Für ein Jahr in die USA: Zwei junge Männer erhalten Stipendium

von | 10. April 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Ber­lin (red). Als vor über 300 Jah­ren die ers­ten deut­schen Aus­wan­de­rer über den Atlan­tik nach Nord­ame­ri­ka kamen, begann für bei­de Staa­ten ein neu­es Kapi­tel des inter­na­tio­na­len Aus­tauschs. Der 300. Jah­res­tag der Ein­wan­de­rung war für den Deut­schen Bun­des­tag und den Kon­gress der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka daher 1983 auch ein will­kom­me­ner Anlass, ein Pro­gramm ins Leben zu rufen, das die­sen Aus­tausch berei­chert: das Par­la­men­ta­ri­sche Paten­schafts-Pro­gramm — oder kurz PPP. Die­ses Pro­gramm gibt es für Schü­ler und auch für jun­ge Berufs­tä­ti­ge. Das Beson­de­re: Mit­glie­der bei­der Par­la­men­te über­neh­men die Paten­schaft über jeweils eine Teil­neh­me­rin oder einen Teil­neh­mer.

Alex Strobl heißt der Schü­ler aus Treucht­lin­gen, der in die­sem Jahr von dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Artur Auern­ham­mer aus­ge­wählt wur­de, an dem Pro­gramm in den USA teil­zu­neh­men. Zum gegen­sei­ti­gen per­sön­li­chen Ken­nen­ler­nen besuch­ten die bei­den jun­gen Män­ner den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Artur Auern­ham­mer in der CSU-Kreis­ge­schäfts­stel­le in Gun­zen­hau­sen. Alex Strobl ist 16 Jah­re alt und Schü­ler der 10. Klas­se der Sene­fel­der-Schu­le in Treucht­lin­gen. Er freut sich sehr, den All­tag und die Kul­tur ken­nen­zu­ler­nen.

Aus­lands­auf­ent­hal­te nach der Berufs­aus­bil­dung sind nach wie vor sel­ten — dabei bie­ten Aus­lands­er­fah­run­gen eine ein­zig­ar­ti­ge Chan­ce für die per­sön­li­che und beruf­li­che Ent­wick­lung. Der 21-jäh­ri­ge Mecha­tro­ni­ker Levin Webert aus Etten­statt wur­de eben­falls aus­ge­wählt, für ein Jahr in die USA zu rei­sen. “Ich möch­te mit Hil­fe des Sti­pen­di­ums per­sön­lich wie beruf­lich wach­sen.”

Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te zeig­te sich sehr erfreut, Alex Strobl und Levin Webert als “Juni­or­bot­schaf­ter” zur gegen­sei­ti­gen Völ­ker­ver­stän­di­gung in die USA schi­cken zu kön­nen: “Ich freue mich, dass jun­ge Men­schen mit die­sem Aus­lands­auf­ent­halt die Mög­lich­keit haben, sich beruf­lich und per­sön­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Bei­de wer­den Deutsch­land her­vor­ra­gend in den USA reprä­sen­tie­ren.”

Foto: MdB Artur Auern­ham­mer