Gelungene Pfingstkonferenz und Family Camp in Gunzenhausen

von | 12. Juni 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, Weißenburg

Got­tes Geist bewegt und sen­det

Gun­zen­hau­sen (red). Unter dem Mot­to „Leben mit Mis­si­on“ fand am Pfingst­wo­chen­en­de die dies­jäh­ri­ge Pfingst­kon­fe­renz in Kom­bi­na­ti­on mit dem Fami­ly Camp in Gun­zen­hau­sen statt – ein geist­lich inten­si­ves und gemein­schaft­lich star­kes Erleb­nis für alle Gene­ra­tio­nen. Über 320 Besu­cher ver­sam­mel­ten sich am Pfingst­sonn­tag im Bethel­saal, wäh­rend die Zelt­la­ger­teil­neh­mer par­al­lel einen leben­di­gen Got­tes­dienst im Rah­men des Fami­ly Camps fei­er­ten. Trotz Regen und Wind herrsch­te dort eine fröh­li­che und herz­li­che Atmo­sphä­re. Ver­an­stal­tet wur­de die Kon­fe­renz wie jedes Jahr vom Geist­li­chen Zen­trum Hen­solts­hö­he in Zusam­men­ar­beit mit dem Hen­solts­hö­her Gemein­schafts­ver­band (HGV).

Wert­vol­le Impul­se aus dem Pfingst­be­richt

Ein Höhe­punkt der Kon­fe­renz war die Pre­digt von SMD Gene­ral­se­kre­tär Vol­ker Rog­gen­kamp am Sonn­tag­mor­gen. Auf Grund­la­ge des Pfingst­be­richts aus Apos­tel­ge­schich­te 2,1–21 zeich­ne­te er ein kraft­vol­les Bild davon, wie Got­tes Geist wirkt – dyna­misch, über­ra­schend und unkon­trol­lier­bar wie ein Feu­er. Rog­gen­kamp erin­ner­te dar­an, dass Mis­si­on nicht aus mensch­li­cher Pla­nung ent­steht, son­dern aus dem über­na­tür­li­chen Han­deln Got­tes. „Die Jün­ger saßen hin­ter ver­schlos­se­nen Türen – dann kam der Geist, und sie gin­gen hin­aus“, so der Theo­lo­ge. Die­se Bewe­gung von innen nach außen sei auch heu­te noch die Auf­ga­be der Gemein­de.

Mis­si­on beginnt mit Auf­bruch nicht mit Pla­nung

Ein zen­tra­les The­ma der Pre­digt war die Her­aus­for­de­rung, Kon­trol­le los­zu­las­sen: „Wir behal­ten die Din­ge gern in der Hand – aber die Fra­ge ist: Machen wir wirk­lich die Tür auf für Got­tes Geist?“ Rog­gen­kamp ermu­tig­te dazu, den ers­ten Schritt in die Mis­si­on zu gehen, auch wenn Struk­tu­ren und Sicher­hei­ten noch feh­len. Die Mis­si­on, so sei­ne The­se, sei die eigent­li­che Geburts­stun­de der Gemein­de – nicht Pla­nung, son­dern Auf­bruch. Beson­ders hob er her­vor, dass christ­li­che Gemein­de nie eine homo­ge­ne Ein­heit war: „Schon an Pfings­ten waren es vie­le Natio­nen – chao­tisch, bunt, ver­schie­den. Doch Chris­tus ist das Zen­trum, das ver­bin­det.“

Eine Viel­falt in den ver­schie­de­nen Pro­gramm­punk­ten und Ange­bo­ten konn­te man auch bei der Kon­fe­renz und dem Fami­ly Camp erle­ben – mit inspi­rie­ren­den Lie­dern, die von dem Gna­dau­er Posau­nen­chor unter der Lei­tung von Raf­fa­el Wilm und dem Musik­team der LKG Treucht­lin­gen beglei­tet wur­den, über gute Gesprä­che und Gemein­schaft bis hin zu einem anspre­chen­den Fami­li­en­pro­gramm mit Gelän­de­spiel, Lager­feu­er mit Stock­brot und Spiel­sta­tio­nen.

Die Ver­an­stal­ter zie­hen ein posi­ti­ves Fazit: „Es war ein star­kes Wochen­en­de. Die Kon­fe­renz und das Camp haben vie­le Men­schen neu inspi­riert, von ihrem Glau­ben zu erzäh­len“, so das Orga­ni­sa­ti­ons­team.

Mehr Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung fin­den Sie unter: https://www.pfingstkonferenz-gunzenhausen.de.

Bild­un­ter­schrift: Vol­ker Rog­gen­kamp pre­dig­te sehr anschau­lich im Bethel­saal. Foto: Stif­tung Hensoltshöhe/ Micha­el Thum­mert