Kita-Vorschulkinder lernen den toten Winkel kennen

von | 7. November 2024 | Altmühlfranken, Weißenburg

Neu­es Pro­jekt im Bür­ger- und Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus in Koope­ra­ti­on mit Frau Kat­ja Moll und der Spe­di­ti­on Hueber

Plein­feld (red). Vor­sicht bei gro­ßen LKW — Um das Bewusst­sein für die Gefah­ren des toten Win­kels zu schär­fen, fand jetzt eine ganz beson­de­re Akti­on auf dem Plein­fel­der Fest­platz statt.

Kat­ja Moll, die selbst aus einer Spe­di­ti­ons­fir­ma kommt, lei­te­te mit viel Herz­blut eine anschau­li­che und lehr­rei­che Ver­an­stal­tung für die Vor­schul­kin­der der ansäs­si­gen Kin­der­gär­ten. Die Fir­ma Hueber stell­te dafür zwei gro­ße LKW ganz­tä­gig zur Ver­fü­gung.  Mar­kus Wald­mül­ler, kauf­män­ni­scher Fuhr­park­lei­ter und selbst erfah­re­ner LKW Fah­rer der Fir­ma Hueber, brach­te den Jun­gen Teil­neh­mern sowie den Eltern mit viel Enga­ge­ment die­ses
wich­ti­ge The­ma auf anschau­li­che Wei­se näher. Dabei wur­den den Kin­dern die Gefah­ren des toten Win­kels und das rich­ti­ge Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr ver­mit­telt.

Kat­ja Moll erklär­te den Vor­schul­kin­dern, dass gro­ße Fahr­zeu­ge wie LKW und Bus­se bestimm­te Berei­che haben, in denen der Fah­rer sie nicht sehen kann. Anschlie­ßend folg­te ein prak­ti­scher Teil, der bei den Kin­dern beson­ders gut ankam.

Die Kin­der durf­ten sich abwech­selnd ins Füh­rer­haus eines LKW set­zen und selbst erle­ben, wie schwie­rig es ist, bestimm­te Berei­che um das Fahr­zeug her­um zu sehen.

Die Eltern der Vor­schul­kin­der hat­ten die Mög­lich­keit, sich „den Blick aus dem Fahr­zeug“ genau anzu­schau­en, dafür konn­ten Sie gemein­sam mit Herr Wald­mül­ler eine klei­ne Run­de im LKW durch Plein­feld dre­hen. Bei den Eltern und Kin­dern waren die Reak­tio­nen von Stau­nen bis Erschre­cken geprägt, als sie erkann­ten, wie schnell eine gefähr­li­che Situa­ti­on ent­ste­hen kann.

Das Team des Bür­ger­hau­ses ver­sorg­te Eltern und Kin­der wäh­rend der Ver­an­stal­tung mit kal­ten und war­men Geträn­ken sowie mit Snacks. Zur nach­hal­ti­gen Erin­ne­rung gab es von der VR Bank Plein­feld, der Spar­kas­se Plein­feld und der Fir­ma Henglein aus Aben­berg klei­ne Geschen­ke, die den Kin­dern gro­ße Freu­de berei­te­ten.

Das Bür­ger­haus Team sowie die Gemein­de Plein­feld bedankt sich noch­mals ganz beson­ders bei Frau Kat­ja Moll und der Fir­ma Hueber für die­sen, so wich­ti­gen Teil zur Prä­ven­ti­on. Auch auf­merk­sa­me Bür­ger bestä­tig­ten, dass die­se Art von Auf­klä­rung Leben ret­tet, wenn auch nur ein Kind auf­grund die­ser Akti­on in einer gefähr­li­chen Situa­ti­on rich­tig regiert, hat sich der Auf­wand gelohnt.

Foto: Spe­di­ti­on Hueber