Felder mit Energie- und Rohstoffpflanzen für Beschilderung gesucht

von | 3. Mai 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Das Tech­no­lo­gie- und För­der­zen­trum (TFZ), eine For­schungs­ein­rich­tung des baye­ri­schen Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums, möch­te die Bekannt­heit von alter­na­ti­ven Ener­gie- und Roh­stoff­pflan­zen erhö­hen und sucht dafür Pra­xis­flä­chen, auf denen es Info-Schil­der auf­stel­len darf. Dafür eig­nen sich laut TFZ Anbau­flä­chen, die an Spa­zier- und Rad­we­gen, in Ort­schaf­ten oder in Nah­erho­lungs­ge­bie­ten lie­gen.

Pra­xis­flä­chen mit fol­gen­den Kul­tu­ren kom­men für die Beschil­de­rung in Fra­ge: Miscan­thus, Durch­wach­se­ne Sil­phie, Rie­sen­wei­zen­gras, Legu­mi­no­sen-Getrei­de-Gemen­ge, Kör­ner­sorg­hum, Nutz­hanf, Leind­ot­ter sowie Flachs/Lein. Die Schil­der geben stich­punkt­ar­tig Aus­kunft über die posi­ti­ven Eigen­schaf­ten der jewei­li­gen Kul­tur. Damit den koope­rie­ren­den Land­wir­ten kei­ne Arbeit und Kos­ten ent­ste­hen, über­nimmt das TFZ die Auf­stel­lung der Schil­der.

Pro­jekt­mit­ar­bei­ter Mar­kus Frei­ling erklärt die Idee dahin­ter: „Wir möch­ten zei­gen, dass sich die Land­wirt­schaft hin zu einer nach­hal­ti­gen Form der Land­be­wirt­schaf­tung bewegt.“

Die Beschil­de­rung fin­det im Rah­men des Pro­jek­tes „Pra­xis­an­bau­flä­chen Ener­gie­pflan­zen in Bay­ern“ statt und wird vom Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten (StM­ELF) geför­dert.

Inter­es­sier­te Land­wir­te kön­nen sich an den Pro­jekt­mit­ar­bei­ter Mar­kus Frei­ling unter markus.freiling@tfz.bayern.de per E‑Mail oder tele­fo­nisch unter 09421 300–029 wen­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt unter https://www.tfz.bayern.de/energiepflanzen.

Bild­un­ter­schrift: Pro­jekt­mit­ar­bei­ter Mar­kus Frei­ling sucht neben Miscan­thus­fel­dern wei­te­re Pra­xis­flä­chen mit Ener­gie­pflan­zen, auf denen das TFZ Info­schil­der auf­stel­len darf. Foto: TFZ

Das Tech­no­lo­gie- und För­der­zen­trum im Kom­pe­tenz­zen­trum für Nach­wach­sen­de Roh­stof­fe (TFZ) ist eine pra­xis­na­he For­schungs­ein­rich­tung des Frei­staa­tes Bay­ern. Das TFZ ist dem Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten direkt nach­ge­ord­net und hat sei­nen Sitz in Strau­bing. Es beschäf­tigt knapp 100 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Die For­schungs­schwer­punk­te sind Ener­gie­pflan­zen, bio­ge­ne Fest­brenn­stof­fe, erneu­er­ba­re Kraft­stof­fe, nach­hal­ti­ge Mate­ria­li­en und die Bilan­zie­rung land­wirt­schaft­li­cher Pro­dukt­sys­te­me. Die Abtei­lung För­der­zen­trum Bio­mas­se ist ver­ant­wort­lich für die För­de­rung Nach­wach­sen­der Roh­stof­fe in Bay­ern. Das TFZ stellt sein Wis­sen für die Land- und Forst­wirt­schaft, Indus­trie, Admi­nis­tra­ti­on, Poli­tik sowie die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit bereit. Dafür hat das TFZ neben der Stab­stel­le Öffent­lich­keits­ar­beit die Abtei­lung Wis­sens­trans­fer geschaf­fen. Mit dem NAWAREUM, einem Mit­mach­mu­se­um für die Ener­gie­wen­de, spricht das TFZ die brei­te Öffent­lich­keit erleb­nis­ori­en­tiert an.

Gegrün­det wur­de das TFZ im Jahr 2002. Lei­ter ist Dr. Bern­hard Wid­mann. Stell­ver­tre­ten­der Lei­ter ist Dr. Edgar Rem­me­le.

Die Vor­gän­ger­ein­rich­tun­gen des TFZ haben bereits 1973 mit der For­schung zu Nach­wach­sen­den Roh­stof­fen begon­nen, des­halb fei­ert das TFZ in die­sem Jahr sein fünf­zig­jäh­ri­ges For­schungs­ju­bi­lä­um.