Familiär, regional, erfolgreich – Niederlöhner Treppenbau erhält Besuch vom Landrat

von | 22. Oktober 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Vor über 20 Jah­ren wur­de Nie­der­löh­ner Trep­pen­bau in einer umge­bau­ten Scheu­ne gegrün­det. Heu­te steht das Fami­li­en­un­ter­neh­men über die Gren­zen von Alt­mühl­fran­ken hin­aus für hoch­wer­ti­gen Trep­pen­bau aus Mas­siv­holz und eine enge Bin­dung zur Regi­on.

Im Jahr 2013 folg­te der Umzug in das Gewer­be­ge­biet in Brand. Mitt­ler­wei­le betreut das Unter­neh­men Kun­den im Umkreis von rund 150 Kilo­me­tern – vie­le davon in der Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg – hat sich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt und sieht opti­mis­tisch in die kom­men­den Jah­re.

Nie­der­löh­ner Trep­pen­bau fer­tigt Mas­siv­holz­trep­pen aus Höl­zern, die aus­schließ­lich aus regio­na­len Säge­wer­ken stam­men. Beson­ders häu­fig kommt Eiche zum Ein­satz, aber auch Esche, Euro­päi­scher Ahorn und Buche fin­den Ver­wen­dung. Die Aus­wahl der Baum­ar­ten rich­tet sich nach den spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen der Kun­den und den Gege­ben­hei­ten vor Ort, wobei Fich­te auf­grund ihrer Weich­heit nur in nicht sicht­ba­ren Berei­chen genutzt wird. Die Holz­feuch­te liegt zwi­schen 6 und 10 Pro­zent – eine Vor­aus­set­zung für die hohe Qua­li­tät der Trep­pen. Neben dem klas­si­schen Mas­siv­holz­bau bie­tet Nie­der­löh­ner auch Trep­pen mit Stahl­kon­struk­ti­on in Zusam­men­ar­beit mit Part­ner­fir­men an.

Dabei wer­den die Trep­pen indi­vi­du­ell nach Kun­den­wün­schen geplant, kon­stru­iert und ein­ge­baut. „Wir beglei­ten unse­re Kun­den von Anfang bis Ende“, erklärt Geschäfts­füh­rer Fried­rich Nie­der­löh­ner, der auf Bau­stel­len noch oft selbst das Auf­maß nimmt. Ein 360-Grad-Auf­maß­scan­ner ermög­licht dabei beson­ders prä­zi­se Mes­sun­gen – ein gro­ßer Vor­teil, gera­de bei Alt­bau­ten und grö­ße­ren Pro­jek­ten. Die 3D-Kon­struk­ti­ons­soft­ware bie­tet den Kun­den schon im Vor­feld einen rea­len, detail­lier­ten Ein­druck ihrer neu­en Trep­pe.

In der Pro­duk­ti­ons­hal­le wird jede Trep­pe mit moderns­ter Maschi­nen­tech­nik und höchs­tem Qua­li­täts­an­spruch gefer­tigt. Der Pro­duk­ti­ons­pro­zess beginnt mit dem Zuschnitt des Hol­zes und reicht über das Hobeln und Ver­lei­men bis hin zur Ober­flä­chen­be­hand­lung nach Kun­den­wunsch. Pro Tag wer­den im Durch­schnitt ein bis zwei Trep­pen­an­la­gen her­ge­stellt. Ein klei­ner Aus­stel­lungs­raum neben der Pro­duk­ti­ons­hal­le ermög­licht inter­es­sier­ten Kun­den einen Ein­blick in die ver­schie­de­nen Trep­pen­de­signs und Mate­ria­li­en, die zum Ein­satz kom­men kön­nen. Rund 70 Pro­zent der her­ge­stell­ten Trep­pen gehen an Wie­der­ver­käu­fer wie Schrei­ne­rei­en, Zim­me­rei­en und Bau­trä­ger wäh­rend 30 Pro­zent direkt an End­kun­den gelie­fert wer­den.

Nie­der­löh­ner Trep­pen­bau setzt auf fort­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung. Des­halb hat man dort sei­ne Kom­pe­ten­zen um eine moder­ne Kon­struk­ti­ons­soft­ware erwei­tert, die mit Unter­stüt­zung des För­der­pro­gramms „Digi­talbo­nus Bay­ern“ umge­setzt wur­de. Zudem wird auch die IT-Sicher­heit des Unter­neh­mens aktu­ell mit Hil­fe von För­der­mit­teln gestärkt.

Land­rat Manu­el West­phal zeig­te sich beein­druckt von der Kom­bi­na­ti­on aus tra­di­tio­nel­lem Hand­werk und moderns­ter Tech­nik bei Nie­der­löh­ner Trep­pen­bau. „Die Ver­bin­dung von regio­na­ler Wert­schöp­fung, hohem Qua­li­täts­an­spruch und inno­va­ti­ver Tech­nik macht Nie­der­löh­ner Trep­pen­bau zu einem Vor­zei­ge­be­trieb im Land­kreis“, so der Land­rat.

Bild­un­ter­schrift: Fried­rich Nie­der­löh­ner (l.) und Sohn Phil­ipp Nie­der­löh­ner (Mit­te) erläu­ter­ten Land­rat Manu­el West­phal die Beson­der­hei­ten des hoch­wer­ti­gen Trep­pen­baus. Foto: Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen