Tom.Gubik — Peinlichkeit und Echt- und Frechheit

von | 2. Mai 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Wei­ßen­burg — Tom.Gubik, nie­der­baye­ri­scher Musik-Kaba­ret­tist, Mul­ti-Instru­men­ta­list und Grund­schul­leh­rer, kommt am Frei­tag, 15. Mai, um 20.00 Uhr, wie­der nach Wei­ßen­burg und prä­sen­tiert in der Luna Büh­ne sein mitt­ler­wei­le vier­tes Pro­gramm “Pein­lich­keit und Echt- und Frech­heit”. Mit fei­nem Humor und einem unver­kenn­ba­ren Gespür für All­tags­ko­mik nimmt er sein Publi­kum mit auf eine Rei­se durch die skur­ri­len Erleb­nis­se eines Leh­rers, Fami­li­en­va­ters und Eigen­heim­be­sit­zers auf dem Land. Kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf in der Luna Büh­ne, der Buch­hand­lung Mey­er und unter www.reservix.de.

Der gebür­ti­ge Kel­hei­mer ver­steht es, die unge­schön­ten, urko­mi­schen Kin­der­zi­ta­te aus sei­nem Päd­ago­gen­le­ben mit spitz­fin­di­ger Musik zu ver­we­ben. Doch nicht nur das Klas­sen­zim­mer lie­fert Poin­ten, auch als zwei­fa­cher Papa beweist er Krea­ti­vi­tät: Sys­te­ma­ti­sches Ein­räu­men des Geschirr­spü­lers und Haus­ver­bot auf dem Erd­beer­feld beschäf­ti­gen ihn genau­so wie der Tram­po­lin­hal­len-Kin­der­ge­burts­tag und die Steu­er­num­mer eines Neu­ge­bo­re­nen. Neben All­tags­sa­ti­re und musi­ka­li­schem Witz wid­met Gubik sich auch den gesell­schaft­lich aktu­el­len The­men Künst­li­che Intel­li­genz (KI), mensch­li­che Unver­nunft (MU) und In-App-Käu­fe für eit­le und unge­dul­di­ge Per­so­nen (IAP). Ein Abend mit Tom.Gubik ver­spricht eine per­fek­te Mischung aus geist­rei­cher Unter­hal­tung, Musi­ka­li­tät und einem char­man­ten Blick auf das ech­te Leben.

Tom.Gubik war bereits im Vor­pro­gramm der Raith-Schwes­tern und stand gemein­sam mit dem Vogel­may­er, Roland Hef­ter und Mat­thi­as Matu­schik auf der Büh­ne. 2017 beleg­te er den 2. Platz beim Ost­baye­ri­schen Kaba­rett-Preis in der Lie­der­büh­ne Robin­son in Run­ding. 2018 wur­de er für den Send­lin­ger Haferl­schuh und den Kaba­rett-Kak­tus nomi­niert.

Seit 2012 nimmt der gebür­ti­ge Kel­hei­mer mit Iro­nie sich selbst und sei­ne Zeit­ge­nos­sen aufs Korn und han­tiert mit Wort­witz, Gitar­re und Gesang. Natür­lich baye­risch – natür­lich ori­gi­nal. Mag sein, dass sich der eine oder ande­re Zuhö­rer dabei an Wort­künst­ler wie Fredl Fesl oder Wil­ly Astor erin­nert. Die jeden­falls betrach­tet Tom.Gubik als sei­ne Inspi­ran­ten.

„Schon als klei­ner Bub wur­de ich gebo­ren. Nach erfolg­rei­chem Abschluss des Kin­der­gar­tens kam ich dann auch sofort in die Grund­schu­le. Dort gefiel es mir von Anfang an so gut, dass ich mich gleich dafür ent­schied, mein Leben lang dort zu blei­ben.

Mir wur­de schnell klar, dass ich noch ewig Zeit haben wür­de, das klei­ne Ein­mal­eins und die Ein­tei­lung in Namen­wör­ter, Tun­wör­ter, Wie­wör­ter und ande­re Wör­ter zu kapie­ren. Da also nix bres­sier­te, konn­te ich mich gelas­sen mei­ner Frei­zeit­be­schäf­ti­gung wid­men: Musik. Nach dem obli­ga­to­ri­schen Glo­cken­spiel in der musi­ka­li­schen Früh­erzie­hung folg­ten schon bald fünf geschla­ge­ne Jah­re Akkor­de­on­un­ter­richt. Zunächst war die Quetschn frei­lich viel grö­ßer als ich, aber bald wuchs ich hin­ein.

