“Kunst + Krempel” in Eichstätt – jetzt bewerben!

von | 21. Februar 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Eich­stätt (red). Wer für sei­ne Fami­li­en­schät­ze eine Bewer­tung haben will, soll­te sich jetzt noch schnell bewer­ben! Denn die tra­di­ti­ons­rei­che Anti­qui­tä­ten­sen­dung “Kunst + Krem­pel” kommt in die Mit­te Bay­erns: Von Frei­tag, 26. bis Sonn­tag, 28. April 2024 wer­den 19 neue Fol­gen im Bischöf­li­chen Semi­nar St. Wil­li­bald in Eich­stätt auf­ge­zeich­net. Die Bewer­bungs­frist für eine Bera­tung endet am 9. März. Beson­ders im The­men­ge­biet Möbel sind noch Bewer­bun­gen gesucht.

Es ist immer ein klei­nes Aben­teu­er, mit dabei zu sein. Denn wer weiß schon, ob sich der Floh­markt­fund als Sen­sa­ti­on, das Gemäl­de vom Dach­bo­den als ver­schol­le­nes Meis­ter­werk oder der Dia­mant­ring der Groß­mutter als ein Imi­tat ent­puppt? Bei “Kunst + Krem­pel” gibt es für die Gäs­te die Garan­tie: fach­lich aus­ge­zeich­ne­te Exper­ti­sen und gleich­zei­tig ein­zig­ar­ti­ge Ein­bli­cke in die Art und Wei­se, wie die Kult­sen­dung des BR ent­steht.

Im Mai 1994 war Kunst und Krem­pel zum ers­ten Mal in Eich­stätt, also vor fast 30 Jah­ren. Damals gab es eine spek­ta­ku­lä­re Ent­de­ckung – ein goti­sches Altar­bild aus dem 15. Jahr­hun­dert mit einem Wert von bis zu 100.000 DM.

Der bekann­te Gemäl­de­ex­per­te Dr. Her­bert Gie­se – Kunst­his­to­ri­ker und Gale­rist in Wien – war schon im Jahr 1994 in Eich­stätt dabei. Er erin­nert sich noch gut an die her­vor­ra­gen­de Qua­li­tät des mit­tel­al­ter­li­chen Gemäl­des, das er damals begut­ach­ten durf­te: “Das wäre schon etwas – so eine Ent­de­ckung wie damals vor 30 Jah­ren. Auf sol­che Sen­sa­tio­nen war­ten wir, die Exper­ten, die Redak­ti­on und ganz beson­ders unse­re Zuschau­er. Nicht umsonst gibt es ‘Kunst + Krem­pel’ schon fast 40 Jah­re.”
Seit er für “Kunst + Krem­pel” im Ein­satz ist, hat Dr. Gie­se zusam­men mit Prof. Dr. Hans Otto­mey­er tau­sen­de Gemäl­de begut­ach­tet, Repro­duk­tio­nen ent­larvt, über­ra­schen­de Ent­de­ckun­gen gemacht – ein ein­zig­ar­ti­ger Erfah­rungs­schatz aus 34 Jah­ren, von dem die Gäs­te auch in Eich­stätt pro­fi­tie­ren kön­nen.
Dr. Her­bert Gie­se steht für Pres­se­inter­views zur Ver­fü­gung.

Die­se Exper­tin­nen und Exper­ten von “Kunst + Krem­pel” bewer­ten in Eich­stätt Objek­te aus ins­ge­samt sechs The­men­ge­bie­ten:

Frei­tag, 26. April, vor­mit­tags: Reli­giö­se Volks­kunst
Alex­an­dra Ulrich, Kunst­his­to­ri­ke­rin, Pas­sau
Dr. Frank Mat­thi­as Kam­mel, Baye­ri­sches Natio­nal­mu­se­um, Mün­chen

Frei­tag, 26. April, nach­mit­tags: Möbel
Prof. Dr. Hans Otto­mey­er, Kunst­his­to­ri­ker, Mün­chen
Eber­hard Rol­ler, Restau­ra­tor, Ebers­wal­de

Sams­tag, 27. April, vor­mit­tags: Por­zel­lan und Kera­mik
Anke Wendl, Auk­tio­na­to­rin, Rudol­stadt
Dr. Samu­el Witt­wer, Stif­tung Preu­ßi­sche Schlös­ser und Gär­ten, Pots­dam

Sams­tag, 27. April, mit­tags: Schmuck und Sil­ber
Cor­ne­lie Holz­ach, Schmuck­mu­se­um, Pforz­heim
Astrid Fial­ka-Herics, Doro­the­um, Wien

Sonn­tag, 28. April, vor­mit­tags: Kunst auf Papier
Dr. Kurt Zeit­ler, Staat­li­che Gra­phi­sche Samm­lung, Mün­chen
Dr. Her­bert Gie­se, Kunst­his­to­ri­ker, Wien

Sonn­tag, 28. April, nach­mit­tags: Gemäl­de
Prof. Dr. Hans Otto­mey­er, Kunst­his­to­ri­ker, Mün­chen
Dr. Her­bert Gie­se, Kunst­his­to­ri­ker, Wien

Für alle Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber gilt: Wer ein­ge­la­den wird, bekommt garan­tiert eine exklu­si­ve Bera­tung durch die Exper­tin­nen und Exper­ten vor der Kame­ra.

