Kreis Weißenburg-Gunzenhausen: 200 Reinigungskräfte arbeiten in 14 Unternehmen
15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
Sie machen alles picobello: Rund 200 Reinigungskräfte sorgen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Mittelfranken mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.
„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Iris Santoro von der IG BAU Mittelfranken. Alle 14 Gebäudereiniger-Unternehmen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen müssten sich daran halten.
„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Santoro. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so die Vorsitzende der IG BAU Mittelfranken, Iris Santoro.
Bildunterschrift: Glatte 15 Euro – das ist der neue Stundenlohn, den Gebäudereinigerinnen ab jetzt mindestens verdienen müssen, so die IG BAU Mittelfranken. Foto: IG BAU/ Tobias Seifert