Mei­ne nächs­te Wahl fiel auf Trom­pe­ten­un­ter­richt, für sie­ben Jah­re — sehr zum Leid­we­sen mei­ner Eltern und Geschwis­ter. Umso erleich­ter­ter waren sie, als sie bemerk­ten, dass die anfäng­li­che hei­mi­sche Übe­tä­tig­keit spür­bar nach­ließ und wie­der Ruhe im Haus ein­kehr­te.

Die währ­te aller­dings nur kurz, denn im zar­ten Alter von 23 Jähr­chen trau­te ich mich an ein wei­te­res, viel grö­ße­res Instru­ment: der Kla­vier­un­ter­richt an der Uni konn­te begin­nen, beglei­tet von exakt 22,5 Minu­ten (also qua­si eine hal­be drei­vier­tel Stun­de oder 1350 Sekun­den) Gesangs­un­ter­richt pro Woche.

Ent­ge­gen man­cher Gerüch­te kam ich nie in den Genuss des Gitar­ren­un­ter­richts, wie der auf­merk­sa­me Zuschau­er heu­te an den Beschei­ßer-Grif­fen F und Bb sowie dem häu­fi­gen Capod­as­ter-Ein­satz bemer­ken kann. Ein biss­chen Klamp­fe schrub­ben brach­te ich mir zwar auto­di­dak­tisch bei, aber bis heu­te hat­te nie­mand die Geduld, mich in die hohe Kunst des Gitar­ren­spiels ein­zu­füh­ren. Naja, werd scho glan­ga…“ Tom.Gubik

Pres­se­zi­ta­te

„Gute Lau­ne zum Geburts­tag: Neben Gruß­wor­ten und Ehrun­gen ist auch ein Auf­tritt von Kaba­ret­tist Tom Gubik vor­ge­se­hen.“ (Mit­tel­baye­ri­sche Zei­tung, 10.12.2024)

„Humor­voll star­te­te der kaba­ret­tis­ti­sche Auf­tritt von Tom Gubik.“

(Mit­tel­baye­ri­sche Zei­tung, 15.11.2023)

„Er unter­hielt mit sei­nen eige­nen Lie­dern und beglei­te­te sich selbst auf der Gitar­re.“

(Mit­tel­baye­ri­sche Zei­tung, 26.07.2023)

„Gubik gehört zu den jun­gen Musik­ka­ba­ret­tis­ten, die in Bay­ern immer mehr Fans haben, steht seit über zehn Jah­ren regel­mä­ßig auf der Büh­ne.“       (Sude­ten­deut­sche Zei­tung, 23.12.2022)

„Da geht es unter ande­rem um wah­re Bege­ben­hei­ten aus dem Berufs­all­tag als Grund­schul­leh­rer, ver­se­hen mit leicht hin­ter­fot­zi­gen Gedan­ken.“                                                                                                 (Pas­sau­er Neue Pres­se, 02.11.2018)

„Didak­ti­sche Wün­sche hat­te auch das Publi­kum zu erfül­len. Erst wur­de zum Mit­sin­gen ani­miert, dann war schla­fen erlaubt und zu guter Letzt war schnar­chen gefor­dert.“                                                                                        (Viech­ta­cher Anzei­ger, 13.11.2017)

 „Sel­ten hat man so viel gelacht und zugleich so viel über sich selbst nach­den­ken müs­sen.“                                                                                                       (Donau­ku­rier, 21.11.2016)

„Gubik ist kei­ne Kopie son­dern ein Uni­kat!“  (Donau­ku­rier, 21.11.2016)

„Sehr viel­sei­tig und ideen­reich ist er, die­ser Tom Gubik.“     (Amber­ger Zei­tung, 27.05.2015)

„Sei­ne Tex­te und die Musik sind baye­ri­sche Klein­kunst.“    (Der Neue Tag, 25.11.2014)

„Der gebür­ti­ge Kel­hei­mer zog mit sei­nem Pro­gramm die Zuschau­er in Bann.“

                                                                                   (Mit­tel­baye­ri­sche Zei­tung, 20.02.2014)

„Gubiks Wor­te und Melo­dien bil­den mit sei­nem humo­ris­ti­schen Auf­tre­ten ein Gesamt­bild, das er durch eine gute Büh­nen­prä­senz noch unter­streicht.“   

(Mit­tel­baye­ri­sche Zei­tung, 02.04.2013)

Foto: Tom Gubik