Kürzung von Fördermitteln bei GAK, GRW und Städtebauförderung setzt falsche Prioritäten

von | 25. Juni 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Ber­lin (red). Rah­men einer Aktu­el­len Stun­de hat der Deut­sche Bun­des­tag zu befürch­te­ten Kür­zun­gen bei GRW, GAK und Städ­te­bau­för­de­rung durch den Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter debat­tiert. Dazu erklär­te MdB Artur Auern­ham­mer: „Die Bun­des­re­gie­rung setzt mit den Plä­nen, wich­ti­ge kom­mu­nal rele­van­te För­der­mit­tel wie GRW, GAK und Städ­te­bau­för­de­rung zu kür­zen, ein­deu­tig die fal­schen Prio­ri­tä­ten. Mit dem bis­lang unwi­der­spro­che­nen Ansatz des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ters ver­sucht die Ampel­re­gie­rung den Bun­des­haus­halt zulas­ten länd­li­cher Räu­me zu sanie­ren.

Die Kür­zung der Städ­te­bau­för­de­rung sowie der Mit­tel der Gemein­schafts­auf­ga­ben Ver­bes­se­rung der Agrar­struk­tur und des Küs­ten­schut­zes (GAK) und Ver­bes­se­rung der regio­na­len Wirt­schafts­struk­tur (GRW) wer­den ins­be­son­de­re dün­ner besie­del­te länd­li­che Räu­me tref­fen. Dort ist der Bedarf an ent­spre­chen­der Struk­tur­hil­fe grö­ßer als in städ­ti­schen Bal­lungs­zen­tren. Die Struk­tur­hil­fen und die Mit­tel der Städ­te­bau­för­de­rung sind wich­ti­ge finan­zi­el­le Grund­la­gen zur Schaf­fung gleich­wer­ti­ger Lebens­ver­hält­nis­se. Wie­der ein­mal ver­ab­schie­det sich die Bun­des­re­gie­rung von die­sem Leit­ge­dan­ken des poli­ti­schen Han­delns und setzt den Urba­ni­sie­rungs­druck unbe­irrt fort. Wenn aber immer mehr Men­schen in städ­ti­sche Bal­lungs­zen­tren zie­hen, wird das am Ende mehr Kos­ten als jetzt kurz­fris­tig bei Struk­tur-För­der­pro­gram­men ein­ge­spart wer­den kann.“

Bild­un­ter­schrift: MdB Artur Auern­ham­mer: Bun­des­re­gie­rung saniert Haus­halt zulas­ten länd­li­cher Räu­me. Foto: Tobi­as Koch