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von | 19. November 2025 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Mat­thi­as Hörr führt CSU Gun­zen­hau­sen in den Wahl­kampf

Mat­thi­as Hörr führt CSU Gun­zen­hau­sen in den Wahl­kampf. Foto: CSU Gun­zen­hau­sen

Gun­zen­hau­sen — Die CSU Gun­zen­hau­sen hat ihre Vor­be­rei­tun­gen für die Kom­mu­nal­wahl am 8. März 2026 abge­schlos­sen. In der Haupt­ver­samm­lung des Orts­ver­bands mit rund 170 Mit­glie­dern wur­de die Stadt­rats­lis­te ein­stim­mig beschlos­sen – ange­führt
vom Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten Mat­thi­as Hörr.

Am frü­hen Abend füllt sich der Saal des Post­ho­tels Arnold. Ver­trau­te Gesich­ter, herz­li­che Begrü­ßun­gen, ein gesel­li­ges Mit­ein­an­der – die CSU-Fami­lie ist unter sich. Orts­vor­sit­zen­der Manu­el Blenk ver­teilt Stimm­zet­tel, Schatz­meis­ter Arno Dern­erth notiert sorg­fäl­tig die Anwe­sen­heit, bevor die Ver­samm­lung offi­zi­ell beginnt. Auch Josef Arnold als Haus­herr, Land­rat Manu­el West­phal, CSU-Kreis­vor­sit­zen­de Kris­ti­na Becker, Dr. Ingo Fried­rich MdEP a. d. sowie Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz neh­men unter den Gäs­ten Platz.
In sei­ner Anspra­che lob­te Land­rat West­phal die CSU-Lis­te als „viel­fäl­tig und kom­pe­tent“.

Dann betritt Mat­thi­as Hörr das Podi­um – 35 Jah­re alt, stu­dier­ter Geo­graf und Betriebs­wirt, der­zeit Wirt­schafts­för­de­rer der Stadt. Der gebür­ti­ge Main­zer gilt als auf­stre­ben­des Gesicht der CSU und möch­te Bür­ger­meis­ter Fitz nach­fol­gen.

Hörr ver­zich­tet auf gro­ße Schlag­wor­te und setzt auf sach­li­che Argu­men­te. Ruhig, aber bestimmt skiz­ziert er sei­ne Vor­stel­lun­gen für Gun­zen­hau­sen: „Wir brau­chen star­ke Unter neh­mer, denn sie schaf­fen Arbeits­plät­ze – und die­se wie­der­um Wohn­raum­be­darf.“
Ent­spre­chend will er neue Gewer­be­flä­chen aus­wei­sen und unter­stützt die Ver­le­gung der B13 bei der Scheu­pel­eins­müh­le, um dort attrak­ti­ve Flä­chen für Unter­neh­men zu schaf­fen.

Für eine wei­ter­hin posi­ti­ve Ent­wick­lung Gun­zen­hau­sens sieht Hörr drei Schwer­punk­te:

  1. Wohn­raum­schaf­fung durch das Bau­ge­biet Reut­berg III und die maß­vol­le Erwei­te­rung der Orts­tei­le,
  2. Innen­stadt­ver­dich­tung, um Leer­stän­de zu ver­mei­den,
  3. Inves­ti­tio­nen in Infra­struk­tur, ins­be­son­de­re den Umbau der Ste­pha­ni-Schu­le,
    die Sanie­rung der Klär­an­la­ge und die Moder­ni­sie­rung von Stra­ßen.

Ein beson­de­res Anlie­gen ist ihm der Alt­mühl­see: „Er steht für unse­re Lebens­qua­li­tät. Damit das so bleibt, muss der See wie­der als Bade­see funk­tio­nie­ren – in enger Abstim­mung mit dem Frei­staat Bay­ern.“

Kreis­vor­sit­zen­de Kris­ti­na Becker, selbst Bür­ger­meis­te­rin von Treucht­lin­gen, beton­te in ihrem Gruß­wort die soli­de Finanz­la­ge Gun­zen­hau­sens: „Von einer so gerin­gen Pro-Kopf-Ver­schul­dung kön­nen wir nur träu­men.“

Zum Abschluss wur­de die CSU-Stadt­rats­lis­te vor­ge­stellt – „eine bun­te Mischung aus enga­gier­ten Men­schen aus der Kern­stadt und den Orts­tei­len“, so Hörr. „Ent­schei­dend ist ein guter Stadt­rat, der zusam­men­hält und ver­ant­wor­tungs­voll ent­schei­det.“
Orts­vor­sit­zen­der Manu­el Blenk zeig­te sich zufrie­den: „Mat­thi­as Hörr brennt für sei­ne The­men – und das merkt man.“

Wahl­lei­ter Her­bert Lin­dor­fer aus Feucht­wan­gen lob­te den Kan­di­da­ten als „Mann mit Visio­nen“. Die anschlie­ßen­den Abstim­mun­gen — Kan­di­da­ten und Nachrücker/Ersatzkandidaten — ver­lief ein­stim­mig; ein deut­li­ches Signal der Geschlos­sen­heit. „Mit die­ser star­ken Lis­te gehen wir selbst­be­wusst in die kom­men­den Mona­te“, resü­mier­te Blenk zum Abschluss.

Die CSU-Stadt­rats­lis­te für Gun­zen­hau­sen:

Foto: CSU Gun­zen­hau­sen