Digitale Zukunft im ländlichen Raum: 10,9 Millionen Euro für den Gigabitausbau bayerischer Kommunen

von | 3. September 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

MdL Wolf­gang Hau­ber / FREIE WÄH­LER-Frak­ti­on: Wir trei­ben die Digi­ta­li­sie­rung flä­chen­de­ckend vor­an

Mün­chen / Wei­ßen­burg — Der Frei­staat treibt die Digi­ta­li­sie­rung in allen Tei­len Bay­erns wei­ter ent­schlos­sen vor­an. Über 10,9 Mil­lio­nen Euro flie­ßen im Rah­men der aktu­el­len För­der­wel­le an 19 Kom­mu­nen aus allen sie­ben Regie­rungs­be­zir­ken. Davon erhält die Gemein­de Muhr a.See (Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen) 7.673 €.  Die Mit­tel stam­men aus der Baye­ri­schen Kofi­nan­zie­rungs-Giga­bi­t­richt­li­nie 2.0, mit der der Frei­staat die Kom­mu­nen gezielt bei der Erschlie­ßung schnel­ler Glas­fa­ser­net­ze unter­stützt.

Wolf­gang Hau­ber, Abge­ord­ne­ter der FREIE WÄHLER Land­tags­frak­ti­on, erklärt: „Ein leis­tungs­fä­hi­ges Breit­band­netz ist für die Zukunft unse­rer Hei­mat schlicht­weg unver­zicht­bar. Egal ob Home­of­fice, digi­ta­les Hand­werk oder ver­läss­li­che Tele­me­di­zin – High­speed-Inter­net ist heu­te genau­so ent­schei­dend für die Stand­ort­qua­li­tät wie gut aus­ge­bau­te Stra­ßen. Unse­re Frak­ti­on steht seit jeher dafür ein, dass gera­de unse­re Gemein­den im länd­li­chen Raum nicht den Anschluss ver­lie­ren. Mit den bereit­ge­stell­ten För­der­gel­dern geben wir unse­ren Kom­mu­nen das Rüst­zeug an die Hand, um die digi­ta­le Infra­struk­tur vor Ort eigen­ver­ant­wort­lich und pass­ge­nau aus­zu­bau­en.“

Beson­ders wich­tig sei dabei der Erhalt der kom­mu­na­len Pla­nungs­ho­heit: Die Ent­schei­dung dar­über, wie und in wel­chem Umfang das För­der­ver­fah­ren genutzt wer­de, lie­ge wei­ter­hin direkt bei den Städ­ten und Gemein­den vor Ort. Das beinhal­te eben­so, dass die Kom­mu­nen nach Wirt­schaft­lich­keits­grund­sät­zen zwi­schen Deckungs­lü­cken- und Betrei­ber­mo­dell wäh­len und somit auch eige­ne Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tur schaf­fen könn­ten. „Die Kom­mu­nen wis­sen selbst am bes­ten, wo der Schuh drückt und wo gezielt nach­ver­dich­tet wer­den muss. Dass Bay­ern die Kom­mu­nen mit der Kofi­nan­zie­rungs­richt­li­nie unter­stützt und die För­der­sät­ze des Bun­des anhebt, ist der ver­dien­te Lohn für den uner­müd­li­chen Ein­satz unse­rer Bür­ger­meis­te­rin­nen und Bür­ger­meis­ter vor Ort“, so Hau­ber wei­ter.

Die FREIE WÄHLER Land­tags­frak­ti­on wer­de sich auch künf­tig dafür ein­set­zen, dass Finanz­mit­tel für den Netz­aus­bau unbü­ro­kra­tisch, bedarfs­ge­recht und ohne Ver­zö­ge­run­gen dort ankom­men, wo die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie die mit­tel­stän­di­sche Wirt­schaft sie drin­gend benö­ti­gen.

Foto: Bri­git­te Dorr