Glatte 15 Euro fürs Saubermachen im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen

von | 30. Januar 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen: 200 Rei­ni­gungs­kräf­te arbei­ten in 14 Unter­neh­men
15 Euro pro Stun­de ist das Mini­mum fürs Sau­ber­ma­chen im Kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen

Sie machen alles pico­bel­lo: Rund 200 Rei­ni­gungs­kräf­te sor­gen im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen für Sau­ber­keit in Büros, Klas­sen­zim­mern und im Kran­ken­haus. Ab Janu­ar bekom­men sie dafür mehr Geld: Der Stun­den­lohn für Rei­ni­gungs­kräf­te steigt auf min­des­tens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Mit­tel­fran­ken mit. Die Gebäu­de­rei­ni­ger-Gewerk­schaft beruft sich bei den Beschäf­tig­ten­zah­len auf Anga­ben der Arbeits­agen­tur.

„Wer Fas­sa­den oder Fens­ter rei­nigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stun­de. Denn das ist der neue Min­dest­lohn für die Außen­rei­ni­gung. Egal, wer wo sau­ber­macht: Die neu­en Lohn-Limits in der Gebäu­de­rei­ni­gung sind das Mini­mum, das in der Gebäu­de­rei­ni­gung bezahlt wer­den muss“, sagt Iris San­to­ro von der IG BAU Mit­tel­fran­ken. Alle 14 Gebäu­de­rei­ni­ger-Unter­neh­men im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen müss­ten sich dar­an hal­ten.

„Gebäu­de­rei­ni­ge­rin­nen und Fas­sa­den­rei­ni­ger sor­gen für Sau­ber­keit. Sie machen im Kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen einen wich­ti­gen und har­ten Job. Der wird durch die neu­en Bran­chen-Min­dest­löh­ne jetzt deut­lich fai­rer bezahlt“, sagt San­to­ro. Auch eine Aus­bil­dung im Gebäu­de­rei­ni­ger-Hand­werk loh­ne sich: „Azu­bis star­ten ihre Aus­bil­dung mit 1.000 Euro im Monat. Im zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hau­se. Und im drit­ten Jahr haben Gebäu­de­rei­ni­ger-Azu­bis 1.300 Euro pro Monat im Porte­mon­naie“, so die Vor­sit­zen­de der IG BAU Mit­tel­fran­ken, Iris San­to­ro.

Bild­un­ter­schrift: Glat­te 15 Euro – das ist der neue Stun­den­lohn, den Gebäu­de­rei­ni­ge­rin­nen ab jetzt min­des­tens ver­die­nen müs­sen, so die IG BAU Mit­tel­fran­ken. Foto: IG BAU/ Tobi­as Sei­fert