IG BAU fordert Mindestlohn von 17 Euro pro Stunde für die Gebäudereinigung

von | 7. September 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Zwei Euro oben drauf: 190 Rei­ni­gungs­kräf­te hal­ten den Kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen sau­ber und sol­len dafür mehr ver­die­nen

Für sau­be­re Büros, Kitas und Klas­sen­zim­mer: Wer den Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen in Schuss hält, soll dafür auch mehr ver­die­nen. Dafür macht sich die IG BAU Mit­tel­fran­ken stark. Die Gebäu­de­rei­ni­ger-Gewerk­schaft for­dert zwei Euro mehr pro Stun­de. „Und das für alle, die pro­fes­sio­nell im Gebäu­de­rei­ni­ger-Hand­werk arbei­ten – drin­nen in Alten­hei­men oder Betrie­ben genau­so wie drau­ßen an der Fens­ter­fas­sa­de“, sagt der Vor­sit­zen­de der IG BAU Mit­tel­fran­ken, Bern­hard Heiz­mann, zur aktu­el­len Tarif­for­de­rung sei­ner Gewerk­schaft für das Gebäu­de­rei­ni­ger-Hand­werk.

Der Min­dest­lohn für die Gebäu­de­rei­ni­gung wür­de dann auf 17 Euro pro Stun­de stei­gen. Für die Glas- und Fas­sa­den­rei­ni­gung for­dert die Gewerk­schaft einen Stun­den­lohn von künf­tig 20,40 Euro. Ins­ge­samt arbei­ten rund 190 Beschäf­tig­te in 14 Unter­neh­men der Gebäu­de­rei­ni­ger-Bran­che im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen. „Die Infla­ti­on ist jetzt wie­der nach oben gegan­gen. Die Prei­se zie­hen an: Mie­ten, Sprit, Lebens­mit­tel. Das trifft die Rei­ni­gungs­kräf­te här­ter als die meis­ten ande­ren, weil sie viel zu wenig ver­die­nen – vor allem auch für die har­te Arbeit, die sie machen. Es wird des­halb Zeit, beim Lohn in der Gebäu­de­rei­ni­gung auf­zu­ho­len“, so Bern­hard Heiz­mann. Die Ver­hand­lun­gen dazu star­ten nach Anga­ben der IG BAU noch im Sep­tem­ber.

Bild­un­ter­schrift: Zwei Euro mehr pro Stun­de. „Das soll­te allen, die den Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen sau­ber haben wol­len, die Sache wert sein“, sagt die Gebäu­de­rei­ni­ger-Gewerk­schaft IG BAU Mit­tel­fran­ken. Eine Gebäu­de­rei­ni­ge­rin wür­de dann einen Stun­den­lohn von min­des­tens 17 Euro bekom­men. Foto: IG BAU/ Flo­ri­an Göri­cke