Dienstbesprechung der Veterinärämter Mittelfrankens

von | 29. Juni 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Fokus auf Bie­nen­ge­sund­heit und Seu­chen­prä­ven­ti­on

Streu­dorf — Im Gast­hof Fran­ken­hof in Streu­dorf am Alt­mühl­see hat eine Dienst­be­spre­chung der Vete­ri­när­äm­ter des Regie­rungs­be­zirks Mit­tel­fran­ken statt­ge­fun­den. Im Mit­tel­punkt der anschlie­ßen­den prak­ti­schen Fach­ver­an­stal­tung stan­den aktu­el­le Fra­gen der Bie­nen­ge­sund­heit, der Bie­nen­seu­chen­be­kämp­fung sowie der prak­ti­schen Bie­nen­hal­tung.

Die Fach­ver­an­stal­tung wur­de auf Anre­gung der Regie­rung von Mit­tel­fran­ken, Sach­ge­biet Ver­brau­cher­schutz und Vete­ri­när­we­sen, sowie des Vete­ri­när­am­tes des Land­krei­ses Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen orga­ni­siert. Ziel war es, den fach­li­chen Aus­tausch zu stär­ken und pra­xis­na­he Ein­bli­cke in die Prä­ven­ti­on und Bekämp­fung von Bie­nen­seu­chen zu ver­mit­teln.

Als Refe­rie­ren­de konn­ten Dr. Nico­le Höcherl, Fach­kraft für Bie­nen­ge­sund­heit an den Land­wirt­schaft­li­chen Lehr­an­stal­ten Tri­es­dorf, sowie Chris­toph Rum­mer, Bie­nen­seu­chen­wart des Lan­des­ver­ban­des Baye­ri­scher Imker e. V. und Zucht­wart der Bie­nen­be­leg­stel­le Tri­es­dorf-Tier­gar­ten, gewon­nen wer­den.

Im Rah­men ihrer Vor­trä­ge stell­ten die Refe­rie­ren­den das soge­nann­te „BIG-Mobil“ (Bie­nen-Gesund­heits-Mobil) der Land­wirt­schaft­li­chen Lehr­an­stal­ten Tri­es­dorf vor. Das spe­zi­ell aus­ge­stat­te­te Fahr­zeug steht den Imke­rin­nen und Imkern in Mit­tel­fran­ken im Fal­le eines Bie­nen­seu­chen­aus­bruchs zur Ver­fü­gung. Es ent­hält sämt­li­che für die Seu­chen­be­kämp­fung erfor­der­li­chen Gerä­te sowie pra­xis­na­he Anlei­tun­gen für den Ein­satz vor Ort.

Beson­de­res Augen­merk leg­ten die Fach­leu­te auf die The­men Arbeits­si­cher­heit, Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on. Die Teil­neh­men­den erhiel­ten prak­ti­sche Ein­bli­cke in die not­wen­di­gen Arbeits­ab­läu­fe, die im Seu­chen­fall kon­se­quent ein­zu­hal­ten sind.

Im Anschluss an den theo­re­ti­schen Teil führ­te Chris­toph Rum­mer die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der mit­tel­frän­ki­schen Vete­ri­när­äm­ter durch das betriebs­ei­ge­ne Bie­nen­haus. Dabei erläu­ter­te er moder­ne Wirt­schafts­wei­sen in der Imke­rei, gab wert­vol­le Pra­xis­tipps und beant­wor­te­te zahl­rei­che Fach­fra­gen.

Die Ver­an­stal­tung bot den Teil­neh­men­den eine her­vor­ra­gen­de Gele­gen­heit zum fach­li­chen Aus­tausch und zur Ver­tie­fung ihres Wis­sens rund um die Bie­nen­ge­sund­heit. Sie unter­strich zugleich die Bedeu­tung einer engen Zusam­men­ar­beit zwi­schen Vete­ri­när­be­hör­den, Fach­in­sti­tu­tio­nen und Imker­schaft für den Schutz der Bie­nen­völ­ker in der Regi­on.

Bild­un­ter­schrift: Chris­toph Rum­mer führ­te die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der mit­tel­frän­ki­schen Vete­ri­när­äm­ter durch das betriebs­ei­ge­ne Bie­nen­haus. Foto: Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen / Nico Kögel