Ingo Friedrich Redner beim Bosporus-Gipfel in Istanbul

von | 10. November 2025 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

In sei­ner Eigen­schaft als Prä­si­dent des Euro­päi­schen Wirt­schafts­se­nats (EWS) sprach Dr. Ingo Fried­rich (CSU) aus dem Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen beim dies­jäh­ri­gen Bos­po­rus-Gip­fel In Istan­bul.

Sein The­ma: „Euro­pa, Sta­bi­li­täts­fak­tor in einer aus den Fugen gera­te­nen Welt“. Vor 400 Kon­gress­teil­neh­mern aus über 30 Staa­ten führ­te er aus: gera­de die gro­ßen Welt­mäch­te — also USA, Chi­na, Euro­pa, Indi­en und Russ­land — tra­gen eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung für die sta­bi­le Ent­wick­lung der klein gewor­de­nen Welt. Sie dür­fen nicht allein nach ihren begrenz­ten eige­nen Inter­es­sen han­deln! Sie müs­sen immer auch die glo­ba­len Aus­wir­kun­gen ihrer Ent­schei­dun­gen im Auge behal­ten. Wenn sie das nicht tun, kommt es zu einem bru­ta­len „Catch as catch can“, mit unkal­ku­lier­ba­ren und gefähr­li­chen Kon­se­quen­zen für die gan­ze Mensch­heit. Ein hei­ßer Kon­flikt zwi­schen Chi­na und USA müs­se unbe­dingt ver­mie­den wer­den.

Euro­pa hat als ers­te die­se glo­ba­le Ver­ant­wor­tung ver­in­ner­licht und Indi­en ist auf einem guten Weg. Aber die drei ande­ren müs­sen noch gehö­rig „dazu­ler­nen“, wenn sie lang­fris­tig nicht auch ihre eige­ne Exis­tenz gefähr­den wol­len.

Foto: Micha­el Jäger