Gunzenhausen hat wieder einen Maibaum – „Spaßvögel“ waren am Werk

von | 9. Mai 2025 | Altmühlfranken

Gun­zen­hau­sen (red). Gera­de für uns Fran­ken sind Mai­bäu­me wich­ti­ge Sym­bo­le der Iden­ti­tät und fes­ter Bestand­teil des Brauch­tums. Daher prä­gen Jahr für Jahr wun­der­voll deko­rier­te und krea­tiv geschmück­te Bäu­me das Erschei­nungs­bild der Ort­schaf­ten. Für Jung und Alt sind Mai­bäu­me sinn­stif­tend und eine indi­vi­du­el­le Aus­ein­an­der­set­zung mit dem kul­tu­rel­len Ver­mächt­nis. So auch in Gun­zen­hau­sen, wo Jahr für Jahr der Markt­platz auf Höhe des Alten Rat­hau­ses von einem Mai­baum geschmückt wird.

2025 freu­en sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Gäs­te und Freun­de der Stadt über einen 22,20 Meter hohen Baum. Die­ser stammt aus einem städ­ti­schen Wald und wur­de mit Hil­fe eines Krans der Fir­ma Rach­in­ger aus Cron­heim von Mit­ar­bei­tern des städ­ti­schen Bau­hofs auf­ge­stellt. Er thront nun bis zum Herbst über den Dächern der Alt­mühl­stadt. Die Gun­zen­häu­ser Feu­er­wehr­dreh­lei­ter war eben­falls im Ein­satz, denn die Baum­kro­ne muss­te geschmückt wer­den. Ange­bracht wur­den zahl­rei­che Fähn­chen und die Wap­pen der 14 Orts­tei­le, dazu Erken­nungs­zei­chen der part­ner­schaft­lich ver­bun­de­nen Städ­te Isle, Fran­ken­muth und Wei­pert.

Das Auf­stel­len war in die­sem Jahr nur unter erschwer­ten Bedin­gun­gen mög­lich. Irgend­wel­che „Spaß­vö­gel“ hat­ten die Hal­te­öff­nung mit Dreck und ande­ren Mate­ria­li­en zuge­schüt­tet. Erst ein Bohr­ham­mer, zahl­rei­che hel­fen­de Hän­de der Bau­hof­mit­ar­bei­ter und der gro­ße Kanal­sauger der Fir­ma Ernst aus Aha konn­ten nach rund 45 Minu­ten für „kla­re“ Ver­hält­nis­se sor­gen. Dann konn­te der Baum auf­ge­stellt, aus­ge­rich­tet und in sei­ner vol­len Grö­ße bestaunt wer­den.

 Foto: Stadt Gunzenhausen/Manuel Gros­ser