Klassik heier amol ned am See

von | 13. Juli 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Muhr am See – Die Alt­mühl­see-Fest­spie­le been­de­ten ihr Pro­gramm tra­di­tio­nell am Sonn­tag, den 12. Juli um 19.00 Uhr mit der Ver­an­stal­tung „Klas­sik hei­er amol ned am See “ auf der Frei­licht­büh­ne im Bür­ger­hof des AIZ.

Bür­ger­meis­ter Ste­phan Hoyer begrüß­te die zahl­rei­chen Besu­cher zu einem Abend vol­ler Klang­far­ben, Lei­den­schaft und musi­ka­li­scher Ent­de­ckun­gen: Im Rah­men der Alt­mühl­see Fest­spie­le prä­sen­tier­te die Gitar­ren­klas­sen der Hoch­schu­le für Musik Nürn­berg ein beson­de­res Kon­zert­er­leb­nis. Musik ver­bin­det Men­schen und berei­chert das kul­tu­rel­le Leben in Muhr und der gesam­ten Regi­on stell­te Ste­phan Hoyer fest. Daher wur­de der Start und das Fina­le der Alt­mühl­see-Fest­spie­le auch bewußt musi­ka­lisch gestaltet.Ein beson­de­rer Dank galt bei sei­ner Begrü­ßung den Mit­ar­bei­tern des AIZ und des Bau­hofs sowie das Team des Freun­des­krei­ses um Hei­ko Schrei­ner ohne deren Zusam­men­ar­beit und Enga­ge­ment die Fest­spie­le in die­ser Form nicht mög­lich wären.

Das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm führ­te von der far­ben­rei­chen Klang­welt Spa­ni­ens über die lei­den­schaft­li­chen Rhyth­men Süd­ame­ri­kas bis hin zu klas­si­scher Ele­ganz. Wer­ke von Manu­el de Falla, Astor Piaz­zolla, Mau­ro Giu­lia­ni und Dusan Bog­d­a­no­vic ent­fal­ten dabei ihren ganz eige­nen Zau­ber – in solis­ti­schen Glanz­mo­men­ten eben­so wie im fein abge­stimm­ten Zusam­men­spiel.
Maxi­mi­li­an Dierks, Sophie Marie Alt­ham­mer Joan­na Isae­va und Qi Wu begeis­ter­ten die Musik­lieb­ha­ber auf der Tri­bü­ne des AIZ mit einer beein­dru­cken­den musi­ka­li­schen Leis­tung und ihrer Inter­pre­ta­ti­on der ver­schie­de­nen Musik­rich­tun­gen auf ihren klas­si­schen Kon­zert­gi­tar­ren. Als beson­de­re Gäs­te haben die jun­gen Musi­ker von der Musik­hoch­schu­le die Flö­tis­tin Lucia Keil und den Coun­ter­te­nor Daniil Blan­air mit nach Muhr. Durch die Flö­ten­mu­sik kam ein kam­mer­mu­si­ka­li­scher Teil mit in das Pro­gramm und der ukrai­ni­sche Coun­ter­te­nor begeis­ter­te und fas­zi­nier­te die Besu­cher mit sie­ben spa­ni­schen Lie­bes­lie­der von Manu­el de Falla durch sei­ne beson­de­re Stimm­la­ge, die auf deut­schen Büh­nen sehr sel­ten zu hören ist. Alle sechs Künst­ler stam­men aus den Hoch­schul­klas­sen der Musik­pro­fes­so­ren Sebas­ti­an Mon­tes und Björn Colell. Die musi­ka­li­sche Gesamt­lei­tung hat­te wie gewohnt Ste­fan Hof­mann.

Die Fest­spie­le ende­ten mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Kon­zert­abend, der inspi­rier­te und gleich­zei­tig die Zuschau­er auch berühr­te. Die außer­ge­wöhn­li­che Viel­falt jun­ger inter­na­tio­na­ler Musi­ke­rin­nen und Musi­ker wur­de für die Besu­cher ein­drucks­voll erleb­bar gemacht.

Es zeigt sich bereits kurz nach der Spiel­zeit, dass die dies­jäh­ri­ge Sai­son eine Rekord­be­su­cher­zahl hat­te und alle Betei­lig­ten freu­en sich bereits jetzt auf das kom­men­de Jahr und hof­fen die Fest­spie­le auch 2027 ver­an­stal­ten zu kön­nen.

Foto: Klaus Heger