- und Schul­plät­zen. Gleich­zei­tig wen­den sich immer mehr enga­gier­te Ehren­amt­li­che frus­triert ab. Unser Land befin­det sich in einer schwe­ren Migra­ti­ons­kri­se zu Las­ten der Schutz­su­chen­den. Unse­re Städ­te und Kom­mu­nen müs­sen das Weg­du­cken der Bun­des­re­gie­rung aus­ba­den.

Die Kom­mu­nen brau­chen Hil­fe bei der Unter­brin­gung und Betreu­ung von Migran­ten sowie eine rasche finan­zi­el­le Unter­stüt­zung. Bund und Län­der müs­sen end­lich eine trag­fä­hi­ge Lösung fin­den. Im Jahr 2015 hat die damals uni­ons­ge­führ­te Bun­des­re­gie­rung ange­packt — die Bun­des­re­gie­rung unter Kanz­ler Scholz muss jetzt han­deln. Dazu gehört es auch, Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der irre­gu­lä­ren Migra­ti­on umzu­set­zen. Die Bun­des­re­gie­rung setzt statt­des­sen neue Anrei­ze.

Das von Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz für Mit­te Mai 2023 ange­kün­dig­te Tref­fen mit den Minis­ter­prä­si­den­ten kommt viel zu spät. Die Zeit drängt. Wer füh­ren will, muss Ver­ant­wor­tung über­neh­men.

Bild­un­ter­schrift: MdB Artur Auern­ham­mer: Die Kom­mu­nen brau­chen in der Migra­ti­ons­kri­se drin­gend Hil­fe. Foto: Tobi­as Koch