Eichstätt-Wissen mit inspirierenden Extras

von | 10. November 2025 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Neu­er Stadt­füh­rer für Eich­stätt / Insi­der­tipps und Stadt­ge­schich­ten im Pocket-For­mat

Eich­stätt — Stadt­ge­schich­ten, Insi­der­tipps, Wan­der­vor­schlä­ge – und sogar eine per­sön­li­che „Bucket List“ mit Din­gen, die man in Eich­stätt nicht ver­pas­sen soll­te: Das alles ver­eint der neue Eich­stätt-Stadt­füh­rer, den die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur Magenta4 gemein­sam mit der Tou­rist-Infor­ma­ti­on Eich­stätt rea­li­siert hat.

Vor über 15 Jah­ren erschien der bis­her letz­te gedruck­te Stadt­füh­rer über Eich­stätt. „Seit­dem hat sich nicht nur viel in der Stadt getan, auch die Art des Schrei­bens und Lesens ist eine ande­re gewor­den“, so Klaus Dorsch, Geschäfts­füh­rer der Magenta4 GmbH: „Dem tra­gen wir mit dem neu­en Stadt­füh­rer Rech­nung. Uns ging es nicht dar­um, jede Sehens­wür­dig­keit in allen Details zu beschrei­ben, son­dern das Erzäh­le­ri­sche zu beto­nen – die Lust auf Eich­stätt zu wecken und zugleich his­to­ri­sche Zusam­men­hän­ge zu ver­mit­teln.“

Kon­zi­piert und geschrie­ben hat den knapp 100 Sei­ten star­ken Stadt­füh­rer Magen­ta4-Redak­teu­rin Eli­sa­beth Wein in enger Abstim­mung mit der Tou­rist-Infor­ma­ti­on Eich­stätt. „Ich habe mir beim Schrei­ben vor­ge­stellt, ich spa­zie­re mit jeman­dem, der Eich­stätt nicht kennt, zum ers­ten Mal durch die Stadt – und möch­te, dass er eben­so Freund­schaft mit ihr schließt wie ich, als ich vor vie­len Jah­ren hier­her­ge­zo­gen bin.“

Der Stadt­füh­rer han­gelt sich nicht von einer Sehens­wür­dig­keit zur nächs­ten, son­dern setzt in sei­nen Kapi­teln jeweils ver­schie­de­ne Schwer­punk­te: „Natür­lich neh­men Dom, Resi­denz, Schutz­en­gel­kir­che oder St. Wal­burg einen gro­ßen Raum ein. Das sind unein­ge­schränkt groß­ar­ti­ge Kunst­schät­ze, aber Eich­stätt hat noch so viel mehr zu bie­ten“, erklärt die Autorin.

So wid­men sich die Kapi­tel nicht nur der Kern­stadt, son­dern es geht auch ins Buch­tal, in den Hof­gar­ten und zur Alt­mühl­aue, hin­auf auf den Frau­en- und den Blu­men­berg oder nach Mari­en­st­ein und Reb­dorf. Lars Ben­der, Lei­ter der Tou­rist-Infor­ma­ti­on Eich­stätt, ist ange­tan von die­ser Her­an­ge­hens­wei­se: „Der Stadt­füh­rer zeigt ein­drucks­voll, wie ein­zig­ar­tig und viel­fäl­tig Eich­stätt ist. Er begeis­tert nicht nur für die Haupt­se­hens­wür­dig­kei­ten und die Alt­stadt, son­dern auch für die vie­len gro­ßen und klei­nen Beson­der­hei­ten in den Vor­städ­ten und Orts­tei­len.“ Und setzt hin­zu: „Ich füh­le mich neu inspi­riert“.

Dazu tra­gen auch die kur­zen Ver­an­stal­tungs­tipps, the­ma­tisch pas­sen­de Wan­der­vor­schlä­ge und die „Extrasto­rys“ bei – etwa über die Stadt­mau­er, die his­to­ri­sche Hasel­nuss­plan­ta­ge unter­halb des Neu­en Wegs oder über Johan­na Sophia Kött­ner, die auf dem Wes­ten­fried­hof begra­ben liegt und als Mann ver­klei­det in der kai­ser­lich-öster­rei­chi­schen Armee dien­te. „Beim Recher­chie­ren und Schrei­ben hat es gro­ßen Spaß gemacht, ins Leben frü­he­rer Eich­stät­ter Gene­ra­tio­nen ein­zu­tau­chen, sich durch die Jahr­hun­der­te zu frä­sen und dabei gro­ßen Per­sön­lich­kei­ten eben­so näher­zu­kom­men wie den Hand­wer­kern, Fischern, Tuch­ma­chern oder Stein­bre­chern, die das Leben der Stadt geprägt haben“, so die Autorin.

Natür­lich ent­hält der Stadt­füh­rer auch eine kom­pak­te Zusam­men­fas­sung der Stadt­ge­schich­te und einen Vor­schlag für einen ein­ein­halb­stün­di­gen Rund­gang.

Des­halb ist der Stadt­füh­rer, der im hand­li­chen Pocket-For­mat ange­legt ist, laut Ober­bür­ger­meis­ter Josef Grien­ber­ger „eine herz­li­che Ein­la­dung an alle Gäs­te, Eich­stätt zu ent­de­cken und mit aller His­to­rie und Beson­der­heit lie­ben zu ler­nen.“ Er moti­viert aber auch alle Eich­stät­te­rin­nen und Eich­stät­ter, „mit die­sem Rei­se­füh­rer ihr Hei­mat­stadt-Wis­sen unter Beweis zu stel­len. Denn ich gebe es offen zu: Ich selbst habe beim Durch­blät­tern noch so eini­ges Neu­es über mei­ne Stadt erfah­ren, das mich zum Stau­nen gebracht hat.“

Für die kom­men­den Novem­ber­wo­chen hat Autorin Eli­sa­beth Wein auch gleich einen Tipp bereit: „Der Wan­der­weg Nr. 6 hin­auf zur Hen­kers­ka­pel­le und zum Hexen­mahn­mal passt per­fekt in die­se Jah­res­zeit. Und wer lie­ber im Tal bleibt, dem emp­feh­le ich ein ruhi­ges Stünd­chen im wabern­den Nebel auf dem ehe­ma­li­gen Wes­ten­fried­hof – seit ich in Eich­stätt lebe, einer mei­ner abso­lu­ten Lieb­lings­plät­ze.“

Erhält­lich ist der Stadt­füh­rer (ISBN 978–3‑00–084678‑6) zum Preis von 9,90 Euro in der Tou­rist-Infor­ma­ti­on Eich­stätt sowie in deren Online-Shop und über den Buch­han­del. Wobei Josef Grien­ber­ger scherz­haft vor­warnt: „Wer wis­sen will, was der Ober­bür­ger­meis­ter die­ses Jahr zu Weih­nach­ten ver­schenkt – es könn­te gut sein, dass die­ser Rei­se­füh­rer dabei eine Rol­le spielt.“

Bild­un­ter­schrift: Prä­sen­tier­ten im Hof­gar­ten den neu­en Eich­stätt-Stadt­füh­rer: (von links) Ober­bür­ger­meis­ter Josef Grien­ber­ger, Klaus Dorsch, Geschäfts­füh­rer Magenta4, Lars Ben­der, Lei­ter der Tou­rist-Infor­ma­ti­on und Autorin Eli­sa­beth Wein. Foto: Magenta4 / Wein