Wo und wie bewer­ben?
Die Bewer­bung mit Post­an­schrift, Tele­fon­num­mer, Fotos und Stich­wort “Kunst + Krem­pel in Eich­stätt” geht am bes­ten per E‑Mail an kunstundkrempel@br.de. All­ge­mei­ner Bewer­bungs­schluss ist am Frei­tag, 8. März 2024. Es emp­fiehlt sich aber eine früh­zei­ti­ge Bewer­bung, weil ein­zel­ne The­men­ge­bie­te schon frü­her geschlos­sen wer­den kön­nen. Jeder darf maxi­mal vier Objek­te pro The­men­ge­biet ein­rei­chen. Alle Infor­ma­tio­nen für die Bewer­bung gibt es online unter kunstundkrempel.de sowie auf Bay­ern­text Tafel 394.

Pro The­men­ge­biet wer­den etwa 14 Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber ein­ge­la­den (jeweils mit einer Begleit­per­son). Ein­ge­la­de­ne erhal­ten einen eige­nen Ter­min und neh­men in einem War­te­be­reich Platz, bis die Bera­tung durch die Exper­tin­nen und Exper­ten vor der Kame­ra folgt.

Aus­strah­lung im BR Fern­se­hen
In Eich­stätt wer­den rund 19 Fol­gen der Anti­qui­tä­ten­sen­dung auf­ge­zeich­net. Die neu­en Fol­gen sind vor­aus­sicht­lich ab Mai 2024 im BR Fern­se­hen und in der ARD Media­thek zu sehen. Aus­strah­lungs­ter­min im BR Fern­se­hen ist Sams­tag­abend von 19.30 bis 20.00 Uhr und schon vor­ab, ab Don­ners­tag 16.00 Uhr, in der ARD Media­thek. (Wie­der­ho­lung: jeden Sams­tag von 14.30 bis 15.00 Uhr in 3sat und jeden Sonn­tag von 16.00 bis 16.30 Uhr in ARD-alpha).

“Kunst + Krem­pel” – die Sen­dung
In den fast 40 Jah­ren ihres Bestehens hat “Kunst + Krem­pel” Kult­sta­tus erlangt. Die Anti­qui­tä­ten­be­ra­tung des BR lebt von der Span­nung und den Emo­tio­nen, die mit der Begut­ach­tung der Objek­te und ihrem Wert ver­bun­den sind. Fun­da­ment der Sen­dung ist das enor­me Wis­sen der Exper­tin­nen und Exper­ten und die Zeit, die sie sich für die Bera­tung neh­men. Aber auch Erwar­tun­gen der Besit­ze­rin­nen und Besit­zer und die beson­de­ren Spiel­or­te – präch­ti­ge Fest­sä­le in Schlös­sern und Klös­tern – spie­len eine wich­ti­ge Rol­le.

Was wur­de bei “Kunst + Krem­pel” schon ent­deckt?
“Der Rat­haus­platz in Bres­lau”, des Roman­ti­kers Edu­ard Gaert­ner, ein als ver­schol­len gegol­te­nes Haupt­werk. Heu­te im Kunst­fo­rum Ost­deut­sche Gale­rie in Regens­burg, Wert: ca. 500.000 Euro.

Ein Pas­tell des Ber­li­ner Malers Les­ser Ury, Groß­stadt­sze­ne um 1910. Ver­stei­gert am 25.6.2014 für umge­rech­net 190.000 Euro.

Ein Land­schafts­bild des mexi­ka­ni­schen Malers José Maria Velas­co von 1884. Ver­stei­gert am 28.5.2014 für umge­rech­net 212.000 Euro.

Eine Gou­ache, Ent­wurf zu Luis Tren­kers Buch “Mei­ne Ber­ge” von Alfons Wal­de. Ver­stei­gert am 10.12.2016 für 72.000 Euro.

Ein zuvor ver­schwun­den geglaub­ter Schmuck-Anhän­ger des Bau­haus­künst­lers Naum Slutz­ky, Wert: 50.000 Euro.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu Anmel­dung und Teil­nah­me unter:
br.de/br-fernsehen/sendungen/kunst-und-krempel/anmelden/index.html

Foto: Pixabay/ BR-Foto