Hohe Hygienestandards bestätigt

von | 27. Februar 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Gunzenhausen/Weißenburg (red). Bron­ze­zer­ti­fi­kat der „Akti­on Sau­be­re Hän­de“ (ASH) an bei­den Stand­or­ten des Kli­ni­kums Alt­mühl­fran­ken rezer­ti­fi­ziert. Seit Anfang 2018 ist das Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken bei der Akti­on Sau­be­re Hän­de (ASH) aktiv und errang nahe­zu „aus dem Stand“ das Bron­ze­zer­ti­fi­kat für sei­ne sehr gute Kran­ken­haus­hy­gie­ne. Nun wur­de der hohe Hygie­ne­stan­dard des Kli­ni­kums Alt­mühl­fran­ken erneut bestä­tigt.

Die Bedeu­tung ist hoch — von der­zeit 1200 teil­neh­men­den Kli­ni­ken in Deutsch­land und Öster­reich sind nur 252 zer­ti­fi­ziert, 168 erran­gen den Bron­ze­sta­tus, 60 Sil­ber und 24 Gold. „Wir freu­en uns sehr, dass die hohe Prio­ri­tät der Hygie­ne in unse­rem Kli­ni­kum und das akti­ve Enga­ge­ment der Kli­nik­mit­ar­bei­ten­den und Hygie­ne­fach­kräf­te an bei­den Stand­or­ten seit 6 Jah­ren durch­gän­gig bestä­tigt wird. Unser Ziel für 2024 ist es nun, das Zer­ti­fi­kat in Sil­ber zu errin­gen“, freut sich Dr. Chris­ti­an Mau­ne, Ärzt­li­cher Direk­tor des Kli­ni­kums Alt­mühl­fran­ken.

Aus­gangs­punkt der von der Cha­ri­té initi­ier­ten „Akti­on Sau­be­re Hän­de“ ist, dass die Hän­de des Per­so­nals, der Pati­en­ten sowie der Besu­cher nicht nur im Kran­ken­haus Haupt­über­trä­ger von Krank­heits­er­re­gern sind. Das ein­fachs­te und effi­zi­en­tes­te Mit­tel dage­gen ist die regel­mä­ßi­ge Hän­de­des­in­fek­ti­on.

Am Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken ist die Hygie­ne Chef­sa­che, wird die ver­ant­wort­li­che Hygie­ne­kom­mis­si­on doch von Vor­stand Chris­toph Schnei­de­win gelei­tet. Wei­te­re Mit­glie­der der Kom­mis­si­on sind der Ärzt­li­che Direk­tor, die hygie­ne­be­auf­trag­ten Ärz­te, die Pfle­ge­di­rek­to­rin, die Hygie­ne­fach­kräf­te, eine exter­ner Kran­ken­haus­hy­gie­ni­ker sowie die Hygie­ne­be­auf­trag­ten. Durch die Teil­nah­me an der „Akti­on Sau­be­re Hän­de“ ver­pflich­tet sich das Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken, fünf fest­ge­leg­te Indi­ka­tio­nen der Hän­de­des­in­fek­ti­on im Kli­nik­all­tag umzu­set­zen.

Dazu gehö­ren die Mes­sung des Ver­brauchs von Hän­de­des­in­fek­ti­ons­mit­teln, die Befol­gung der Hän­de­des­in­fek­ti­ons­re­geln in den Arbeits­pro­zes­sen, sowie die Bera­tung und Schu­lung aller Mit­ar­bei­ten­den nach den neu­es­ten Erkennt­nis­sen.

Ziel ist, bei den Mit­ar­bei­ten­den die regel­mä­ßi­ge Hand­hy­gie­ne als Bestand­teil der pfle­ge­ri­schen und ärzt­li­chen Rou­ti­ne­tä­tig­keit immer im Fokus zu haben, um die Über­tra­gung von Krank­heits­er­re­gern wir­kungs­voll ein­zu­däm­men. Dar­über hin­aus infor­miert das Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken infor­miert an einem jähr­li­chen Akti­ons­tag alle Inter­es­sier­ten über die rich­ti­ge Hän­de­des­in­fek­ti­on.

„Das Zer­ti­fi­kat bestä­tigt unse­re inten­si­ve Arbeit, herz­li­chen Dank an alle, die dies mög­lich gemacht haben“, betont Kars­ten Wra­nik, Hygie­ne­fach­kraft am Wei­ßen­bur­ger Stand­ort des Kli­ni­kums. „Von beson­de­rer Bedeu­tung ist jedoch die sehr nied­ri­ge Rate der Kran­ken­haus­in­fek­tio­nen und das ver­gleich­bar nied­ri­ge Vor­kom­men von mul­ti­re­sis­ten­ten Bak­te­ri­en in unse­rem Haus vor allem für unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten.“

Bild­un­ter­schrift: Mit UV-Licht lässt sich die Hän­de­des­in­fek­ti­on über­prü­fen. Foto: Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken