Franken überzeugt als Reiseziel: Platz 1 im bayerischen Vergleich

von | 17. August 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Über­nach­tun­gen stei­gen im ers­ten Halb­jahr 2026 um 1,9 Pro­zent, Gäs­te­an­künf­te um 2,7 Pro­zent – Tou­ris­mus­ver­band Fran­ken sieht gemein­sa­men Mar­ke­ting­kurs bestä­tigt

Fran­ken hat sich im ers­ten Halb­jahr 2026 als eine der stärks­ten Tou­ris­mus­re­gio­nen Bay­erns behaup­tet. Von Janu­ar bis Juni ver­zeich­ne­te das Rei­se­land 10.918.043 Gäs­te­über­nach­tun­gen – ein Plus von 1,9 Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum. Damit liegt Fran­ken im Ver­gleich der vier baye­ri­schen Tou­ris­mus­re­gio­nen auf Platz eins und deut­lich über dem baye­ri­schen Durch­schnitt von 0,5 Pro­zent. Auch bei den Gäs­te­an­künf­ten fällt die Halb­jah­res­bi­lanz posi­tiv aus: 4.772.595 Ankünf­te bedeu­ten einen Zuwachs von 2,7 Pro­zent. Bay­ern ins­ge­samt erreich­te ein Plus von 2,0 Pro­zent. Bei der Ent­wick­lung der Gäs­te­an­künf­te teilt sich Fran­ken den Spit­zen­platz mit der Regi­on Ober­bay­ern-Mün­chen. „Die­se Zah­len sind ein star­kes Signal für das Rei­se­land Fran­ken“, erklärt Sebas­ti­an Straubel, Vor­sit­zen­der des Tou­ris­mus­ver­ban­des Fran­ken und Land­rat des Land­krei­ses Coburg: „Gera­de im inten­si­ven tou­ris­ti­schen Wett­be­werb ist es kei­nes­wegs selbst­ver­ständ­lich, über dem baye­ri­schen Durch­schnitt zu wach­sen.“ Die Halb­jah­res­bi­lanz zei­ge, dass Fran­ken „mit sei­ner gro­ßen Viel­falt und einem star­ken gemein­sa­men Auf­tritt bei den Gäs­ten sehr gut ankommt“.

„Fran­ken geHÖRT erlebt“ setzt star­ke Rei­se­im­pul­se

Der Tou­ris­mus­ver­band Fran­ken sieht in der posi­ti­ven Ent­wick­lung auch eine Bestä­ti­gung für die kon­se­quen­te Mar­ken- und The­men­stra­te­gie der ver­gan­ge­nen Jah­re. Unter der Mar­ke „Fran­ken – Freu­de am Ent­de­cken“ wer­den die tou­ris­ti­schen Ange­bo­te der 16 frän­ki­schen Feri­en­land­schaf­ten, der Frän­ki­schen Städ­te sowie der Heil­bä­der und Kur­or­te gebün­delt und über­re­gio­nal ver­mark­tet.


2026 rücken mit dem Jah­res­the­ma „Fran­ken geHÖRT erlebt“ Musik und Tanz in den Mit­tel­punkt. Hoch­ka­rä­ti­ge Fes­ti­vals, tra­di­ti­ons­rei­che Ver­an­stal­tun­gen, außer­ge­wöhn­li­che Kon­zer­tor­te und zahl­rei­che Jubi­lä­en zei­gen die kul­tu­rel­le Viel­falt der Regi­on und schaf­fen zusätz­li­che Rei­se­an­läs­se. „Wir set­zen bewusst auf The­men, die Emo­tio­nen wecken und die Viel­falt Fran­kens erleb­bar machen. Mit ‚Fran­ken geHÖRT erlebt‘ gelingt uns das in die­sem Jahr beson­ders gut“, betont Ange­li­ka Schäf­fer, Geschäfts­füh­re­rin des Tou­ris­mus­ver­ban­des Fran­ken: „Ent­schei­dend ist aber nicht eine ein­zel­ne Kam­pa­gne. Es ist der abge­stimm­te Mar­ke­ting-Mix, mit dem wir Fran­ken kon­ti­nu­ier­lich in den Köp­fen poten­zi­el­ler Gäs­te ver­an­kern.“

Dazu gehö­ren eine inten­si­ve Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit eben­so wie Koope­ra­tio­nen mit TV- und Radio­sen­dern, die Zusam­men­ar­beit mit Con­tent Crea­torn, Mes­se­auf­trit­te und Pro­mo­ti­on-Aktio­nen, digi­ta­le Kam­pa­gnen, Web­sites, Social Media sowie hoch­wer­ti­ge Print­pro­duk­te. Hin­zu kommt die Zusam­men­ar­beit mit star­ken Part­nern auf baye­ri­scher, natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Ebe­ne. Gemein­sam sor­gen dies dafür, dass Fran­ken über unter­schied­li­che Kanä­le und Ziel­grup­pen hin­weg sicht­bar bleibt und immer wie­der neue Rei­se­im­pul­se setzt.

