Geheimnisvoller Mönchswald

von | 2. Mai 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Volks­hoch­schu­le lädt zu „sagen­haf­ter“ Exkur­si­on ein

Die Volks­hoch­schu­le (vhs) lädt Natur- und Geschichts­in­ter­es­sier­te zu einer Exkur­si­on in den sagen­um­wo­be­nen Mönchs­wald ein. Nörd­lich von Muhr am See beginnt eines der tra­di­ti­ons­reichs­ten Nah­erho­lungs­ge­bie­te der Regi­on, des­sen Ursprün­ge weit in die Ver­gan­gen­heit zurück­rei­chen. Einst erstreck­te sich das aus­ge­dehn­te Wald­ge­biet bis zur Frän­ki­schen Rezat bei Winds­bach und dien­te über Jahr­hun­der­te hin­weg als wich­ti­ger Lebens- und Wirt­schafts­raum.

Im Mit­tel­punkt der rund acht Kilo­me­ter lan­gen, bequem begeh­ba­ren Exkur­si­on ste­hen nicht nur die land­schaft­li­chen Rei­ze des Mönchs­wal­des, son­dern vor allem sei­ne geheim­nis­vol­le Geschich­te. Seit Gene­ra­tio­nen ran­ken sich zahl­rei­che Sagen und
Legen­den um die­sen Ort. Vie­le davon basie­ren auf rea­len his­to­ri­schen Bege­ben­hei­ten und ver­lei­hen dem Wald bis heu­te eine beson­de­re Atmo­sphä­re.

Die Teil­neh­men­den wer­den auf ihrer geführ­ten Tour zu aus­ge­wähl­ten Schau­plät­zen geführt, die tief im kol­lek­ti­ven Gedächt­nis der Regi­on ver­an­kert sind. Dazu zäh­len unter ande­rem das soge­nann­te „Schwar­ze Täfer­la“, ein Ort, der seit jeher mit düs­te­ren
Über­lie­fe­run­gen ver­bun­den wird, sowie die Figur des „Weih­rauch­manns“, einer mys­ti­schen Erschei­nung, deren Ursprung ver­mut­lich im klös­ter­li­chen Leben des Mit­tel­al­ters liegt.

Der Name „Mönchs­wald“ geht zurück auf die enge Ver­bin­dung zum Zis­ter­zi­en­ser­klos­ter Heils­bronn, dem der Wald frü­her über­tra­gen wur­de und des­sen Mön­che ihn nach­hal­tig präg­ten. Sie gestal­te­ten die Land­schaft durch Rodun­gen, wirt­schaft­li­che Nut­zung sowie die Anla­ge von Wegen, von denen eini­ge bis heu­te erhal­ten sind.

Neben den sagen­haf­ten Erzäh­lun­gen bie­tet die Exkur­si­on auch span­nen­de Ein­bli­cke in die his­to­ri­sche Nut­zung des Wal­des. Alte Han­dels- und Ver­bin­dungs­we­ge, unge­wöhn­li­che Flur­na­men sowie Hin­wei­se auf frü­he­re For­men der Wald­wirt­schaft las­sen die
Ver­gan­gen­heit leben­dig wer­den. Gleich­zei­tig eröff­net sich den Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit, die natür­li­che Viel­falt des Mönchs­wal­des zu erle­ben: dich­te Misch­wäl­der, alte Baum­be­stän­de und eine ruhi­ge, nahe­zu unbe­rühr­te Land­schaft prä­gen das Bild die­ses beson­de­ren Natur­raums.

Die Exkur­si­on rich­tet sich an alle, die Inter­es­se an regio­na­ler Geschich­te, Natur und über­lie­fer­ten Geschich­ten haben. Fes­tes Schuh­werk wird emp­foh­len. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Ter­min, Treff­punkt und Anmel­dung sind bei der Volks­hoch­schu­le Wei­ßen­burg sowie online unter www.vhs-weissenburg.de(exkursionwug erhält­lich.

Sym­bol­bild: Pix­a­bay