Muhr am See – Die Altmühlsee-Festspiele beendeten ihr Programm traditionell am Sonntag, den 12. Juli um 19.00 Uhr mit der Veranstaltung „Klassik heier amol ned am See “ auf der Freilichtbühne im Bürgerhof des AIZ.
Bürgermeister Stephan Hoyer begrüßte die zahlreichen Besucher zu einem Abend voller Klangfarben, Leidenschaft und musikalischer Entdeckungen: Im Rahmen der Altmühlsee Festspiele präsentierte die Gitarrenklassen der Hochschule für Musik Nürnberg ein besonderes Konzerterlebnis. Musik verbindet Menschen und bereichert das kulturelle Leben in Muhr und der gesamten Region stellte Stephan Hoyer fest. Daher wurde der Start und das Finale der Altmühlsee-Festspiele auch bewußt musikalisch gestaltet.Ein besonderer Dank galt bei seiner Begrüßung den Mitarbeitern des AIZ und des Bauhofs sowie das Team des Freundeskreises um Heiko Schreiner ohne deren Zusammenarbeit und Engagement die Festspiele in dieser Form nicht möglich wären.
Das abwechslungsreiche Programm führte von der farbenreichen Klangwelt Spaniens über die leidenschaftlichen Rhythmen Südamerikas bis hin zu klassischer Eleganz. Werke von Manuel de Falla, Astor Piazzolla, Mauro Giuliani und Dusan Bogdanovic entfalten dabei ihren ganz eigenen Zauber – in solistischen Glanzmomenten ebenso wie im fein abgestimmten Zusammenspiel.
Maximilian Dierks, Sophie Marie Althammer Joanna Isaeva und Qi Wu begeisterten die Musikliebhaber auf der Tribüne des AIZ mit einer beeindruckenden musikalischen Leistung und ihrer Interpretation der verschiedenen Musikrichtungen auf ihren klassischen Konzertgitarren. Als besondere Gäste haben die jungen Musiker von der Musikhochschule die Flötistin Lucia Keil und den Countertenor Daniil Blanair mit nach Muhr. Durch die Flötenmusik kam ein kammermusikalischer Teil mit in das Programm und der ukrainische Countertenor begeisterte und faszinierte die Besucher mit sieben spanischen Liebeslieder von Manuel de Falla durch seine besondere Stimmlage, die auf deutschen Bühnen sehr selten zu hören ist. Alle sechs Künstler stammen aus den Hochschulklassen der Musikprofessoren Sebastian Montes und Björn Colell. Die musikalische Gesamtleitung hatte wie gewohnt Stefan Hofmann.
Die Festspiele endeten mit einem außergewöhnlichen Konzertabend, der inspirierte und gleichzeitig die Zuschauer auch berührte. Die außergewöhnliche Vielfalt junger internationaler Musikerinnen und Musiker wurde für die Besucher eindrucksvoll erlebbar gemacht.
Es zeigt sich bereits kurz nach der Spielzeit, dass die diesjährige Saison eine Rekordbesucherzahl hatte und alle Beteiligten freuen sich bereits jetzt auf das kommende Jahr und hoffen die Festspiele auch 2027 veranstalten zu können.
Foto: Klaus Heger