Erfolg ist kein Selbst­läu­fer

Die posi­ti­ve Halb­jah­res­bi­lanz ist für den Tou­ris­mus­ver­band Fran­ken gleich­zei­tig ein Auf­trag, die tou­ris­ti­sche Ent­wick­lung kon­se­quent vor­an­zu­trei­ben. Denn der Wett­be­werb der Desti­na­tio­nen um Gäs­te, Auf­merk­sam­keit und Sicht­bar­keit nimmt wei­ter zu. Gleich­zei­tig ste­hen vie­le Kom­mu­nen vor erheb­li­chen finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen.

„Wer heu­te bei tou­ris­ti­scher Infra­struk­tur und Ver­mark­tung spart, ris­kiert mor­gen den Ver­lust von Gäs­te- und Markt­an­tei­len“, macht Sebas­ti­an Straubel deut­lich. „Der aktu­el­le Erfolg darf nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass kon­ti­nu­ier­li­che Inves­ti­tio­nen not­wen­dig sind – in attrak­ti­ve Ange­bo­te und Auf­ent­halts­qua­li­tät eben­so wie in Digi­ta­li­sie­rung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mar­ke­ting.“ Tou­ris­mus­mar­ke­ting ist laut dem Vor­sit­zen­dem zudem weit mehr als Wer­bung für Urlaub: „Eine attrak­ti­ve tou­ris­ti­sche Infra­struk­tur kommt Gäs­ten und Ein­hei­mi­schen glei­cher­ma­ßen zugu­te. Tou­ris­mus stärkt Gas­tro­no­mie, Hotel­le­rie, Ein­zel­han­del, Kul­tur- und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen, schafft und sichert orts­ge­bun­de­ne Arbeits­plät­ze und gene­riert Wert­schöp­fung vor Ort. Gleich­zei­tig trägt er ent­schei­dend zur Lebens- und Auf­ent­halts­qua­li­tät und damit zur Attrak­ti­vi­tät der Kom­mu­nen als Wohn‑, Arbeits- und Wirt­schafts­stand­or­te bei.“

Gemein­sam stark für die Regi­on

Umso wich­ti­ger ist aus Sicht des Tou­ris­mus­ver­ban­des Fran­ken ein geschlos­se­nes Auf­tre­ten der gesam­ten Regi­on. Mehr als 700 Mit­glie­der enga­gie­ren sich gemein­sam dafür, Fran­ken als star­ke und wett­be­werbs­fä­hi­ge Desti­na­ti­on wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Unter der Dach­mar­ke „Fran­ken – Freu­de am Ent­de­cken“ wer­den Kräf­te gebün­delt, Reich­wei­ten geschaf­fen und The­men sicht­bar gemacht, die ein­zel­ne Orte, Städ­te oder Regio­nen allein in die­ser Grö­ßen­ord­nung kaum errei­chen könn­ten.

„Die Halb­jah­res­zah­len zei­gen, was wir gemein­sam errei­chen kön­nen“, so Ange­li­ka Schäf­fer: „Tou­ris­mus endet nicht an Gemeinde‑, Land­kreis- oder Desti­na­ti­ons­gren­zen. Unse­re Gäs­te ent­schei­den sich für Erleb­nis­se und für attrak­ti­ve Regio­nen. Des­halb brau­chen wir ein star­kes Netz­werk und das gemein­sa­me Bekennt­nis zum Rei­se­land Fran­ken.“

Für den Tou­ris­mus­ver­band Fran­ken ist die Mit­glied­schaft sei­ner Part­ner des­halb weit mehr als die Betei­li­gung an ein­zel­nen Mar­ke­ting­maß­nah­men. Sie ist Teil eines gemein­sa­men stra­te­gi­schen Ansat­zes, Fran­ken im natio­na­len und inter­na­tio­na­len Wett­be­werb dau­er­haft erfolg­reich zu posi­tio­nie­ren. „Unser Ziel muss sein, die aktu­el­le Stär­ke Fran­kens nicht nur zu ver­wal­ten, son­dern wei­ter aus­zu­bau­en“, betont Sebas­ti­an Straubel. „Dafür brau­chen wir star­ke Kom­mu­nen, leis­tungs­fä­hi­ge tou­ris­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen und einen star­ken Tou­ris­mus­ver­band. Wenn wir wei­ter­hin gemein­sam inves­tie­ren und geschlos­sen unter der Mar­ke Fran­ken auf­tre­ten, schaf­fen wir bes­te Vor­aus­set­zun­gen dafür, dass der Tou­ris­mus auch künf­tig Wert­schöp­fung, Arbeits­plät­ze und Lebens­qua­li­tät in unse­rer Regi­on sichert.“

Foto: Pixabay/ Leon­hard Nie­der­wim­mer