Die Naturweltentdecker aus der Traumburg feierten ein fröhliches Sommerfest

von | 25. Juli 2025 | Altmühlfranken, Treuchtlingen, Weißenburg

Det­ten­heim (red). Das Haus für Kin­der „Traum­burg für Welt­ent­de­cker“ fei­er­te bei herr­li­chem Som­mer­wet­ter mit zahl­rei­chen Gäs­ten auf den Obst­baum­wie­sen bei Det­ten­heim direkt am Wald­rand ein bun­tes Som­mer­fest zum The­ma „Natur­welt­ent­de­cker“.

Natur­welt­ent­de­cker waren die Kin­der von 1 bis 11 Jah­ren bereits das gan­ze Jahr über und hat­ten dabei erfah­ren, dass die Natur inter­es­sant, aben­teu­er­lich, gefähr­lich, wun­der­schön, lus­tig, ent­span­nend und vor allem auch lebens­not­wen­dig ist. Vor allem die 4 Ele­men­te „Feu­er, Was­ser, Luft und Erde“ hat­ten die Kin­der aus der Traum­burg auf abwechs­lungs­rei­che Wei­se ken­nen­ge­lernt und brach­ten bereits mit dem ers­ten Lied „Was brau­che ich zum Leben?“ zum Aus­druck wie wich­tig die­se für uns sind.

Die Fas­zi­na­ti­on des Feu­ers hör­te man im Anschluss bei dem Gedicht der Vor­schul­kin­der „Das Feu­er“ von James Krüss förm­lich knis­tern, wäh­rend das Lied „Was­ser braucht der Was­ser­floh“ von Rein­hard Lako­my die Bedeu­tung des Was­sers ver­mit­tel­te.

Und obwohl Luft das am Schwers­ten be-greif­ba­re Ele­ment ist, tanz­ten sich 8 klei­ne Bal­le­ri­nas mit beein­dru­cken­der Leich­tig­keit und Gra­zie zu dem Musik­stück „Air“ von Johann Sebas­ti­an Bach direkt in die Her­zen der Zuschau­er, bevor die Minis mit ihrem Kreis­spiel „Schaut ein Knös­plein aus der Erde“ die Wie­se in eine Blu­men­wie­se ver­wan­del­ten und zum Blü­hen brach­ten.

Span­nend wur­de es dann bei einem musi­ka­li­schen Rät­sel, bei dem die Kin­der dar­stell­ten, dass der Mensch sich nicht nur an die Gege­ben­hei­ten der Natur ange­passt hat, son­dern sie auch genutzt und viel Neu­es dar­aus erschaf­fen hat – die Kul­tur der Mensch­heit, der die Kin­der im Lau­fe des Jah­res von der Ent­wick­lung des Urmen­schen über das Mit­tel­al­ter bis hin zur heu­ti­gen Zeit nach­ge­spürt haben und nun raten lie­ßen auf wen sie dabei gesto­ßen waren.

Ein beson­de­res High­light war schließ­lich die Dar­bie­tung der 25 Schul­kin­der die zusam­men eine Geschich­te zum The­ma Umwelt­schutz auf­führ­ten, die sie selbst ent­wi­ckelt hat­ten und die zeig­te, dass man auch im Klei­nen schon viel bewir­ken kann. Das gemein­sa­me Schluss­lied „Mut­ter Erde – unser blau­er Pla­net“ unter­strich die Wich­tig­keit des Umwelt­schut­zes und run­de­te die gelun­ge­ne Auf­füh­rung der Welt­ent­de­cker ab.

Ute Hil­pert bedank­te sich sehr herz­lich bei allen Hel­fern für Ihre tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung und über­reich­te dem Eltern­bei­rat jeweils einen klei­nen Ruck­sack sym­bo­lisch dafür, dass sie dem Team schon so man­che Last abge­nom­men haben aber auch zum Wan­dern und Ent­de­cken in der Natur.

Dazu waren alle nach einer Stär­kung mit lecke­rem Gegrill­tem und einem tol­len Büfett der Eltern ein­ge­la­den und so konn­ten die Fami­li­en einer Schatz­kar­te durch den Wald fol­gen, die sie zu einem Edel­stein­schatz führ­te. Zuvor galt es aber so man­ches Aben­teu­er zu bestehen und einen Wald­brand zu löschen, Müll aus dem Was­ser zu fischen, bar­fuß einen Weg mit unter­schied­li­chen Natur­ma­te­ria­li­en zu meis­tern und in luf­ti­ger Höhe ein Wind­rad in Schwung zu brin­gen.

Zum Abschluss führ­te das Traum­burg­team das Thea­ter­stück: „Michel von Lön­ne­ber­ga“ am Tiny Wagen auf und so konn­ten die Kin­der gebannt ver­fol­gen wie Michel ver­such­te eine Rat­te zu fan­gen und statt­des­sen im Tisch­ler­schup­pen lan­de­te. Die Geschich­te von dem Lau­se­jun­ge aus Schwe­den wur­de vom Team her­vor­ra­gend gespielt und sorg­te für vie­le Lacher und Begeis­te­rung beim Publi­kum, so dass ein natur­na­hes Som­mer­fest ein gelun­ge­nes Ende fand.

Foto: Traum­burg für Welt­ent­de­cker